Es muss nicht immer Bodum sein: Auf diese Formel bringt es ein Kunde, der anstatt zu einer French-Press-Maschine des bekannten Herstellers zum günstigeren Modell Crema des eher unbekannteren Herstellers Rastal gegriffen – und den Kauf nicht bereut hat. Denn wie auf etlichen Internethändlerseiten nachzulesen ist, steht der Kaffeebereiter von Rastal einem Bodum-Original in nichts nach.
Der Schwach- oder meistens sogar buchstäbliche Knackpunkt bei einer French-Press-Maschine ist das Sieb. Es sollte zum einen sehr fein sein, damit wenn möglich das Kaffeepulver auch tatsächlich vollständig nach unten gedrückt wird und das anschließende Lesen im Kaffeesatz verhindert. Zum anderen ist es wichtig, dass das Sieb an der Glaswand sauber abschließt, und zwar über Monate hinweg im Dauereinsatz.
Beides ist beim Rastal, wie Käufer bestätigen, der Fall, sodass tatsächlich keinerlei Qualitätseinbußen zu befürchten sind. Der Kaffeebereiter soll auf der anderen Seite den ebenfalls im Low-Budget-Bereich angesiedelten Kaffeebereitern nach dem French-Press-Prinzip von Emsa überlegen sein, deren Siebe und auch Siebhalterung nicht stabil genug konstruiert seien, um einen optimalen Kaffee zu produzieren. Sind die Halterung sowie die am Siebrand angebrachte Feder jedoch einmal ausgeleiert, ist das Gerät ein Fall für die Mülltonne.
Allerdings ist der Spareffekt beim Kauf des Rastal gegenüber einer Original-Bodum-Maschine nicht sonderlich groß. Das einfachste Modell, den ebenfalls aus Plastik gefertigten Bodum Kaffeebereiter für 8 Tassen, gibt’s derzeit bei Amazon für knapp 18 Euro, während der Rastal auf Amazon in der 1-Liter-Version (Produktnummer 16421) für 15 Euro gehandelt wird. Letzterer ist außerdem noch in einer „Single“-Version mit einem Fassungsvermögen von 350 Millilitern (Produktnummer 16420) für zehn Euro (Amazon) sowie in einer Maxi-Ausführung mit 1,5 Liter (Produktnummer 16422) für 20 Euro (Amazon) zu haben.
08.03.2011





















