Wer zur X-HM10 greift, die wahlweise in Schwarz (X-HM10-K) oder Silber (X-HM10-S) erhältlich ist, bekommt die kleinste der kürzlich von Pioneer vorgestellten Kompaktanlagen. Auf ein iPod-Dock muss man verzichten, eine USB-Schnittstelle zur Wiedergabe komprimierter Audio-Dateien bleibt nicht außen vor.
Laut Hersteller soll man MP3- und WMA-Dateien vom USB-Speicher auslesen können. Der frontseitig angeschlossene USB-Speicher muss mit FAT16 oder FAT32 formatiert werden, zur maximalen Speicherkapazität macht Pioneer keine Angaben. Alternativ kann man die kompatiblen Dateien auf einen CD-Rohling brennen (CD-R, CD-RW) und über das optische Laufwerk abspielen. Anschlussseitig stehen ferner ein Cinch-Eingang für analoge Zuspieler, eine Buchse für die mitgelieferte Antenne sowie ein 3,5 Millimeter-Stecker für optionale Kopfhörer bereit. Zum Lieferumfang gehören zwei Lautsprecher in Bassreflex-Bauweise, die mit einem 100 Millimeter-Tieftöner und mit einem Piezo-Hochtöner bestückt wurden. Die 13,2 Zentimeter breiten, 26 Zentimeter hohen und 15,8 Zentimeter tiefen Boxen sind magnetisch geschirmt, demnach kann man sie ohne Bedenken in der Nähe eines Röhrenfernsehers aufstellen. Sie werden von der Steuereinheit mit einer Ausgangsleistung von jeweils 15 Watt an vier Ohm belastet. Wer den Klang verändern beziehungsweise optimieren will, findet an der Vorderseite separate Regler für Bässe und Höhen, außerdem lässt sich eine Loudness-Funktion namens „P-BASS“ zuschalten. Der Tuner für UKW und MW punktet mit 40 Stationsspeichern, in Sachen Handhabung darf man sich außerdem auf ein fluoreszierendes Display und auf eine mitgelieferte Fernbedienung freuen.
Für die X-HM10 werden bei amazon knapp 150 Euro fällig, während die mit einem iPod-Dock bestückte X-HM20 vomOnline-Versender ebenfalls mit rund 150 Euro gelistet wird. Man darf wohl davon ausgehen, dass sich die Preise in Zukunft anpassen. Die Fachmagazine hatten das neue Micro-System von Pioneer noch nicht im Labor.
01.09.2011







