Der Shibuya komplettiert die kürzlich vorgestellt CityScape-Serie, zu der auch Uptown und Downtown gehören. Das Design des Kopfhörers mit der Modellnummer SHL5205 ist laut Philips von der japanischen Pop-Kultur inspiriert.
Je nach Geschmack greift man zur braunen, zur blauen, zur violetten, zur pinken oder zur weißen Ausführung. Trotz poppiger Farben ist das Design eher schlicht gehalten. So bleiben abgesetzte Applikationen und ähnliche Spielereien außen vor. Der Kopfbügel besteht aus zwei Teilen: Ein robustes äußeres und ein weiches inneres Band, wobei das innere Band dank Perforation atmungsaktiv ist, schließlich soll es bei längerem Tragen nicht zu einem Wärmestau kommen. Die ohraufliegenden Muscheln sind ebenfalls gepolstert und laut Hersteller „besonders weich und anpassbar“. Das Kabel greift die Farbe des innenliegenden Kopfbands auf und bringt es auf eine Länge von 120 Zentimetern. Philips hat das Kabel einseitig angebunden, setzt auf Leitungen aus sauerstofffreiem Kupfer und obendrein auf eine flache Bauform, mit der ein Verheddern verhindert werden soll. Das Kabel endet in einem 3,5 Millimeter-Stecker, der natürlich vergoldet wurde. Pluspunkte gibt es für die integrierte Fernbedienung samt Mikrofon, man kann den Kopfhörer also auch als Headset an einem Mobiltelefon einsetzen. In den Muscheln, die zwecks effektiver Schalldämpfung geschlossen sind, verdingen sich 40 Millimeter-Treiber mit Mylar Dome-Membranen, Neodym-Magneten und CCAW-Schwingspulen. Die dynamischen Treiber habe eine Impedanz von 32 Ohm, lassen sich mit bis zu 30 Milliwatt belasten, bieten eine Empfindlichkeit von 103 Dezibel und decken laut Datenblatt den Frequenzbereich von zehn bis 20000 Hertz ab.
Wer das Design mag, sollte für den Shibuya SHL5205 knapp 50 EUR zurücklegen. Ob das Modell tatsächlich bis hinunter zu zehn Hertz spielt, darf zumindest bezweifelt werden. Die ersten Testberichte und die Einschätzungen der Verbraucher werden sicher bald folgen.
12.03.2012



















