Es gibt vier Möglichkeiten, um mit der neuen Philips MCM1110/12 Musik zu hören. Die Kompaktanlage verfügt erstens über ein CD-Laufwerk, hat zweitens einen UKW-Tuner im Gepäck, kann drittens USB-Sticks auslesen und stellt viertens einen Audioeingang zum Anschluss eines MP3-Players bereit.
Der Audioeingang soll laut Datenblatt ein 3,5-Millimeterport sein. Die USB-Buchse wiederum ist nicht besonders funktional. So lassen sich lediglich Sticks mit MP3-Songs auslesen, andere Audioformate bleiben außen vor. Immerhin kann man die gespeicherten Titel in zufälliger Reihenfolge (Shuffle), im Repeat-Modus oder nacheinander wiedergeben. Zudem soll es möglich sein, eine individuelle Musikliste zu erstellen (Programm) und innerhalb einzelner Songs vor- beziehungsweise zurückzuspulen. Der Tuner empfängt UKW-Frequenzen, wobei für die persönlichen Lieblingssender 20 Speicherplätze zur Verfügung stehen. Was das Laufwerk angeht, so können Verbraucher nicht nur normale Audio-CDs, sondern auch selbst gebrannte Rohlinge abspielen (CD-R/RW). Kompatibel ist auch hier lediglich das Format MP3. Zur weiteren Ausstattung gehört eine Weckerfunktion, die wahlweise das CD-Laufwerk oder das Radio aktiviert. Vom Sound auf einem USB-Stick kann man sich dagegen nicht wecken lassen. Um abends mit der gewünschten Musik ins Reich der Träume zu gleiten, darf jedoch im Gegenzug ein Sleep Timer nicht fehlen. Eine Kopfhörerbuchse sowie zwei per Kabel anschließbare Boxen runden die Ausstattung schließlich ab. Die Lautsprecher sind dabei 14 Zentimeter breit sowie knapp 23 Zentimeter hoch und werden jeweils mit fünf Watt belastet. Zumindest für etwas musikalische Begleitung in Küche oder Schlafzimmer sollte das ausreichen.
Zugegeben, das Design der Philips MCM1110/12 ist nicht allzu gelungen, dafür kann sich der Funktionsumfang durchaus sehen lassen. Wer die Kompaktanlage gut findet, muss allerdings noch etwas Geduld haben. Denn Angaben zum Preis und Verkaufsstart gibt es bisher noch nicht.
20.02.2012








