Manchmal sind es scheinbar nebensächliche Details, die schlussendlich den Ausschlag für den Kauf eines Produkts geben, und nicht immer haben diese Details mit dem eigentlichen Zweck des Geräts etwas zu tun. Beim HR1653 könnte dieser Effekt durch ein Teil aus dem Zubehörset ausgelöst werden, das zusammen mit dem Stabmixer von Philips ausgeliefert wird, nämlich ein Aufsatz zum Aufschäumen von Milch. Er beschert dem Philips eine originelle Note – und dies, obwohl es der Mixer eigentlich überhaupt nicht nötig hätte, mit einem solchen Zusatzbonus für sich zu werben.
Denn sowohl in puncto Leistungsspektrum als auch Ausstattung kann der Philips mit Qualitäten aufwarten, die im Grunde genommen für sich sprechen. Außergewöhnlich ist zum Beispiel die ungeheure Vielfalt von 20 Geschwindigkeitsstufen. Diese erlauben es dem Benutzer, jedes Lebensmittel individuell zuzubereiten, was wiederum optimale Mixergebnisse in Aussicht stellt – gerade einfache Geräte müsse nämlich häufig mit Gefühl dosiert eingesetzt werden, damit das Mixergebnis nicht aus Versehen über das eigentlich anvisierte Ziel hinausschießt. 600 Watt Leistungsaufnahme wiederum garantieren, dass der Philips von fast keiner der ihm gestellten Aufgaben in die Knie gezwungen wird. Für besonders harte Lebensmittel steht außerdem eine extrastarke Turbofunktion bereit.
Zum Zubehör gehört ferner ein großer Mixbecher. Er fasst üppige 1,7 Liter, eine Größe also, die dem Benutzer viel Handlungsspielraum lässt, etwa wenn eine Suppe für mehrere Personen unter die Messer des Mixers kommen soll. Darüber hinaus lassen sich mit einem Schneebesen auch Sahne, Eiweiß und Mayonnaise herstellen, Kräuter, Nüsse, Käse oder Zwiebeln wiederum gehören am besten in den separaten Universalzerkleinerer. Besonders praktisch: Zum Lieferumfang gehört eine Abdeckung für den Messerkopf – ein weiteres Detail, das wie der Milchaufschäumer einen sympathischen Eindruck hinterlässt, da kaum ein Mitbewerber mit diesem nützlichen Baiteil aufwarten kann.
Schlussendlich will der Philips aber auch mit Komfort in puncto Handling überzeugen. Der Griff verschlankt sich in der Mitte nämlich leicht, damit der Stabmixer auch mit kleineren Händen sicher angefasst und benutzt werden kann, und der Schalter fällt sehr groß aus – denn nichts ist ärgerlicher als nervtötendes Gefummel an einem zu kleinen Schalter, wo doch die ganze Konzentration eigentlich dem Mixen und Zerkleinern gehören sollte.
In puncto Anschaffungskosten ordnet sich der neue Stabmixer von Philips in die Oberklasse ein, wobei er innerhalb dieser mit etwas über 100 Euro unter anderem aufgrund seiner Ausstattung noch zu den vergleichsweise moderat ausgepreisten Modellen zählt. Aber wer weiß, vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass es am Ende der Milchaufschäumer sein wird, der den Ausschlag zugunsten des Philips geben wird – und nicht seine Qualität als Stabmixer.
15.09.2011








