Packard Bell EasyN­ote LX86-​JO-​022GE Test

  • 1 Test
  • 17,3"
  • Intel Core i5 450M
  • Mul­ti­me­dia-​Note­book

Gut

1,8

Unsere Note basiert auf Tests.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 25.11.2010
    • Details zum Test

    „gut“ (84%)


Unser Fazit

Wack­lige Kon­struk­tion mit guter Per­for­mance

Packard Bell ist ein, bislang in Deutschland, nicht sehr bekanntes Tochterunternehmen von Acer. Mit seinem EasyNote LX 86 kann sich der Hersteller gut präsentieren und muss sich nicht hinter großen Namen verstecken. Das Modell ist zwar relativ leistungsstark, doch an der Verarbeitung und Stabilität muss noch gefeilt werden.

Dank des integrierten Speicherkontrollers kann der vergleichsweise günstige Intel Core i5-450M-Prozessor glänzen. Weiter geht es mit dem 4 GB großen DDR3 Arbeitsspeicher, der dank des 64 Bit mit Windows 7 Home Premium voll ausgenutzt werden kann, sowie mit der sehr gut bestückten 500 GB Festplatte. Bei diesem Modell sind zwei Grafikkarten vorhanden. Zum einen eine Intel GMA HD onboard, die den Energieverbrauch niedrig hält und zum anderen eine Radeon HD 5850 von ATI, die ein hohes Leistungspotenzial in sich trägt. Sie verspricht eine recht gute Gamingperformance, mit der man aktuelle Siele in mittleren oder hohen Details bestreiten kann. Der 9-Zellen-Akku hält es sage und schreibe ca. 13 Stunden ohne Steckdose aus. Und sogar bei einer DVD-Filmwiedergabe überlebt der Akku nahezu 5,5 Stunden. Weiterhin positiv aufgefallen im Test von notebookcheck.com ist die überraschend geringe Geräuschentwicklung. Bei leichter Belastung des Packard Bell EasyNote LX86 Notebooks entsteht dementsprechend auch nur ein leichtes Rauschen des Lüfters.

Doch es muss auch kritisiert werden. Das Gehäuse des Notebooks besteht aus einem relativ unempfindlichen Kunststoff (mattes Silber). Aber die Stabilität des 17,3-Zollers lässt große Bedenken laut werden. Die Konstruktion gibt im Bereich des Touchpads und des Laufwerks nach und der Displaydeckel kann stark verbogen werden. Jener wackelt auch merkbar bei Erschütterungen und bei Druck auf den Deckel entstehen Bildfehler. Besonders beim DVD schauen wird auffallen, dass Schwarz auf dem glänzenden Bildschirm eher gräulich wirkt und auch der Farbkontrast lässt noch Raum für Verbesserungen. Das Tippgefühl auf der optisch ansprechenden Tastatur ist schwammig und die Beschriftung hebt sich nur schwach vom Untergrund ab.

Derzeit ist das 3 Kilogramm-Modell nur bei Saturn für rund 999 Euro zu erhalten. Hier ist das Preis- Leistungsverhältnis absolut gewahrt und man kann beherzt zugreifen.

von Anne L.

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