Nokia Asha 305

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Unser Fazit

Ein­stei­ger-​Touch­phone mit Platz für zwei SIMs

Nokia mag bei den Smartphones auf dem absteigenden Ast sein, doch im Bereich der einfacheren Handy-Modelle sieht das ganz anders aus. Die Asha-Baureihe hat sich seit ihrer Veröffentlichung einen ausgesprochen guten Ruf erarbeitet, insbesondere aufgrund ihrer – für diese Geräteklasse untypischen – hervorragenden Ausstattung. Neuester Streich ist das Nokia Asha 305, welches bereits seit einigen Monaten im Internet umhergeistert. Nun wurde es offiziell vorgestellt – und überrascht die Beobachter.

Denn bislang war nicht bekannt geworden, dass es sich beim Asha 305 um ein Dual-SIM-Handy handeln würde. Doch genau diese Eigenschaft macht das Gerät nun besonders attraktiv: Das Asha 305 bietet nicht nur eine runde Ausstattung, wie sie für gerade einmal rund 60 Euro nicht besser zu erwarten wäre. Das Mobiltelefon erlaubt auch die Verwendung von zwei SIM-Karten gleichzeitig und somit die Trennung von privaten wie beruflichen Gesprächen – oder auch den fließenden Wechsel zwischen zwei Verträgen für jeweils unterschiedliche Gesprächsziele.

Das Handy wird über ein 3 Zoll großes Touch-Display bedient, das mit einer WQVGA-Auflösung aufwartet. Leider handelt es sich nur um ein resistives Display, weshalb stets ein wenig Druck für Eingaben notwendig ist – zudem ist damit auch kein Multitouch möglich. Für das einfache Series 40 sollte das aber kaum ein Hindernis sein, da alle Menü-Symbole sehr groß ausgeführt sind und das Gerät ohnehin nicht mit echten Smartphones konkurrieren soll. Daher schweigt sich Nokia wohl auch über den verwendeten Prozessor aus.

Immerhin bietet sich ein rundes Bild bei der Multimedia-Ausstattung – wenn man die gerade einmal 60 Euro Anschaffungskosten im Hinterkopf behält. Dann sind eine einfache 2-Megapixel-Kamera, ein MP3-Player und ein integriertes FM-Radio völlig in Ordnung, ferner kann dank EDGE und Cloud-basiertem Nokia-Browser relativ entspannt im Internet gesurft werden – denn die Übertragungsmenge wird hier künstlich klein gehalten, was trotz der beschränkten Technik schnelle Seitenaufrufe garantieren soll. Wer Interesse an dem neuen Dual-SIM-Handy hat: Noch in diesem zweiten Quartal 2012 kann zugegriffen werden.

von Janko

Series 40 wird erwach­sen

Nokia muss derzeit harte Zeiten durchmachen. Die Windows-Strategie des finnischen Konzerns ist bislang nicht wirklich aufgegangen und der Markenname Nokia hat im Smartphone-Bereich längst keine Strahlkraft mehr. Anders verhält es sich zum Glück noch im Bereich der einfachen Handy-Modelle. Hier kann Nokia nach wie vor ordentliche Absatzzahlen vorweisen. Vorerst jedenfalls. Denn auch hier macht sich zusehends die Konkurrenz durch Billig-Smartphones mit Touchscreen-Bedienung bemerkbar.

In diesem Bereich jedoch hat Nokia rechtzeitig begonnen, auf den neuen Trend zu reagieren. Bereits seit einiger Zeit gibt es einfache Series-40-Handys, bei denen der kleine Bildschirm über der Tastatur in Grenzen als Touchscreen verwendet werden kann. Und künftig soll das Ganze noch deutlich ausgebaut werden: Series 40 soll eine Art einfaches Smartphone-Betriebssystem werden, das es dem Nutzer zumindest erlaubt, den Startbildschirm mit einer gewissen Auswahl an Apps zu personalisieren.

Ein erstes Handy-Modell dieser neuen Gerätegeneration könnte nun aufgetaucht sein. Wie das Online-Magazin „Symbiantweet“ berichtet, sind auf der Website der taiwanischen Kommunikationsbehörde NCC (National Communications Commission) Bilder eines bislang völlig unbekannten Nokia 305 aufgetaucht, welches ganz offensichtlich über einen frontfüllenden Touchscreen verfügt und im Gegenzug auf jegliche Tastatur verzichtet. Das Gerät war bereits einige Monate zuvor in Indonesien aufgetaucht.

Trägt man die Infos zusammen, scheint es sich um ein Einsteigergerät mit Dual-SIM-Fähigkeit zu handeln. Das heißt, dass Mobiltelefon könnte mit zwei SIM-Karten bestückt werden und somit dazu dienen, berufliche und private Gespräche voneinander zu trennen – oder einfach die Vorteile von zwei verschiedenen Handy-Tarifen miteinander zu kombinieren. Als weiteres Merkmal wurde bislang eine 2-Megapixel-Kamera auf der Geräterückseite genannt, auf der Front soll es keine zweite Kamera geben. Lassen wir uns also überraschen, ob hier tatsächlich ein Full-Touch-Handy mit Dual-SIM-Funktion im Anmarsch ist...

von Janko

Ein­stei­ger­mo­dell in Indo­ne­sien gesich­tet

Die Gerüchte mehren sich, dass der finnische Handy-Hersteller den Mobile World Congress 2012 in Barcelona nicht nur nutzen wird, um neue Smartphones seiner Lumia-Modellreihe vorzustellen. Angeblich soll auch das einfachere Asha-Portfolio um verschiedene Modelle erweitert werden. Nun ist zumindest ein erster Name bekannt geworden, der dafür in Frage käme: Nokia Asha 305. Ein entsprechendes Gerät wurde auf der Website der indonesischen Zertifizierungsbehörde gefunden, wenngleich ohne weitere Daten.

So ist leider vollkommen unbekannt, mit welcher Ausstattung wir bei diesem Gerät rechnen dürfen oder wie es wenigstens aussieht. Anders als das US-amerikanische Gegenstück FCC veröffentlicht die indonesische Behörde Postel keine Bilder zu den neuen Geräten. Immerhin darf zumindest die Information, dass das Asha 305 in Bälde auf den Markt kommt, als gesichert gelten: Bislang haben sich alle auf der Postel-Website gelisteten Geräte auch tatsächlich als real herausgestellt. Auch, wenn Einträge auf renommierten Seiten wie Bluetooth SIG noch fehlten.

Was die Einordnung des Handys anbelangt, dürfte es sich laut dem Branchendienst „GSMArena“ um einen Verwandten des Nokia Asha 303 handeln und dessen Führerschaft in der Asha-Baureihe übernehmen. Sollte sich das als wahr herausstellen, dürfen wir uns mindestens auf einen 1 GHz starken Single-Core-Prozessor und Touchscreen-Bedienung freuen. Darüber hinaus dürfte auch hier das Betriebssystem Series 40 zum Einsatz kommen, einem proprietären System von Nokia, das sehr schnell und flüssig läuft, aber dem Nutzer bislang eine App-Welt verwehrt.

Bislang. Denn Nokia hatte in der Vergangenheit angekündigt, S40-Handys deutlich attraktiver zu gestalten. Zum einen sollten die Mobiltelefone künftig mit stärkeren Prozessoren ausgestattet sein, zum anderen sollte ein App-Ökosystem geschaffen werden. Da Schritt Eins schon mit dem Nokia Asha 303 erfolgreich durchgeführt wurde, müsste so langsam eigentlich Schritt 2 folgen. Man darf also gespannt sein, was der Mobile World Congress uns offenbaren wird.

von Janko

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