Beim CR650 setzt MSI in Sachen Hardware auf den großen Intel-Konkurrenten AMD. Zum Einsatz kommt ein E-450, der Prozessor und Grafikkarte in einem Chip vereint. Was die Leistungsfähigkeit angeht, so darf man hiervon sicher keine Wunderdinge erwarten.
Die Prozessorkomponente verfügt über zwei Kerne, arbeitet mit einer Taktfrequenz von lediglich 1,65 GHz und stellt im Grunde nur für simple Tools genügend Power zur Verfügung. So können Anwender problemlos Office-Dokumente bearbeiten, durchs Netz surfen oder Musik und Videos abspielen, bei härteren Jobs wird es dagegen knifflig. Wer beispielsweise Daten bearbeiten oder konvertieren möchte, sollte damit rechnen, dass sich die CPU dafür ordentlich Zeit nimmt. Ansonsten bietet die Hardware eine simple Onboard-Grafik (AMD Radeon HD 6320), vier GByte RAM und eine 600 GByte schluckende Festplatte.
Das Panel wiederum löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Ein schwacher Wert, vor allem angesichts einer Bilddiagonale von 15,6 Zoll. Immerhin hat MSI das Notebook mit einem HDMI-Anschluss ausgestattet, über den sich Fotos und Videos an ein besseres Panel schicken lassen – ohne jeden Qualitätsverlust. Darüber hinaus gibt es einen analogen VGA-Port, den obligatorischen Kartenleser sowie zwei USB-Buchsen. Von letzteren ist leider keine als 3.0-Version ausgewiesen. Flotte Datentransfers sind also nicht möglich. Ins Netz geht der 2,3 Kilogramm schwere 15-Zöller schließlich per integriertem WLAN, Bluetooth hingegen bleibt außen vor.
Briefe schreiben, surfen, Videos schauen – wer nicht mehr von einem Notebook erwartet, der wird mit dem MSI CR650 durchaus seine Freude haben. Allerdings gibt es zu den derzeit aufgerufenen Konditionen – 500 EUR bei diversen Internet-Händlern – bereits Notebooks, die mit schnellerer Intel-CPU und mit einer besser bestückten Anschlussleiste ausgestattet sind. Interessenten können beispielsweise hier nach entsprechenden Alternativen suchen.
31.01.2012









