Der südkoreanische Handy-Hersteller LG Electronics hat mit dem LG Optimus Z das Flaggschiff seiner neuen Optimus-Baureihe vorgestellt. Das Gerät steht an der Spitze von LG GT540, Optimus One, Optimus Chic und Optimus Q und soll insbesondere mit seinen Multimedia-Fähigkeiten überzeugen können. Kernfeature des Android-Smartphones ist daher dessen integrierte Digitalkamera, die Videos in HD-Auflösung drehen können soll. Dank eines bei Mobiltelefonen noch sehr seltenen HDMI-Ports sollen Anwender die so gedrehten Videos anschließend auf jedem TV-Gerät mit einer entsprechenden Schnittstelle wiedergeben können. Alternativ steht DLNA zur Verfügung, um Musik und Fotos drahtlos auf Media Player und Stereoanlagen zu übertragen.
Etwas gespart hat LG Electronics beim Optimus Z allenfalls beim Prozessor. Denn das Smartphone besitzt nur einen 720-MHz-Prozessor von Texas Instruments, was angesichts des „Quasi-Standards“ von 1-GHz-Modellen bei der Konkurrenz einige Käufer abschrecken könnte. So wird es letzten Endes die Frage sein, welche Benutzeroberfläche LG bei seinem Android-Flaggschiff einsetzt und wie gut das App-Speicher-Management umgesetzt wurde, damit das Optimus Z nicht wie das LG Aloha über langsame Reaktionszeiten stolpert. Aber vielleicht besitzt das Texas-Instruments-Modell im Optimus Z auch eine bessere CPU-Architektur als das Qualcomm-Modell im Aloha.
Diese Fragen werden aber wohl erst gegen Ende des Jahres 2010 geklärt werden können, wenn das LG Optimus Z endlich auf den Markt kommen soll.
06.07.2010























