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Unser Fazit
21.08.2012
Kärcher WD 5.300M
Ist sich für keine Schmutzarbeit zu schade
Im Unterschied zu einem herkömmlichen Bodenstaubsauger für den Hausgebrauch kommt der WF 5.300 M auch mit gröberem Schmutz bestens klar und nimmt außerdem in begrenztem Umfang auch Flüssigkeiten auf. Der aus dem renommierten Hause Kärcher stammende Nass-/Trockensauger bietet sich daher aufgrund der relativ niedrigen Anschaffungskosten als Allround-Staubsauger oder Zweitgerät fürs Grobe an.
Geeignet für Haus, Hof und Werkstatt
Die Gründe für die Anschaffung eines Nass-/Trockensaugers hängen meistens damit zusammen, dass mit dem Gerät nicht nur die Wohnung, sondern auch Teile des Hofs und Gartens, also Außenflächen, sowie eventuell eine kleine Werkstatt beziehungsweise ein Hobbykeller mit ihm sauber gehalten werden sollen. Genau dafür bieten die Geräte dieses Typs einen dickeren Saugschlauch an, mit dem auch gröbere Schmutzpartikel aufgenommen werden können – wie dies beim Kärcher der Fall ist. Leider stelle die Öffnung am Saugbehälter ein Nadelöhr dar, da sie kleiner als der Schlauch selbst ist, wie ein Kunde in einem Erfahrungsbericht moniert. Der Aufnahme von größeren Stücken, zu denen auch Laub gehört, seien daher Grenzen gesetzt. Trotzdem kann der Kärcher gewinnbringend eingesetzt werden, etwa auf der Terrasse oder der Einfahrt zur Entfernung von Steinchen & Co, denen ein gewöhnlicher Staubsauger nur schwer oder gar nicht Herr wird. Gedacht für Privatanwender, darf er jedoch, um dies ausdrücklich zu betonen, fairerweise nicht mit einem professionellen Werkstattsauger verwechselt werden. Ein weiteres Plus ist die Option, auch Flüssigkeiten aufzusaugen. Darüber hinaus lässt sich der Luftstrom auch umlenken, das heißt, der Kärcher kann zu einem Laubbläser umfunktioniert werden. Diese Funktion scheint aber ebenfalls nur begrenzt von Nutzen zu sein, mit einem echten Laubbläser kann sich der Kärcher vermutlich nicht messen lassen.
Auch im Innenbereich einsetzbar
Obwohl der Kärcher von seiner Bauweise her ein Spezialist fürs Grobe ist, lässt er sich auch als normaler Staubsauger einsetzen. Fachmagazine, die ihn dabei kritisch beobachtet haben, durften feststellen, dass er sowohl auf Glatt-/Hartböden als auch auf Teppichen eine gute Arbeit abliefert. Sieht man einmal großzügig davon ab, dass er aufgrund seiner Konstruktion bei weitem nicht so leicht durch die Wohnung gezogen werden kann wie ein normaler Staubsauger, wäre es theoretisch also sogar denkbar, den Kärcher als Allrounder für sämtliche Saugarbeiten im und um das Haus herum einzusetzen. Dies wird allerdings vermutlich so gut wie nie der Fall sein, die meisten werden ihn in seiner Spezialdisziplin einsetzen, also als Zweitgerät fürs Grobe anschaffen, ein Schritt, den der Kärcher durch moderate Anschaffungskosten von derzeit rund 150 EUR (Amazon) erfreulich leicht macht.