Thermokomposter sind eine ideale Möglichkeit, den hässlichen Komposthaufen aus dem Blickfeld verschwinden zu lassen – und ihn effizienter und in kürzerer Zeit in wertvollen Mutterboden umzuwandeln. Fallen dabei jedoch größere Mengen an, ist der Griff zu einem besonders großen Modell unumgänglich – was wiederum der optischen Erscheinung nicht unbedingt zuträglich ist. Der Thermokomposter 800 l von Ing. G. Beckmann kaschiert seine auffällige Größe jedoch geschickt durch eine sechseckige Bauform und eine lindgrüne Außenhaut, die sich sanfter ins Gartenbild einbringt als ein massiver, rechteckiger Turm aus Holz oder schwarzem Plastik. Erfreulich zudem: Der Komposter selbst besteht aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff (PE).
Das als schlagfest und witterungsbeständig beschriebene Modell kann aber noch einen weiteren Kniff vorweisen: Die Entnahme des Komposts kann an nahezu jeder beliebigen Stelle erfolgen. Möglich macht dies die spezielle Scharnierverbindung der Seitenwände. So können die Seitenwände ganz oder teilweise entfernt werden, womit der Zugriff von jeder Seite aus möglich ist. Damit hat der Beckmann-Komposter seiner Konkurrenz einen großen Pluspunkt voraus. Denn die verfügen oft nur über eine kleine Luke oder Tür in der Front. Was aber, wenn der Kompost im hinteren Teil des Gebildes bereits fertig in Erde umgewandelt wurde – nur an der Front noch nicht? Im Zweifel heißt es dann mühsam umschaufeln.
Nicht so beim Beckmann Thermokomposter 800 l. Angesichts dieses Bedienkomforts und der schieren Größe des Komposters erscheinen dann auch die 140 Euro (Amazon) nicht mehr ganz so happig, wie sie es zunächst tun. Dafür sollen Beckmann-Komposter aber Nutzerberichten zufolge auch deutlich länger halten als ihre billigen Geschwister aus dem Baumarkt. Das Geld ist also in die Zukunft investiert und fällt nicht nach zwei Jahren erneut an...
11.04.2011





















