Nicht jeder Gartenbesitzer möchte unbedingt einen geschlossenen, unattraktiven Plastikturm als Komposter in seinem Allerheiligsten stehen haben. Manche ziehen ein dezenteres, natürlicheres Design vor, bei dem der Komposthaufen ganz frei als solcher zu erkennen ist. Leider haben Holzlattensysteme dabei das große Problem, dass sie ebenfalls verrotten können und nach einigen Jahren kaum noch stabilen Halt liefern. Anders der Beckmann Lattenkomposter mit 640 Litern Volumen: Er verrottet niemals – zumindest nicht innerhalb der Lebensspanne seines Besitzers. Denn was zunächst wie mit lindgrüner Schutzfarbe bestrichenes Holz aussieht, entpuppt sich aus der Nähe als dickwandiger Recycling-Kunststoff, der äußerst witterungsbeständig ist.
Dabei besitzt der Beckmann Lattenkomposter noch einen weiteren, wesentlichen Vorteil: Anders als die meisten Holzlattensysteme ist er nahezu beliebig erweiterbar. Ein spezielles Steckscharnier-System sorgt dafür, dass neben den ersten Komposthaufen schnell noch ein zweiter aufgebaut werden kann – und ein dritter oder auch vierter. Hierbei sind alle Lattenkomposter miteinander verbunden und stehen dadurch besonders stabil und sicher nebeneinander. Die erwähnten Scharniere bieten dabei noch einen weiteren Pluspunkt: Sie erlauben es dem Anwender, den Kompost einfach durch ganzes oder teilweises Öffnen der Seitenwände zu entnehmen. Wird nur eine kleine Menge benötigt, muss auch nur das untere Element ausgehakt werden.
Das funktioniert in dieser Form nicht bei herkömmlichen Lattenkompostern. Hier müssen der Kompost erst mühsam umgegraben und die störende Schalung im Zweifel sogar entfernt werden. Das Ganze erklärt denn auch, warum der Beckmann Lattenkomposter für eine einfache, offene Konstruktion vergleichsweise teuer ist: Rund 90 Euro (Amazon) fallen für den Hauptbausatz an, 70 Euro (Amazon) für jede Erweiterung.
11.04.2011





















