Um im breit aufgestellten Segment der 22-Zöller überhaupt noch aufzufallen, bedarf es schon ein bisschen Anstrengung von Seiten der Hersteller. HP versucht dies mit dem LA22f. Der 22-Zöller bietet zum einen umweltbewussten Anwendern einen Öko-Bonus in Gestalt einer LED-Hintergrundbeleuchtung (White LED). Sie ist dafür verantwortlich, dass der Monitor rund 40 Prozent weniger Strom aus der Leitung ziehen soll als vergleichbare Modelle mit Kaltkahodenröhren. Darüber hinaus setzt HP in der Produktion keine Schadstoffe wie PVC oder Quecksilber ein und verwendet für die Verpackung ausschließlich recycelte Materialien.
Aber auch wer es gewohnt ist, den Bildschirm nach seinem Maß beziehungsweise seiner Sitzposition einzurichten – und nicht umgekehrt –, wird vom LA22f mit einem Bonus in Gestalt einiger nützlicher Ergonomiefunktionen belohnt. So kann der Monitor um 11 Zentimeter in der Höhe verstellt, geneigt und geschwenkt werden. Und wer sich Porträtfotos beziehungsweise längere Dokumente gern im Pivot-Modus anschaut, darf den LA22f um 90 Grad drehen.
Technisch wiederum bietet der LA22f solide Hausmannskost in Form einer für einen 22 Zöller typischen Auflösung von 1.680 x 1.440 Pixeln im Seitenformat 16:10, und dass HP einen Kontrast von 2.000.000:1 ankündigt, nehmen wir einmal einfach so hin, ohne über den tieferen praktischen Nutzen dieses Wertes nachzugrübeln. Auf der Habenseite wiederum sind erfreulicherweise neben einem VGA- und einem DVI-Anschluss auch noch eine DisplayPort-Schnittstelle sowie eine leider unbekannte Anzahl von USB-Ports zu vermelden.
Ergonomie und LED-Hintergrundbeleuchtung lassen den Preis für den LA22f verständlicherweise und gerechtfertigt spürbar über den Durchschnittspreis für einen 22-Zöller schnellen. In den USA geht der LA22f für 279 Dollar im Februar 2010 an den Start. Ein ähnlicher Preis ist auch für den hiesigen Markt zu erwarten.
07.01.2010























