Auch nach der zwischen den ehemals miteinander verbandelten Unternehmen Fujitsu und Siemens zur Jahreswende 2009/2009 vollzogenen Scheidung bleibt der L3190T seiner Linie treu und wird nur geringfügig teurer. Bei Amazon zum Beispiel kostet der 19-Zöller aktuell 113 Euro, also rund 13 Euro mehr als bei seinem Preis-Tiefstand im Februar 2009 – vorausgesetzt, es handelt sich um dasselbe Gerät, das einst von Fujitsu-Siemens unter der Bezeichnung Amilo L3190T gemeinsam vertrieben wurde, wovon wir selbstredend ausgehen.
Denn ansonsten hat sich an den Qualitäten des L3190T aus technischer Sicht nichts verändert. Das ins Auge stechende Merkmal des TFTs ist nach wie vor sein niedriger Energieverbrauch, der rund 50 Prozent unter dem vergleichbarer Geräte liege und von Fujitsu mit 15 bis 20 Watt angegeben wird. Der Monitor bietet außerdem ein Breitbild mit 1.366 x 768 Pixeln, einen Kontrast von 5.000:1 (dynamisch) sowie eine schnelle Reaktionszeit sowie eine Standardhelligkeit von maximal 300 cd/m².
Preisbedingt kann er allerdings nur analog über eine VGA-Schnittstelle angesprochen werden, doch dies dürfte im Büroeinsatz – dem angestammten Einsatzterrain des L3910T – keine so große Rolle spielen, sondern höchstens dann, wenn sein Besitzer das eigentlich videofreundliche 16:9-Format des Gerätes mit kopiergeschütztem digitalem Material hätte füttern wollen.
Sieht man jedoch einmal davon ab, bleibt unterm Strich ein solider Allzweckmonitor für den einfachen, unkomplizierten Schreibtischeinsatz übrig, dessen Bildqualität von seinen Besitzern ebenso gelobt wird wie seine Sparsamkeit an der Steckdose. Und gerade letzteres könnte beziehungsweise müsste auch Abteilungsleiter, die über mehrere Arbeitsplätze mit Monitoren gebieten, im Sinne einer Senkung der laufenden Betriebskosten eigentlich sehr interessieren.
22.12.2009






















