Hinter dem eigentlich harmlos klingenden Herstellername Eurocom verbirgt sich eine kanadische IT-Schmiede der Sonderklasse, die sich auch in Europa schnell einen guten Ruf erarbeitet hat. Der D900F Panther kann im Bestellsystem frei konfiguriert werden und so ziemlich jeden Hardwarewunsch erfüllen, falls man z.B. mal eben 15.000 Euro für eine Notebook ausgeben will. Aber auch für moderate 3.100 bekommt man einen Panther, der jedem seine Krallen zeigt.
Schon die Möglichkeit bei Eurocom das Display in matt oder glänzend anzuwählen ist genial und so kommt der D900F Panther mit einem 17 Zoller und 1.920 x 1.200 Pixel in einem ebenfalls matten, schwarzen Gehäuse daher. Bei der Auswahl der Grafikkarte(n) muss man sich echt bremsen, da alles vertreten ist, was Rang und Namen hat: in diesem Fall war es eine nvidia GTX 470M Fermi mit 1,5 GByte GDDR5-Speicher. Bei den Prozessoren sind ebenfalls keine Grenzen nach oben gesetzt und für den angewählten Intel Core i7-960 mit 3,2 GHz stehen drei verschiedene Kühlsysteme zur Verfügung. Die 6 GByte Triple-Channel 1.333er RAM-Module genügen für den Anfang, den die Überraschung folgt schon beim nächsten Auswahlkriterium. Vier, ja VIER, Festplatten-Slots können bestückt werden und lassen viel Spielraum für SSD- und konventionelle HDD-Kombinationen, sowie RAID-Verbundstränge – in diesem Fall war eine 500 GByte Platte plus DVD-Brenner. Auf die vierte Platte muss man allerdings verzichten, wenn ein optisches Laufwerk ausgewählt wurde. Viele weitere Optionen über USB 3.0 und WLAN wurde genutzt, wie eine deutsche Tastatur, europäische Stromkabel und ein 12 Zellen Smart-Li-Ionen-Akku.
So wie es aussieht, wird der Eurocom D900F Panther nicht lange das einzige Raubtier sein, dass aus Kanada nach Europa einreist, denn Fuchs, Luchs, Leopard , Cougar, Puma und Cheetah werden auch hierzulande ihre Käufer finden.
16.09.2010








