Zwanzig Euro kostet die ICM 352 CB von Bomann derzeit nur noch, und mit diesem Preis schlägt die Eismaschine wahrscheinlich so ziemlich alle Konkurrenzprodukte, die sich im Handel auftreiben lassen. Die Verlockung ist demnach groß, in Zukunft zu Hause sein Eis selber herzustellen – mit all den Vorteilen, die dies bietet. So darf man mit einer Eismaschine seiner Experimentierfreude mit Geschmacksrichtungen hemmungslos freien Lauf lassen, und die verwendeten Zutaten unterliegen der eigenen Kontrolle – für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten beinahe ein muss.
Doch leider bieten die diversen Kundenmeinungen zur Bomann ICM 352 CB kein einheitliches Bild und ein Test eines Fachmagazins liegt ebenfalls nicht vor. Immerhin spricht sich das Gros der Kundemeinungen positiv und damit für die Eismaschine aus. Weder an der Konsistenz des Ergebnisses noch an der Handhabung und Reinigung der Maschine gebe es etwas auszusetzen. Kleinere Mängel wie zum Beispiel der schmal bemessene Einfüllstutzen erscheinen angesichts des Anschaffungspreises als zu geringfügig, um ernsthaft auf eine Kaufentscheidung Einfluss nehmen zu können.
Aufhorchen lassen jedoch vereinzelte Kundenmeinungen, die der Rühreinheit Versagen vorwerfen, sobald die Konsistenz des Eis etwas fester geworden sei – wenn denn tatsächlich am Ende der ungefähr 20 bis 40 Minuten dauernden Eisproduktion das Eis richtig fest geworden ist. Träfe diese Kritik, die im krassen Widerspruch zu den positiven Stimmen steht, zu (auch wenn sie, wie gesagt, in der Minderzahl ist), wäre die Bomann ICM 352 CB natürlich eine überflüssige Geldverschwendung – immerhin lassen sich Milchshakes auch mit einem Mixer herstellen. Sollten jedoch die positiven stimmen recht behalten, wäre die Boman ICM 352 CB ein klasse Schnäppchen. Leider bleibt nichts anderes übrig, als das Wagnis einzugehen und die Maschine einfach einmal auszuprobieren.
27.04.2010


























