Asus Rampage IV Extreme Test

(Motherboard)
ROG Rampage4 Extreme


2 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Sockeltyp: Sockel LGA2011
  • Formfaktor: ATX
  • RAM-Typ: DDR3 2400+(OC)/2133(O …
  • Anzahl unterstützter CPUs: 1
  • Features: SLI-Crossfire-Kombin …
  • Erweiterungsslots: 6 … mehr Infos

OverclockingStation.de
2/2012
Einzeltest
ohne Endnote

„Gold“, „Top Hardware“, „OC-Award“

„ASUS hat es mal wieder bewiesen, sie sind auf diesem Sektor die klare Nummer Eins und mit der zusätzlichen Kompetenz von OC Legende Shamino sieht man ja, was am Ende dabei noch verbessert werden konnte gegenüber den vorherigen Mainboards. So finden sich bisher noch nie da gewesene Features ala VGA, Hotwire, OC Key, SubZeroo Sense und das patentierte X-Socket System wieder. Des Weiteren hat ASUS die Spannungsversorgung nochmals verbessert, was wir auch im dementsprechenden Teil sehr gut bestätigen konnten. ...“

Hardwareluxx [printed]
Heft 2/2012
9 Produkte im Test
ohne Endnote

„... In unserem Overclocking-Test konnte sich ASUS mit knapp 4,9 GHz etwas vor das ASRock X79 Extreme7 setzen, auch war die Übertaktung der Base Clock Rate durch die CPU-Strap-Einstellung möglich. Das System lief ohne Probleme mit höheren Referenztaktraten. Der Stromverbrauch lag unter Idle-Bedingungen bei 110 W, war also etwas höher als beim ASRock X79 Extreme. ...“

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Meinungen (2) zu Asus Rampage IV Extreme

Einschätzung unserer Autoren

Asus ROG Rampage4 Extreme
Hier brennt die Luft

Asus bringt als einer der ersten Hersteller rechtzeitig zur Weihnachtszeit ein neues Mainboard der Superlative mit LGA2011-Sockel heraus. Man rühmt sich sogar damit, das erste OverClocking-Mainboard für diesen Sockel weltweit platziert zu haben – andere Mainboard-Schmieden werden jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Der neue Intel X79 Express Chipsatz bietet einige neue Features, die Asus konsequent umgesetzt hat und jeden Gamer und OverClocker dazu animiert den Sparstrumpf zu plündern.

Das Motherboard gehört zur ROG-Serie (Republic Of Gamers) und wird standesgemäß mit Battlefield 3 als Bundle für rund 360 Euro angeboten. Die Auslieferung beginnt Ende November 2011 und wer ein Mainboard dieser Klasse ersteht, wird regelrecht mit Features erschlagen. Das erste Schmankerl ist der OC Key, der ohne CPU-Ressourcen zum beanspruchen die Übertaktungsinformationen direkt auf den Bildschirm übertragen kann. Die Nutzung von CPU-Kühlern aus einem 1366er Board ist dank des Board-Layouts weiterhin möglich. Aber die namhaften Hersteller der Kühlsysteme haben bereits reagiert und bieten neue LGA2011-Halterungen an. Für die Kühlspezialisten, die gerne auch mal unter den Gefrierpunkt gehen steht jetzt die Subzero Sense-Messung zur Verfügung.

Schon ein erster Blick auf das Motherboard der Rampage-Serie lässt den Betrachter ahnen, dass alles auf Performance ausgerichtet ist. Großzügige Kühlelement auf den Spannungswandlern und dem X79 Chpsatz, die mit dicken Heatpipes verbunden sind lassen das Herz des OverClockers schneller schlagen. Acht schwarze und rote DIMM-Slots zeigen an, dass hier 64 GByte Arbeitsspeicher verbaut werden dürfen, die im Vier-Channel-Modus mit satten 2.400 MHz arbeiten. Das passt zur neuen Intel Prozessor-Klasse mit der „3“ in der Typbezeichnung, die als Synonym für die Extreme-Class steht. Als nächstes fallen die vier roten PCI-Express-Slots auf, die Sowohl Quad-SLI als auch CrossfireX Unterstützung anbieten. Dank PCI 3.0 und der Erweiterung der 16 Lanes kommt es zur Verdoppelung des Datentransfers auf 32 GByte/s – die Bestückung funtioniert wie folgt: 16/16/8/0/8 bzw. 16/8/8/8/8 Lanes.

Wie bei allen Mainboards der ROG-Serie werden nur hochwertige Komponenten verbaut, die den Belastungen durch das Übertakten und stundenlange Zocken leicht widerstehen können. Die obligatorischen OC-Tools fehlen im Lieferumfang nicht und auch das UEFI-BIOS bleibt kaum noch eine Einstellungsmöglichkeit schuldig. Da kann man sich nur noch auf die ersten Praxistests freuen.