„Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, das Case bietet passende Qualität, eine gute Kühlung, Top-Kabelmangement und gute Einbaufunktionen. Negativ fällt auf, dass man beim Konzept insgesamt noch etwas weiter hätte denken dürfen (siehe Thema Staubfilter). Im Fazit bleibt das XpredatorX3 aber ein guter Gamer-Tower mit nur sehr kleinen Mängeln. Preislich attraktiv und optisch ein echter Hingucker – wie im Übrigen die gesamte Xpredator-Reihe...“
Unser Fazit
26.10.2012
XPredator X3
Neue Gehäusevariante
Den XPredator-Tower des Herstellers kennt man schon seit geraumer Zeit und viel Käufer wissen das großzügige Raumangebot zu schätzen. Eine Modifizierung im I/O-Panel und Veränderung des Seitenteils zeichnen die X3-Version aus. Aggressive Farbkombinationen zeigen weiter auf die Zielgruppe der Käufer hin: Gamer
Äußerlichkeiten und Ausstattung
In drei Farbvarianten ist der X3 erhältlich: Schwarz und Orange, Schwarz und Rot sowie komplett Weiß mit schwarzer Front. Insgesamt ist der neue Tower auf Midi-Größe geschrumpft und bietet nur noch Platz für ATX-Mainboards an. Der Deckelbereich bleibt wohl das Markanteste an dieser Bauserie und wird mit seinen schräg gestellten Belüftungsschuppen in allen Modellen wiederzufinden sein. Die Frontpartie wird bei allen Ausführungen von schwarzem Mesh-Gitter dominiert, das auch als Einzelblende vor den drei großen Einschüben zu finden ist. Der abgeschrägte Stirnbereich zeigt die Neugestaltung des I/O-Panels. Besonders fallen die beiden neuen Lüftersteuerungen links und rechts auf, die jeweils bis zu 25 Watt regeln können. Neu sind ebenfalls gleich zwei USB 3.0-Ports, die durch den Headset-Anschluss ergänzt werden. Das Fenster im Seitenteil wurde ebenfalls neu gestaltet und jetzt nur zwei Lüfter Aufnehmen, die 120 oder 140 Millimeter groß sein dürfen. Ab Werk ist frontal ein 200-Millimeter-Lüfter mit farblich passender LED-Beleuchtung verbaut, der mit knapp 28 dB rund 90 m³ Luft pro Stunde in das Gehäuse bläst. Der rückwärtig vorinstallierte 140er Lüfter ist nur etwas weniger leistungsstark (86 m³/h), dafür aber auch leiser. Wer noch nachrüsten will, kann im Deckel einen 200er oder zwei 140er unterbringen, die Bodenplatte bietet ebenfalls noch Platz für einen 140er und hinter dem Festplattenkäfig lassen optional gleich zwei 120er installieren.
Platzangebot
Obwohl die Mainboard-Beschränkung auf das ATX-Format festgelegt ist, sieht das gesamte Raumangebot für den PC-Bastler gut aus. Gleich acht Laufwerke lassen sich werkzeuglos im HDD-Käfig unterbringen. Der Mainboard-Träger bietet reichlich Öffnungen in ausreichender Größe für die CPU-Backplate und das Kabelmanagement an. Die Grafikkarten dürfen 310 Millimeter lang und der Prozessorkühler 185 Millimeter hoch sein.
Kaufempfehlung
Für rund 90 EUR werden die drei Farbvarianten bei amazon angeboten. Die Belüftung könnte für das Geld etwas stärker ausgeprägt sein.