Essig

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 6/2012
    Erschienen: 05/2012

    Am Stiefel lecken

    Testbericht über 7 Essige

    Italien ist ganz nach Ihrem Geschmack? Wir haben getestet, ob das bei diesen 7 Sorten Balsamico-Crema auch so ist. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich sieben Balsamico-Cremes. Die Produkte blieben ohne Endnote.

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  • Ausgabe: 6/2011
    Erschienen: 05/2011
    Seiten: 9

    Bluff aus Modena

    Testbericht über 26 Balsamico-Essige

    Balsamico: Es kursieren viele schlechte ‚Aceto Balsamico di Modena‘, wie dieser Test zeigt: Fast die Hälfte hält die strengen EU-Regeln dafür nicht ein. Gleich neun Balsamico sind mangelhaft. Testumfeld: Im Test befanden sich 26 Balsamessige: 22 Aceto Balsamico di Modena und 4 Condimenti Balsamico Bianco, darunter 3 Bioprodukte. Das Urteil lautet: 7 x „gut“,

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  • Ausgabe: 1-2/2010
    Erschienen: 12/2009
    Seiten: 4

    Lieblingsitaliener

    Testbericht über 9 Essige

    Aceto Balsamico ist längst kein Exot mehr, sondern ein lieb gewonnenes Stück Dolce Vita in unserer Küche. Die Supermärkte bieten darum eine Vielfalt an Sorten an. Doch nicht jeder Essig ist wirklich gut, einige verdienen ihren Namen nicht. Wir haben neun Produkte für Sie probiert. Testumfeld: Im Test befanden sich neun Aceto Balsamico-Sorten. Sie erhielten Bewertungen

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Ratgeber zu Essige

Aceto Balsamico sehr beliebt – aber nur selten echt

Er stammt aus der Emilia-Romagna um Modena und gilt als einer der edelsten Essige der Welt: Aceto Balsamico. Seine dunkelbraune Farbe und der süßsaure Geschmack zeichnen ihn ebenso aus wie sein spezieller Herstellungsprozess ohne jede alkoholische Gärung. Denn Aceto Balsamico entsteht aus dem eingedickten Most der Trebbiano-Traube, die als Spätlesetraube besonders aromatisch ist. Über viele Monate, teils Jahre hinweg gelagert wird der Essig durch Verdunstung immer dickflüssiger und schmackhafter.

Am Ende kann von einem ganzen Jahrgang nur noch ein kleineres Fässchen übrig sein. Und genau da liegt das Problem: Die Nachfrage am Markt ist viel, viel höher. Zudem will kaum ein Supermarktkäufer die doch stattlichen Preise für echten Balsamessig bezahlen. Und so sind wie stets bei solch begehrten Produkten den Manipulationen Tür und Tor geöffnet. Davor schützt nur ein ganz genauer Blick auf die Produktbezeichnungen. Denn ein häufiger Irrtum ist, dass die hochtrabende Bezeichnung „Aceto Balsamico di Modena“ bereits echten Balsamessig auszeichnet.

Balsamico ist keine geschützte Bezeichnung

Falsch, denn die Bezeichnung ist schlichtweg nicht geschützt. Jeder kann sein Produkt so nennen, sofern nur mindestens eine Produktionsstufe im Ursprungsgebiet um Modena herum erfolgt ist. Laut EU-Vorgaben muss der Balsamessig dabei mindestens 60 Tage reifen – das ist zwar mehr als bei einfachem Weinessig, jedoch erheblich weniger als bei einem echten Qualitäts-Aceto. Zudem dürfen diese Produkte mit Traubensaft gestreckt werden, um den Geschmack von Aceto Balsamico zu simulieren. Selbst teurere Produkte strecken dieses Erzeugnis häufig lediglich mit einer kleinen Menge echtem Balsamico.

Blick auf konkrete Herkunftsbezeichnungen nötig

Wer dagegen wirklich echten Balsamico sucht, muss nach den geschützten Ursprungsbezeichnungen "Aceto Balsamico tradizionale di Modena" und "Aceto Balsamico tradizionale di Reggio Emilia" Ausschau halten. Solcher Balsamessig wird von einem Konsortium in Modena streng geprüft und muss mindestens zwölf Jahre gelagert haben. Trägt das Erzeugnis zudem die Bezeichnung „extravecchio“, hat der Essig sogar eine Lagerungszeit von sage und schreibe 25 Jahren hinter sich. Diesen kann der normale Verbraucher aber in der Tat kaum bezahlen, ein kleines Fläschchen geht hier schnell auf 80 Euro hoch.

Eine farbliche Banderole dient ebenfalls als Anzeiger für die Lagerungszeit. Neben „extravecchio“ macht ein goldenes Etikett bei Produkten des "Aceto Balsamico tradizionale di Reggio Emilia" auf die lange Lagerungszeit aufmerksam. Ein silbernes Etikett steht für mindestens 18 Jahre Lagerung, ein rotes für mindestens zwölf Jahre. Die Farbe des Balsamessigs selbst hat dagegen nichts zu bedeuten – es gibt auch rote und sogar weiße Varianten des üblicherweise dunkelbraunen Saftes. Der rote gilt als etwas säurehaltiger, der weiße dagegen als milder. Letzterer hat zudem eine leichte Note nach Zitrusfrüchten.

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Weitere Tests und Ratgeber zu Essige

  • test (Stiftung Warentest) 6/2011 Zum Risotto. Butter, Parmesan und einige Tropfen Balsamico geben Risotto am Ende die besondere Note. Dazu passt die Reissorte Carnaroli. Zu Eierspeisen. Italiener geben gern auf Rührei oder Omelett Balsamessig – pro Portion einen Teelöffel. Zum Salat. Ein Dressing aus Olivenöl nativ extra und Balsamessig ist auch bei uns beliebt. Erst Balsamico zufügen, umrühren, danach Olivenöl. So klebt der Essig gut an Blättern. Beim Dessert.
  • healthy living 1-2/2010 Zudem ist der Essig durchscheinend und dünnflüssig. Kein Highlight. Hier ist offenbar das Motto: möglichst günstig produzieren mit Weinessig, Mostkonzentrat, künstlichem Farbstoff, Antioxidationsmittel. Immerhin: 5 Prozent mehr Mostkonzentrat als gefordert. Sauer macht nicht lustig. In diesem Fall tut es sogar weh.
  • Guter Rat 6/2007 Die Milch erhitzen und über die Lavendelblüten gießen, 10 Minuten ziehen lassen. Milch durch ein Sieb passieren und im Kühlschrank zugedeckt durchkühlen lassen. Die Milch in die gekühlte Schüssel gießen, Rahm, Mandelmilch, Balsamico und Zucker zufügen, mit dem Mixer schaumig rühren. Johannisbeerrispen in 2 TL Balsamico und im Zucker wenden. Die Beeren im Kreis auf Teller legen, mit restlichem Balsamico beträufeln. Die Lavendelcreme in die Mitte geben, mit den Johannisbeeren garnieren.

Essige

Essig zählt zu den ältesten vom Menschen produzierten Würzmitteln. Schon Römer, Griechen und Perser wussten den pikant-sauren Geschmack zu schätzen. Mit Essig stellt man Tafelsenf her, legt Gemüse und Obst ein, würzt Salate und Soßen – und nutzt ihn in Form von Essigessenz als Reinigungsmittel. Essig besteht aus Essigsäure, aus Wasser und je nach Sorte aus weiteren Aroma- und Inhaltsstoffen. Basis für die Essigsäure ist eine alkoholische Flüssigkeit, also Wein, Apfelwein, Reiswein beziehungsweise verdünnte Alkohollösungen aus Branntwein. Sogenannte Gärungsessige, die aus Trauben, Äpfeln, Malz oder Honig hergestellt werden, sind qualitativ hochwertiger als Brantweinessige aus Getreide oder Kartoffeln, nichtsdestotrotz verkaufen sich Brantweinessige in Deutschland am besten. Die Rohform von Branntweinessig wird unter der Bezeichnung „Essig-Essenz“ gehandelt. Essig-Essenz – hier erlaubt der Gesetzgeber bis zu 15,5 Prozent Essigsäure - nutzt man weniger beim Würzen von Speisen, sondern eher als Desinfektionsmittel und als Kalklöser beim Putzen. Bei der Herstellung von Essig wird der Alkohol von Essigsäurebakterien und mit Sauerstoff aus der Luft zu Essigsäure und Wasser oxidiert. Man unterscheidet verschiedene Verfahren zur Herstellung: Die traditionelle Methode nennt man Orléans-Verfahren, das Verfahren wird zum Beispiel bei der Herstellung von Aceto balsamico eingesetzt. Im Laufe der Zeit kamen Schnellessigverfahren und moderne Submersverfahren hinzu. Die Produktionskosten sanken, die Dauer der Herstellung verkürzte sich. Nach der Herstellung wird Essig mit Gewürzen, Kräutern oder ähnlichen Aromen versetzt, besonders beliebt sind Brombeeren, Himbeeren, Salbei und Estragon.