Geländewagen

1.466

Top-Filter Hersteller

  • Auto im Test: Wrangler [07] von Jeep, Testberichte.de-Note: 2.7 Befriedigend
    Befriedigend
    2,7
    72 Tests
    4 Meinungen
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Heckantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • Karosserie: Kombi
    • Sicherheitsmerkmale: Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), ABS
    weitere Daten
  • Auto im Test: Defender [07] von Land Rover, Testberichte.de-Note: 2.7 Befriedigend
    Befriedigend
    2,7
    64 Tests
    Produktdaten:
    • Antriebsprinzip: Dieselmotor
    • Allradantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • CO2-Effizienzklasse: G
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Auto im Test: Macan [14] von Porsche, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
    Gut
    2,2
    41 Tests
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Automatik: Ja
    • Schadstoffklasse: Euro 6
    • Modelljahr: 2014
    • 5-Türer: Ja
    weitere Daten
  • Auto im Test: Grand Cherokee [10] von Jeep, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    Gut
    2,4
    71 Tests
    1 Meinung
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Heckantrieb: Ja
    • Automatik: Ja
    • Schadstoffklasse: Euro 5
    • Karosserie: Kombi
    • CO2-Emission (g/km): 198
    weitere Daten
  • Auto im Test: G-Klasse [90] von Mercedes-Benz, Testberichte.de-Note: 2.6 Befriedigend
    Befriedigend
    2,6
    83 Tests
    2 Meinungen
    Produktdaten:
    • Antriebsprinzip: Dieselmotor
    • Allradantrieb: Ja
    • Antrieb: Allradantrieb
    • Hubraum: 2987 cm³
    • Leistung in PS: 184
    • Manuelle Schaltung: Ja
    weitere Daten
  • Auto im Test: Range Rover [13] von Land Rover, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
    Gut
    2,0
    43 Tests
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Automatik: Ja
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Auto im Test: X3 [14] von BMW, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    Gut
    2,4
    36 Tests
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Heckantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • Schadstoffklasse: Euro 6
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Auto im Test: Outlander [06] von Mitsubishi, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut
    Gut
    2,5
    67 Tests
    2 Meinungen
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Frontantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Auto im Test: Discovery Sport [15] von Land Rover, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    Gut
    2,4
    20 Tests
    Produktdaten:
    • Antriebsprinzip: Dieselmotor
    • Allradantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • Schadstoffklasse: Euro 6
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Auto im Test: Pajero [06] von Mitsubishi, Testberichte.de-Note: 2.8 Befriedigend
    Befriedigend
    2,8
    54 Tests
    2 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Geländewagen
    • Allradantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Auto im Test: Discovery 4 [09] von Land Rover, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut
    Gut
    2,3
    40 Tests
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Automatik: Ja
    • Karosserie: Kombi
    • Schaltung erhältlich mit: Halbautomatik
    • Komfortmerkmale: Zentralverriegelung, Servolenkung, Klimaanlage / Klimaautomatik, Elektrische
    • Sicherheitsmerkmale: Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC), Wegfahrsperre, Elektronisches
    weitere Daten
  • Auto im Test: Discovery 5 [17] von Land Rover, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut
    Gut
    2,3
    14 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Geländewagen
    • Antriebsprinzip: Dieselmotor
    • Allradantrieb: Ja
    • Automatik: Ja
    • Schadstoffklasse: Euro 6
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Audi Q5 2.0 TFSI hybrid quattro tiptronic (180 kW) [08]
    Auto im Test: Q5 2.0 TFSI hybrid quattro tiptronic (180 kW) [08] von Audi, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut
    Gut
    2,3
    30 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: SUV, Geländewagen
    • Antriebsprinzip: Hybridantrieb
    • Allradantrieb: Ja
    • Leistung in PS: 245
    • Verbrauch (l/100 km): 6,9
    • Automatik: Ja
    weitere Daten
  • Auto im Test: Grand Cherokee [05] von Jeep, Testberichte.de-Note: 2.6 Befriedigend
    Befriedigend
    2,6
    37 Tests
    1 Meinung
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Automatik: Ja
    • Schadstoffklasse: Euro 4
    • Karosserie: Kombi
    • Komfortmerkmale: Zentralverriegelung, Tempomat, Klimaanlage / Klimaautomatik
    • Sicherheitsmerkmale: Wegfahrsperre, Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Airbag Fahrer, Airbag
    weitere Daten
  • Auto im Test: Tucson [05] von Hyundai, Testberichte.de-Note: 2.8 Befriedigend
    Befriedigend
    2,8
    35 Tests
    2 Meinungen
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Frontantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • Schadstoffklasse: Euro 4
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Auto im Test: SX4 [06] von Suzuki, Testberichte.de-Note: 2.7 Befriedigend
    Befriedigend
    2,7
    44 Tests
    2 Meinungen
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Frontantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • CO2-Effizienzklasse: C
    weitere Daten
  • Auto im Test: Range Rover [02] von Land Rover, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    Gut
    2,4
    43 Tests
    Produktdaten:
    • Allradantrieb: Ja
    • Automatik: Ja
    • Karosserie: Kombi
    • Schaltung erhältlich mit: Halbautomatik
    weitere Daten
  • Auto im Test: Pathfinder [04] von Nissan, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut
    Gut
    2,5
    36 Tests
    1 Meinung
    Produktdaten:
    • Typ: Geländewagen
    • Allradantrieb: Ja
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Automatik: Ja
    • CO2-Effizienzklasse: D
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • Mitsubishi Outlander PHEV 2.0 MIVEC 4WD Automatik (149 kW) [12]
    Auto im Test: Outlander PHEV 2.0 MIVEC 4WD Automatik (149 kW) [12] von Mitsubishi, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut
    Gut
    2,1
    16 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: SUV, Geländewagen
    • Antriebsprinzip: Hybridantrieb
    • Allradantrieb: Ja
    • Leistung in PS: 204
    • Verbrauch (l/100 km): 1,9
    • Automatik: Ja
    weitere Daten
  • Auto im Test: Terios [06] von Daihatsu, Testberichte.de-Note: 3.0 Befriedigend
    Befriedigend
    3,0
    32 Tests
    1 Meinung
    Produktdaten:
    • Antriebsprinzip: Benzinmotor
    • Allradantrieb: Ja
    • Heckantrieb: Ja
    • Leistung in PS: 105
    • Manuelle Schaltung: Ja
    • Karosserie: Kombi
    weitere Daten
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 39
  • Weiterweiter

Testsieger

Aktuelle Geländewagen Testsieger

Tests

    • Ausgabe: 15
      Erschienen: 07/2017
      Seiten: 7

      Die sorgen für Wirbel

      Testbericht über 3 SUVs

        weiterlesen

    • Ausgabe: 14
      Erschienen: 06/2017
      Seiten: 6

      Fliegendes Masse-Zimmer

      Testbericht über 1 SUV

        weiterlesen

    • Ausgabe: 1
      Erschienen: 12/2017
      Seiten: 4

      Das Meisterwerk

      Testbericht über 1 Geländewagen

        weiterlesen

Produktwissen

  • Ausgabe: 1
    Erschienen: 12/2011
    Seiten: 8

    Wer ist der Chef?

    Fünf Modelle, fünf Antriebsvarianten und eine Fülle an Ausstattung bietet die Cayenne-Baureihe von Porsche. Die ai-Kaufberatung verrät, welches Modell für einen Chef das beste ist.  weiterlesen

  • Ausgabe: Nr. 11 (November 2012)
    Erschienen: 10/2012

    Die Unschlagbaren

    Richtige Malocher werden immer seltener. Typen, denen kein Weg zu weit und keine Arbeit zu schwer ist. Die Rede ist von Geländewagen, die nicht gleich vor jeder Rückegasse kapitulieren. Doch es gibt sie noch. Die zehn reviertauglichsten Fahrzeuge stellt Ihnen Autoexperte Roland Korioth kurz vor.  weiterlesen

  • Ausgabe: Nr. 1 (Januar/Februar 2012)
    Erschienen: 12/2011
    Seiten: 3

    Glattgebügelt

    Der Frequenzgang einer Auto-HiFi-Anlage ist ein Indikator für den Klangcharakter. Wie sieht die ideale Kurve aus und warum? Wir geben Antworten. autohifi (1/2012) informiert in diesem 3-seitigen Artikel über die Frequenzgang-Analyse und zeigt worauf dabei zu achten ist und welche Faktoren eine wichtige Rolle spielen, damit einen Anlage einen guten Klangcharakter  weiterlesen

Ratgeber zu Gelände-Wagen

Dort fahren, wo alle Wege enden

Geländewagen sind Autos, mit denen man sich ins Gelände wagen kann – im Gegensatz zu SUVs. Das mag für einige SUV-Fans eine bittere Botschaft sein, doch zwischen einem Land Rover Defender oder einer Mercedes G-Klasse einerseits und einem Dacia Duster oder Skoda Yeti andererseits gibt es deutliche Unterschiede, selbst wenn die SUVs mit einem 4x4-Antrieb ausgerüstet sein sollten.

Die G-Klasse von Mercedes Mercedes G

Mercedes G-Klasse

Mercedes ist konsequent. Die Schwaben deklarieren gegenwärtig nur ein Modell als Geländewagen, und das ist die seit 1979 gebaute G-Klasse. Einige andere Autos mit Stern, etwa die M-Klasse, sind zwar auch mehr oder weniger geländetauglich, fallen aber nach Mercedes-Lesart unter „Offroader“; man könnte sie auch als SUV bezeichnen. Die G-Klasse besitzt keine selbsttragende Karosserie, sondern einen Kastenrahmen aus vier Millimeter dickem Stahl, auf den die Blechkonstruktion aufgesetzt wird. Ein Rahmen ist zwar schwerer, aber auch robuster und verwindungssteifer. Wegen seiner guten Offroad-Eigenschaften ist der Mercedes G unter dem Namen Wolf der Standard-Geländewagen der Bundeswehr, er löste während der 90er Jahre den VW Iltis ab. Zuvor hatte bereits der Bundesgrenzschutz den Mercedes G genutzt.

In der Zivilversion sind für die G-Klasse mindestens 86.000 EUR hinzulegen. Zu ihren Merkmalen gehören eine Geländeuntersetzung, permanenter Allradantrieb, drei Differenzialsperren, eine Steigfähigkeit von 80 Prozent (39 Grad), eine Bodenfreiheit von 21 Zentimetern, ein vorderer Böschungswinkel von 36 Grad und ein maximale Wattiefe von 60 Zentimetern. Die G-Klasse bleibt auch bei Schräglagen von 54 Grad noch fahrstabil. Für Geländewagen-Käufer sind diese Werte relevant, während die meisten SUV-Kunden sich kaum mit Böschungs-, Rampen- und Kippwinkeln oder Verschränkungen und Starrachsen herumschlagen, und falls doch, so sind die Resultate ernüchternd: Im VW Tiguan bekommt man schon bei 20 Zentimetern Wassertiefe nasse Füße, und ohne Extra-Ausstattung (Track & Field-Paket) geht der SUV wegen seines flachen vorderen Böschungswinkels von 18 Grad schon früh auf Tuchfühlung mit dem Untergrund. Eine Geländeuntersetzung oder echte Differenzialsperren an den Achsen sucht man vergebens.

Der Jeep Wrangler Jeep Wrangler

Jeep Wrangler

Auf den ältesten Stammbaum bei den Geländewagen kann der Jeep Wrangler zurückblicken. Bereits 1944 gab es eine zivile Variante des Willys Jeep der US-Armee. Der CJ wurde mit geringen Änderungen bis 1986 produziert und dann vom Wrangler abgelöst. Ein Lizenz-Nachbau des alten Jeeps ist heute von Mahindra aus Indien erhältlich. Der Allradantrieb des Wrangler ist nicht permanent, sondern wird im Gelände zugeschaltet. Mit einer Bodenfreiheit von 26 Zentimetern, einer Wattiefe von 76 Zentimetern und einem vorderen Böschungswinkel von 38 Grad behauptet sich der Jeep auch in schwierigem Gelände, vor allem in der Version Rubicon, die mit einer 4:1-Geländeuntersetzung und zwei sperrbaren Achsdifferenzialen ausgerüstet ist.

Der Defender von Land Rover Land Rover Defender

Land Rover Defender

Eine weitere 4x4-Legende ist der Land Rover Defender. Er hat sich seit 1948 kaum verändert, der Wechsel von Blatt- auf Schraubenfedern im Jahr 1983 kam einer Revolution gleich. Im Gegensatz zum Jeep ist der Land Rover nicht für das Militär entwickelt worden, sondern als Vielzweckfahrzeug für das Landleben. Drei Viertel aller je gebauten Land Rover Defender sind nach Angaben des Herstellers immer noch im Einsatz. Das Fahrzeug ist trotz neumodischen Schnickschnacks wie elektrischer Fensterheber und Zentralverriegelung größtenteils ein rollender Anachronismus, und die Produktion wird 2015 eingestellt werden, weil der kantige Defender mit den EU-Bestimmungen zum Fußgängerschutz kollidiert. Doch in puncto Geländegängigkeit gehört der Brite nach wie vor zu den Klassenbesten. Ein Kastenprofil-Leiterrahmen mit aufgesetzter Aluminium-Karosserie, permanenter Allradantrieb und sperrbares Mittendifferenzial, ein vorderer Böschungswinkel von sensationellen 47 Grad, eine maximale Steigfähigkeit von 45 Grad (100 Prozent) und eine Bodenfreiheit von 31 Zentimetern an der Karosserie bzw. 25 Zentimetern an den Achsen sowie eine Wattiefe von 50 Zentimetern machen den Defender zu einem der leistungsfähigsten Fahrzeuge seiner Art. Es gibt ihn mit verschiedenen Radständen und Aufbauten, der Einstieg beginnt bei rund 27.000 EUR für die Basisvariante mit Soft-Top.

Der Lada Niva Lada Niva / Taiga

Lada Niva

Ähnlich hartnäckig wie der Land Rover Defender hat sich auch der Lada Niva allen Neuerungen über Jahrzehnte verweigert. Eine Modellpflege mit leicht geänderter Optik im Jahr 1995 ist zu nennen, doch im Grunde blieb der Niva seit 1976 so gut wie unverändert – abgesehen davon, dass er sich seit 2013 Taiga nennt. Der Niva/Taiga verzichtet auf einen Leiterrahmen, hat aber sonst an Bord, was einen Geländewagen ausmacht. Eine mittlere Differenzialsperre und Getriebeuntersetzung, eine Bodenfreiheit von 22 Zentimetern, einen vorderen Böschungswinkel von 39 Grad und eine Steigfähigkeit von 58 Prozent (30 Grad) bringen den Niva mit permanentem Allradantrieb dort noch voran, wo SUVs aufgeben müssen; das alles für schmale rund 11.000 EUR zuzüglich Überführungskosten.

Der Pajero von Mitsubhis Mitsubishi Pajero

Mitsubishi Pajero

Wesentlich zeitgemäßer kommt der Mitsubishi Pajero daher, bei ihm gibt es für Niva-Fahrer fremdartige Dinge wie Bluetooth-Schnittstellen, eine Klimaautomatik oder Xenon-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweiten-Regulierung. Dafür sind aber mindestens 32.000 EUR auf den Tisch zu legen. Beim Pajero lässt sich zwischen Heckantrieb und Allradantrieb mit sperrbarem Mittendifferenzial umschalten. Weitere Offroad-Features sind eine Hinterachs-Differenzialsperre und eine Geländeuntersetzung des Getriebes, außerdem ein vorderer Böschungswinkel von 35 Grad, eine Bodenfreiheit von 21 Zentimetern sowie eine Wattiefe von 70 Zentimetern. Seine zusätzlich versteifte, selbsttragende Karosserie besitzt einen integrierten Hilfsrahmen. Siege bei der Wüstenrallye Paris-Dakar machten den Pajero einem größeren Publikum bekannt.

Der Land Cruiser von Toyota Toyota Land Cruiser

Toyota Land Cruiser

Der Geländewagen, der weltweit die meiste Verbreitung gefunden hat, ist der Toyota Land Cruiser. Er hatte viel Zeit für seinen Siegeszug, denn er wird bereits seit 1951 produziert und hat zahlreiche Änderungen erfahren. Mit der spartanischen J4-Serie, die von 1960 bis 1984 vom Band rollte, haben die heutigen Land Cruiser nicht mehr viel gemeinsam. Sie setzen eher auf Hi-Tech. Ein computergesteuerte Einrichtung namens Crawl Control erlaubt bei der teuren Ausstattungslinie TEC sogar, sich bei konstantem Schritttempo im Gelände auf das Lenken zu beschränken. Das Gas geben und Verzögern nimmt einem der Wagen ab. Zum Land Cruiser TEC gehört auch ein elektronischer Bremseingriff an der Hinterachse, der ein Sperrdiffenzial ersetzt. Die Land-Cruiser-Basisversion mit permanentem Allradantrieb und einem sperrbaren Mitten-Differenzial ist für rund 38.000 EUR erhältlich. Als eigenständiges Modell führt Toyota den Land Cruiser V8 für mindestens 75.000 EUR. Leiterrahmen und Getriebeuntersetzung weisen ihn neben dem permanenten Allradantrieb von vornherein als waschechten Geländewagen aus. Als Antrieb dient der leistungsstärkste Diesel von Toyota, ein 4,5-Liter-V8 mit 272 PS (200 kW). Mit einer Steigfähigkeit von 45 Grad (100 Prozent), einem vorderen Böschungswinkel von 31 Grad und einer Wattiefe von 70 Zentimetern lässt der große Land Cruiser keinen Zweifel daran, dass er in die Top-Liga der Geländewagen gehört.

Der Jimny von Suzuki Suzuki Jimny

Suzuki Jimny

Von wesentlich kleinerem Kaliber als der Land Cruiser V8 ist der Suzuki Jimny, den man schon für rund 15.000 EUR sein Eigen nennen kann. Mit zuschaltbarem Allradantrieb, einer Geländeuntersetzung und einem vorderen Böschungswinkel von 42 Grad qualifiziert sich der Jimny für den Einsatz abseits fester Wege, lediglich die Bodenfreiheit von 19 Zentimetern fällt etwas knapp aus. Zum Trost ermöglicht der kurze Radstand von 2,25 Metern einen Rampenwinkel von 31 Grad. Ein mittiges Aufsetzen zwischen den Rädern ist damit unwahrscheinlicher als beim Jeep Wrangler, der einen Rampenwinkel von 25 Grad besitzt. Als Lastesel lässt sich der Jimny allerdings kaum einsetzen, den sein Kofferraumvolumen fällt bei hochgeklappter Rücksitzbank mit 113 Litern äußerst bescheiden aus.

Zur Geländewagen Bestenliste springen

Produktwissen und weitere Tests zu Off-Road-Autos

  • Benachrichtigung

    Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Off-Road-Wagen.

Geländefahrzeuge

Ein Geländewagen in Reinkultur zeichnet sich durch Folgendes aus: Allradantrieb, große Bodenfreiheit, Sperrdifferential und Getriebeuntersetzung. Legt man derart strenge Maßstäbe an, bleiben von all den Fahrzeugen, die nach einem Geländewagen aussehen, nicht viele übrig. Von den weit verbreiteten Sport Utility Vehicles (SUVs) besitzen viele nur Frontantrieb. Bevor sich die Geländewagen zu Lifestyle-Vehikeln entwickelten, waren sie privat reine Zweckfahrzeuge für Förster, Landwirte oder Globetrotter. Einige Liebhaber erstanden auch aus Bundeswehr-Beständen ausgemusterte DKW Munga oder VW Iltis. Das Ausland war in der Szene durch Jeeps, Land Rover oder Land Cruiser vertreten. Grobstollige Reifen, Leiterrahmen, Blattfedern, spartanische Innenausstattung und Mattlacke in Tarnfarben sind auch weiterhin die gewollten Merkmale dieser Autos für hartgesottene Offroad-Fans. Ein Durchschnittfahrer kann mit diesen Besonderheiten wenig anfangen und sieht sich zusätzlich durch hohe Verbrauchswerte abgeschreckt. Der Range Rover steht beispielhaft für einen anderen Geländewagen-Typus: Weg vom Militär- oder Expeditionsfahrzeug, hin zum teuren, komfortablen Fortbewegungsmittel. Bei ihm hatten die Rover-Verantwortlichen offenbar den englischen Landedelmann im Auge, der stilvoll ein paar geschossene Fasane von seinem weitläufigen Anwesen nach Hause transportieren will. Der Wagen zeigt geglättete Formen, sein Innenraum bietet gediegenen Oberklasse-Pkw-Komfort, und er ist wie ein Zivilfahrzeug lackiert – der Vorläufer aller SUVs in Europa. Als der Range Rover 1970 in den Handel kam, machte er bei der Geländegängigkeit allerdings keine Zugeständnisse. Ebensowenig wie der neun Jahre später erschienene Mercedes G. Er bereichert als „Wolf“ den Fuhrpark der Bundeswehr. Der Stuttgarter Allradler wird, wie auch der Range Rover, in optisch kaum veränderter Form bis heute produziert. Für raues Terrain gedacht ist auch der Lada Niva, der seit 1976 im russischen Togliatti vom Band rollt. Von der kompromisslosen Geländetauglichkeit eines Niva sind etliche der neuen SUVs weit enfernt. Käufer schätzen sie eher wegen ihrer hohen Sitzposition und ihres großen Raumangebotes. Als ihr erster echter Vertreter gilt der Toyota RAV4 mit selbsttragender Karosserie, den die Japaner 1994 in Deutschland präsentierten. Inzwischen leisten sich nur noch wenige Hersteller, die SUV-Zielgruppe nicht zu bedienen. BMW, Volkswagen oder Mitsubishi bieten gleich mehrere Modelle an, und sogar der rumänische Renault-Ableger Dacia mischt seit 2010 bei den Crossover-Autos mit. Folglich gibt es die Vielzweckwagen in unterschiedlichen Größen und für jeden Geldbeutel. Allerdings können einige Pseudo-Geländewagen abseits befestigter Wege schnell in Schwierigkeiten geraten. Viele SUVs müssen ohne Allradantrieb auskommen, haben ein Fahrwerk für asphaltierte Straßen und können durchdrehende Reifen auf rutschigem Untergrund weder durch eine Differentialsperre noch durch einen untersetzten Gang verhindern. Der Kundschaft dürfte dies relativ egal sein, da sie selten in solche prekären Situationen geraten wird. Welche Wichtigkeit der SUV-Markt hat, zeigt der Einstieg des Sportwagenherstellers Porsche, den man lange Zeit nicht mit hochbeinigen Geländewagen in Verbindung gebracht hätte. Doch weit gefehlt, 1953 hatte sich Porsche mit einem „Jagdwagen“ an der Bundeswehrausschreibung beteiligt, die allerdings schlussendlich der DKW Munga gewann. Der Porsche Cayenne, durchaus geländetauglich, knüpft also an alte Traditionen der Zuffenhausener Sportwagenschmiede an.