Keine Frage, sich für eine Oakley zu entscheiden, dürfte für viele hauptsächlich eine designinspirierte Entscheidung sein. Genau an diesen Punkt knüpft der Evolutionsschritt des 2.0-Upgrades der A Frame Snow (die übrigens auch in einer Shaun-White-Tribute-Version erhältlich ist) an. Verändert hat sich damit auch aus praktischer Sicht vieles zum Guten, denn dem Modellnachfolger ging es mächtig an den Speck.
Schlank macht Platz
Die Idee, das Unternehmenslogo in das Chassis zu integrieren, unterstrich auch schon beim Vorgänger den stark modischen Fokus der Modellreihe. Oakley verfolgt dieses Designkonzept auch weiterhin konsequent, verordnete dem Rahmen aber diesmal eine wirkungsvolle Diätkur. Schlank schafft Platz, und den nutzte man am Reißbrett der Produktentwicklung vor allem, um den Nasenbogen etwas zu erweitern. "Asian Fit" nennt Oakley das – eine Anspielung darauf, den anatomischen Besonderheiten asiatischer Skifreunde in besonderer Weise Rechnung tragen zu wollen. Die neuen Stärken kommen auch an anderer Stelle zum Tragen, denn auch auf die Helmkompatibilität kann sich diese Strategie nur begünstigend auswirken.
Fazit
Dass man durch eine Oakley die Welt mit anderen Augen sieht, würden wohl die wenigsten Besitzer bezweifeln. Und bei einem aktuellen Marktkurs von etwa 100 Euro (Amazon) ist die Anschaffung nicht einmal eine Luxusentscheidung.