„Der MS 130 verfolgt eine doppelte Doppelstrategie: Er zeichnet auf Karte und internen Speicher auf. Für Ersteres stellt er gleich zwei Schächte bereit. Die Bildqualität geht in Ordnung, Punkte sammelt der 130er vor allem mit seiner guten Lowlight-Qualität und Schärfe. Abstriche müssen Filmer jedoch bei der etwas umständlichen Bedienung machen.“
„Plus: beste Lowlight-Qualität im Test; zwei Kartenschächte; gute Weitwinkelwirkung; Fernbedienung mitgeliefert.
Minus: umständliche Bedienung via LCD. “
Festplatte und Speicherkarte für Standard Definition
Der Everio GZ-MS130 von JVC nimmt Videos in Standard Definition Auflösung auf und kann diese sowohl auf Festplatte als auch auf Speicherkarte ablegen. Die Festplatte des GZ-MS130 umfasst 16 Gigabyte und als Speicherkarten lassen sich SD- und SDHC-Karten verwenden. Wird eine Speicherkarte genutzt, die ebenfalls 16 Gigabyte groß ist, können schon 7 Stunden und 30 Minuten Film insgesamt aufgenommen werden. Wenn eines der beiden Speichermedien voll ist, dann braucht die Aufnahme nicht unterbrochen zu werden: Der MS130 speichert automatisch auf dem anderen Medium weiter.
Für Apple- und YouTube-Fans
Der JVC Everio GZ-MS130 ist – bis auf seine integrierte Festplatte – mit dem GZ-MS120 identisch. Auch der MS130 ist optimiert auf die einfache Übertragung der Daten zu PC und Internet oder auch dem eigenen iPod. Außerdem hat JVC die Archivierung und die Sortierung der eigenen Clips verbessert. Wer auf die Festplatte des MS130 verzichten kann, kann sich hier über den günstigeren MS120 informieren oder ganz allgemein über die Neuigkeiten bei der Datenübertragung- und archivierung.
Festplatte kostet 50 Dollar
Der JVC Everio GZ-MS130 soll für etwa 350 Dollar auf den Markt kommen. Damit lässt sich JVC die 16-GB-Festplatte mit ungefähr 50 Dollar vergüten – im Vergleich zum JVC GZ-MS120. Festplatten haben Speicherkarten gegenüber den Vorteil, dass sie weniger anfällig für Beschädigungen sind und der Camcorder stets einsatzbereit ist.