Auf der diesjährigen CES stellt HP einen Monitor vor, dem vor allem Besitzer von Laptops ihre Aufmerksamkeit widmen sollten. Denn der L2311c bietet nicht nur die seit einiger Zeit von mehreren Herstellern angebotene Option, einen Bildschirm allein über ein USB-Kabel mit einem Rechner zu verbinden. Darüber hinaus ist über den 23-Zoll-Monitor nämlich auch eine Full-HD-Wiedergabe, ein Internetzugang sowie der Anschluss weiterer Peripheriegeräte möglich.
Bereits vor zwei, drei Jahren boten einige Hersteller Monitore an, die sich ausschließlich via USB mit einem PC verbinden ließen. Die Geräte waren allerdings mit einer Bilddiagonalen von 7 bis 10 Zoll sehr klein und die Auflösung entsprechend mager, sodass sich die Bildschirme letztendlich nur für die Auslagerung von Klein-Programmen, etwa E-Mails, oder Werkzeugen eigneten. Ganz andere Möglichkeiten hingegen bietet der HP-Monitor. Denn bei dem Gerät handelt es sich im Grunde um einen herkömmlichen 23-Zöller inklusive Full-HD-Auflösung, der Benutzer muss also in keinerlei Hinsicht Abstriche gegenüber einem „klassischen2 Desktop-Monitor hinnehmen – und dies, obwohl der Bildschirm die Bildsignale allein über die USB-Schnittsteller erhält.
Darüber hinaus zählt der HP zu den wenigen Exemplaren auf dem Monitormarkt, die ab Werk mit einer Webcam ausgeliefert werden. Sie bietet eine 720p-Auflösung, außerdem legt der Hersteller eine Software für Business-Chats bei. Weitere Peripheriegeräte wiederum lassen sich über den USB-Hub anschließen, zur Verfügung stehen dem Nutzer je zwei USB-2.0- und 3.0-Anschlüsse. Über die USB-Schnittstelle können außerdem – wie es der Hersteller selbst formuliert – ausgewählte HP-Notebooks aufgeladen werden – praktisch. Eine Schwenkbarkeit des Displays um 360 Grad rundet das ganze Paket ab.
HP wird den Bildschirm auf der CES 2012 vorstellen, anschließend soll er für etwas mehr als 300 Dollar in den Handel gehen. In seiner Größe und Funktionsumfang ist der Monitor einzigartig, der vom Konkurrenten AOC ebenfalls angekündigte USB-Beistellmonitor e1649fwu ist nämlich um einiges kleiner (16 Zoll) und bei weitem lange nicht so gut ausgestattet. Man darf also gespannt sein, wie die Reaktion der Besucher auf der Consumer-Messe ausfallen wird, auch wenn im Vorfeld schon behauptet werden kann, dass der Bildschirm für Laptop-Nutzer eine äußerst interessante Alternative zu einem herkömmlichen Monitor darstellt.
05.01.2012





















