Bilder zu Hoco Twindem

Produktbild Hoco Twindem
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Hoco Twin­dem

  • Geeig­net für: Geschwis­ter

ohne Endnote

Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.

Unser Fazit

Nicht der mod­ernste, aber ein soli­der Side-​by-​Side

Sicherlich: Hoco führt nicht die modernsten Modelle, und beim Twindem hat es den Anschein, als sei der Zwillingskinderwagen eine trotzige Antwort auf die tendenzielle Beschleunigung der Zeit – und so ganz ohne Blick auf die modisch ambitionierte Konkurrenz entwickelt worden. Wer sich ein wenig mit Elternforen und der Meinungsfreude (respektive Empörungsbereitschaft) zu Kinderwagen beschäftigt, erfährt allerdings ohnehin schnell etwas vom Design eines Kinderwagens als pure Geschmackssache – und ein tieferer Blick ins Datenblatt offenbart immerhin Vernunftsaspekte.

Für Zwillinge und gering altersunterschiedliche Kinder geeignet

Den Namen Twindem verdient er eigentlich nur zur Hälfte. Zum einen, weil er nicht nur für Twins (Zwillinge), sondern auch für Geschwisterchen mit einem geringen Altersunterschied geeignet ist – denn Platz ist genug, das Alugestell ist stabil und für die ganz Kleinen gibt es zwei optional erhältliche Kuschelnester, die rundum schützen und wärmen. Zum anderen, weil die Wortendung auf ein Tandem schließen lässt, das die Sitze hintereinander anordnet, nicht wie hier Side-by-Side, also nebeneinander. In solch einem Doppelsitzer sitzt es sich geselliger, das Manövrieren ist einfacher, vor allem beim Ankippen vor Bordsteinen tut man sich leichter als mit einem der langen Tandem-Monstren.

Beschränkt sich auf Althergebrachtes

Das Datenblatt schweigt zu weiteren Details, was Hoco-typisch ist und viel Fantasie erfordert, um den doch etwas ambitionierten Kaufpreis von 330 EUR für einen Zwillingssportwagen zu erklären. Denn weder lässt er sich umbauen und etwa mit Babywanne oder Autoschale auf die unterschiedlichen Situationen, Altersstufen und Wachstumsphasen anpassen, noch lassen sich wie bei modernen Sportwagen die Sitzeinheiten in beide Blickrichtungen wenden. Ganz offenbar ist auch der Schieber nicht zur anderen Seite in schwenkbar, was den Fahrtrichtungswechsel erleichtern würde. Auch die Verdecke sind ohne Durchguck gefertigt, was sicherlich mancher als negativ vermerken wird.

Fazit

Doch natürlich muss man dem Twindem auch einiges zugute halten. So sind die Rückenteile, Verdecke und Beinstützen jeweils einzeln verstellbar und das Klappmaß von 30 x 80 x 35 Zentimeter gerade noch kofferraumtauglich (unbedingt nachmessen). Die schwenkrädrige Ausführung ist ideal für den Stadteinsatz, hält den Wendekreis im Großstadtgedränge klein und der Untergestellkorb bedeckt mit seinen Dimensionen die gesamte „Grundfläche“ des Fahrgestells. Die gesamte Anmutung hat eine gewisse Solidität, wie man sie von Hoco kennt – doch was er wirklich leistet, müssen Erfahrungsberichte erst noch zeigen. Kostenpunkt: 330 EUR (Amazon).

von Sonja

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