Givi 40.2 GT Test

  • 2 Tests
  • Inte­gral­helm
  • Werk­stoff: Fiber­glas
  • Dop­pel-​D-​Ver­schluss

Befriedigend

3,1

Unsere Note basiert auf Tests.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „befriedigend“ (2,9)

    Platz 8 von 11

    Unfallschutz (30%): „befriedigend“ (2,8);
    Sicht/Visier (20%): „befriedigend“ (2,8);
    Aerodynamik/Geräusch (20%): „befriedigend“ (3,2);
    Handhabung/Komfort (30%): „befriedigend“ (2,8).

  • „befriedigend“ (59 von 100 Punkten)

    Platz 11 von 12

    „Viele Detailmängel trüben das Praxisbild; die großen Schwächen bei der Passform und Aerodynamik stören richtig. Der laute, wuchtige Helm gibt sich aber immerhin im Labor keine Blöße.“


Unser Fazit

Detail­schwä­chen trü­ben das Bild

Wem bei der Wahl seines Kopfschützers die nackte Funktion genügt, mag sich zum Saisonstart unter den Low-Budget-Modellen von Aktionstischen der Lebensmitteldiscounter oder den Online-Versendern umsehen. ECE-tauglich sind fast alle – doch wer mehr will, muss das Portemonnaie meist etwas weiter öffnen, und selbst dann muss der Fahrer oft Verzicht bei den Feinheiten üben. Beim Givi 40.2 GT ist das Maßhalten allerdings erfreulich gering, wie ihm das Fachmagazin Motorrad jüngst in einem Helmvergleich bestätigte.

Guter Unfallschutz im Schlagtest

Denn er kann mit einer ganzen Reihe von Ausstattungspunkten aufwarten, die ihn von der Konkurrenz absetzen: Die Sonnenblende sei gut bedienbar, wenngleich diese auch etwas zu kurz ausgefallen sei (Motorrad, Heft 6/2013). Für guten Luftdurchsatz sorgt die effektiv arbeitende Kinnteilbelüftung, dank seines geringen Gewichts von rund 1.500 Gramm entlastet er zudem die Nackenmuskulatur. Das Interieur ist zu Reinigungszwecken herausnehmbar und der sportliche Doppel-D-Verschluss spart im Vergleich zu den Tastenschlössern noch einmal einige Gramm an Gewicht ein. Erfreulich zudem: Bei der Schlagprüfung auf den Sigmapfosten - eine bei Motorrad bewusst verschärfte Gangart gegenüber der lediglich Minimalanforderungen definierenden ECE-Prüfung - konnte er sich im Vergleichsfeld sogar einen vorderen Rang sichern.

Mäßig: Passform, Akustik, Aerodynamik

Doch offenbar leistet er sich auch einige Detailschwächen: Vor allem bei der Passform lässt er Federn; der Sitz sei unausgewogen, er drücke an Stirn und Schläfe. Dasselbe Bild bei der Bedienung des etwas fummeligen Kinnriemens, der außerdem zu weich und zu weit hinten positioniert sei. Grund zur Klage gibt auch die Aerodymanik. Denn schon der kurze Schulterblick wird mit unruhigem Sitz quittiert, jenseits der Autobahnrichtgeschwindigkeit werde er sogar „sehr unruhig“ und beginne zu vibrieren und zu wandern (Motorrad, 6/2013). Weitere Detailschäwchen ermittelte die Motorrad im hohen Geräuschniveau bereits ab Landstraßentempo, einem seitlich eingeschränkten Sichtfeld und seiner schlechten Brillentauglichkeit.

Fazit

Als Allrounder schlägt sich der Givi 40.2 GT tapfer beim Unfallschutz und zeigt sich ausgesprochen alltagstauglich. Wer viel auf Tour ist oder Kilometerfresserei plant, wird angesichts vieler Detailschwächen allerdings eine etwas komfortablere Helmcharakteristik vermissen. Gemessen am Kurs von 179 EUR (Amazon) zeigt er jedoch noch immer brauchbare Leistungen.

von Sonja

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