Fahrradzubehör: Rundum gut geschützt

Safety first: Nie ohne Helm aufs Rad! Bild: Shutterstock / Halfpoint

Die dunkle Jahreszeit rückt näher. Jetzt ist es umso wichtiger, sich oder die Kinder für den täglichen Arbeits- oder Schulweg mit dem Rad zu wappnen. Zeit für einen Bestandscheck: Wir zeigen Ihnen das beste Fahrradzubehör vom Fahrradhelm bis zur Beleuchtung.

Kopfschutz: Lohnen sich die teuren „MIPS“-Helme?

Helme mit „MIPS“ („Multi Directional Impact Protection System“) verhindern durch eine reibungsarme Kunststoffeinlage, dass im Fall eines schrägen Aufpralls sogenannte Rotationskräfte auf das Gehirn übertragen werden. Die Wirkungsweise lässt sich mit einem Tischtennisball im Wasserglas vergleichen: Drehen Sie das Glas, dreht sich der Ball nicht mit. Fast alle Hersteller führen solche Helme inzwischen im Sortiment, lassen sie sich aber auch einiges kosten. Fazit aus dem letzten Vergleichscheck der Stiftung Warentest: Die Mehrausgaben können Sie sich sparen, denn auch Helme ohne „MIPS“ schaffen es unter die besten – zum Beispiel der Haga LED von Alpina mit unter der Schale eingefassten LED-Lämpchen. Das Modell erhalten Sie auch ohne LEDs für die Hälfte (ca. 60 Euro, mit Rücklicht). Ebenfalls gut schneiden der Velo X von Cratoni und der Urban Plus von Fischer ab. Tipp: Achten Sie beim Helmkauf vor allem darauf, dass auch Schläfen und Nacken ausreichend bedeckt sind.

Die besten Fahrradhelme für Kinder

Die besten Helme mit Rücklicht

Fahrradbeleuchtung: Nicht alle Lichter lassen sich leicht montieren

Beleuchtungssets mit guten Produktbewertungen gibt es schon für 20 Euro. Entscheidend sind aber nicht nur Ausleuchtung und Leuchtdauer, sondern auch das Handling bei der Montage. Wir empfehlen Ihnen Leuchten, die sich an eine fest montierte Halterung stecken lassen. Das ist weniger fummelig als bei Lösungen, die mühsam um den Lenker oder die Sattelstütze gewickelt oder per Spanngummi befestigt werden müssen – vor allem mit Handschuhen. Wir haben eine kleine Produktauswahl für Sie zusammengestellt:

Fahrradschlösser: Sicher, leicht und kompakt – das geht

Vorsicht bei „Smart“-Schlössern

Auch Fahrradschlösser werden zunehmend smart. Das Bügelschloss 770A SmartX von Abus etwa wird per Smartphone entriegelt. Machen sich Diebe zu schaffen, löst es außerdem einen Alarm aus. Ein großer Nachteil ist aber, dass sich der Akku nicht austauschen lässt. Auch gelingt das Verbinden mit dem Handy nicht immer zuverlässig.

Soll Ihr Fahrradschloss nicht nur sicher, sondern auch möglichst leicht, flexibel und gut verstaubar sein, empfehlen wir ein Faltschloss. Testsieger im letzten Vergleichscheck der Stiftung Warentest ist das Kryptolok 685 von Kryptonite. Sicher sind Sie auch mit dem Bordo Granit X-Plus 6500 von Abus unterwegs. Von Kabelschlössern raten wir ab, weil sie sich mit üblichen Methoden zu leicht knacken lassen. Daher werden sie von der Stiftung Warentest inzwischen auch gar nicht mehr geprüft. Eine Ausnahme ist das mit einem speziellen Textilmantel versehene Drahtseilschloss Litelock Gold mit der Gesamtnote „gut“.

Die besten Fahrradschlösser

Gut beraten mit der Stiftung Warentest

„Leuchten statt blenden“ – 13 Front- und 6 Rückleuchten im Test
„Sicher und behütet“ – 14 Fahrradhelme für Alltag und Tour
„Fünf Typen gegen Diebe“ – 20 Fahrradschlösser im Test