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Man ist ganz offenkundig kaum zu stoppen: Meinl hat das Sortiment in verschiedenen Beckenserien nämlich einmal mehr erweitert, und wieder gibt's einige sehr interessante Klänge und neue Klangnuancen zu entdecken.

Meinl Byzance Extra Dry Thin Ride (22")
ohne Endnote
„... Da die Materialstärke sehr dünn ist, hat das Ride trotz seiner ‚trockenen‘ Anlage einen überaus lebendigen, tiefen Charakter. Der Stockaufschlag ist vor allem etwa in der Mitte des Beckens sehr deutlich zu hören und gewinnt zum Rand sowie zur Kuppe hin jeweils merklich an Körper. Die recht kleine Kuppe selbst klingt klar, aber sehr erdig. ...“
Meinl Byzance Vintage Crash (18")
ohne Endnote
„... Auffällig ist die relativ hohe Wölbung des Becken (besonders am Rand, eben ‚vintage‘), die ihm einen hellen, aber nie grellen, leicht kehligen und dennoch kraftvollen Crashsound verleiht. ...“
Meinl Byzance Vintage Sand Crash Ride (22")
ohne Endnote
„... Spielt man das Becken an, so präsentiert sich ohne großes Herumreden ein dunkles, jedoch nicht zu dunkles, mächtiges Rauschen, welches durch die drei eingelassenen Nieten ein feines, silbriges Flimmern bekommt. So lässt sich das Becken natürlich gut ancrashen, aber auch die Ridedimension kommt nicht zu kurz ... Kurzum, ein faszinierendes Becken mit sehr, sehr vielen Klangnuancen ...“
Meinl Byzance Vintage Trash Crash (20")
ohne Endnote
„... ein leicht fauchender, heller Crashsound, der irgendwo zwischen einem China und einem Crash liegt und zügig begeistert, weil sich das Becken durch seine ebenfalls geringe Materialstärke sehr musikalisch einsetzen lässt. ...“
Meinl Classics Custom Bell (8")
ohne Endnote
„... Hier gesellt sich ... zum potenten Glockenklang ein feines silbriges Obertonspektrum, das den Klang überaus ansprechend macht. Das Becken ist auf der Oberseite fein abgedreht, am 2 cm breiten Rand sowie auf der Unterseite nahezu unbehandelt und produziert einen vielseitig einsetzbaren Klang, gerade auch z.B. im Percussionbereich.“
Neu im Angebot beim türkischen Hersteller Anatolian aus Istanbul ist die ‚Mystic‘-Serie. Die Becken sind natürlich belassen und weisen eine ausgeprägte Handhämmerung auf. Testumfeld: Zwei Becken befanden sich im Check, erhielten jedoch jeweils keine Endnote. Drei weitere Modelle wurden vorgestellt.
Testumfeld: Ein Becken-Set wurde ausprobiert, jedoch nicht benotet.
Wenn's etwa im Überaum besonders geräuscharm zugehen soll, dann sind die Becken ein Problem. Trommeln lassen sich dämpfen oder mit Meshheads ausstatten, aber Cymbals? Fehlanzeige! Nur zu Lasten des Spielgefühls. Hier kommen Zildjians ‚Low Volume‘-Becken ins Spiel. Testumfeld: Ein Becken-Set wurde ausprobiert, jedoch nicht benotet.