Es ist keine Frage, dass der Büroalltag ohne ein leistungsstarkes und robustes Notebook nicht zu meistern wäre. Das Sony Vaio VPC – S11M1E bietet neben einem Intel Core i3-Prozessor auch ein stabiles Gehäuse und hervorragende Eingabekomponenten, die für ein angenehmes Schreibgefühl sorgen.
Das Tastenlayout präsentiert sich in einer schlichten Silber-Weiß-Kombination und füllt die gesamte Länge des Subnotebooks aus. Der Raum zwischen den einzeln stehenden Tasten ist großzügig und ermöglicht somit eine hohe Treffsicherheit und Fehlervermeidung. Der Druckpunkt sowie der Tastenhub sind sehr angenehm und dürften anspruchsvollen Vielschreibern sehr gefallen. Der Tastatur steht das Muli-Touch-fähige Touchpad in nichts nach: der Cursor ist zielsicher steuerbar und lässt sich präzise bedienen. Bei Bedarf ist die Multi-Touch Funktion auch deaktivierbar.
Sony hat sich leider nicht für einen stromsparenden Prozessor entscheiden, sondern setzt auf einen Intel Core i3-330M. Diese Zwei-Kern CPU enthält eine integrierte IGP-Grafikeinheit und taktet mit 2,13 GHz. Dank Hyper Threading ist die CPU dazu in der Lage mit vier Kernen gleichzeitig zu arbeiten und liefert daher für ein Office-Notebook eine ansprechende Leistung. Die Hardware wird von einem 4 GByte großen Arbeitsspeicher (maximal 8 GByte) und einer 320 GByte großen Festplatte komplettiert. In puncto Spieleperformance allerdings erfüllt das Notebook die Ansprüche von anspruchsvollen Gamer bei Weitem nicht (nachzulesen in einem Test des Internetportals Notebookcheck).
Das Gehäuse ist sehr fest und verwindungssteif, wiegt aber aufgrund einer Magnesium-Aluminium Legierung nur rund 1,9 Kilogramm. Diese festigt besonders die Bodenplatte und sorgt zusätzlich für eine edle und hochwertige Optik. Lediglich der Displaydeckel wippt ein wenig bei Erschütterungen, wie sie im Zug passieren können, nach, sitzt aber dennoch fest.
Dies kann leider nicht vom Akku behauptet werden, der etwas zu locker im Gehäuse befestigt ist und kräftig wackelt. Auch seine Akkulaufzeit ist nicht überragend. Beim Surfen im Internet benötigt man das Netzteil für ca. 2,5 Stunden nicht, danach verabschiedet sich das Sony. Für ein Office-Notebook ist dies zu wenig. Das glänzende 13,3 Zoll große Display löst mit 1.366 x 768 Pixeln, bietet aber nur eine durchschnittliche Helligkeit und viel zu schwache Kontraste. Der kleine Farbraum wird durch die spiegelnde Oberfläche des Panels zwar kaschiert, diese jedoch führt wiederum zu störenden Lichtreflexionen bei der Arbeit im Park oder Garten, obwohl ein integrierter Lichtsensor sein Möglichstes versucht, um dagegen anzukämpfen. Auch in Hinblick auf die Blickwinkel schneidet der Bildschirm schlecht ab, da schon bei kleinen Veränderungen der Position die Bildqualität merklich leidet. Neben einen VGA- und HDMI-Ausgang gehören auch drei USB-Ports zur Ausstattung des Vaios. Beim Anschluss eines breiteren Sticks (zum Beispiel Surf-Stick) wird allerdings das optische Laufwerk blockiert und lässt sich nicht mehr öffnen. Positiv fällt allerdings die leise Arbeitsweise des Modells auf. Nur bei einer hohen Belastung von Prozessor und Grafikkarte macht sich die Kühlung hörbar bemerkbar.
Erhältlich ist das Sony Vaio VPC-S11M1E für rund 868 Euro und bietet neben einer ausgesprochen guten Tastatur und einem präzisen Touchpad auch eine sehr gute Robustheit und Stabilität. Allerdings ist das Display mehr als enttäuschend und eignet sich somit nur eingeschränkt für den Office-Alltag im Büro.
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- Erschienen: 16.07.2010 | Ausgabe: 14/2010
- Details zum Test
„sehr gut“ (4 von 5 Sternen)
Preis/Leistung: 5 von 5 Sternen
„Sonys relativ günstiges Gerät verhielt sich im Test problemlos und kann durchaus mit seinen Konkurrenten mithalten. Der Allrounder punktet vor allem durch Design & Verarbeitung.“











