Einschätzung unserer Autoren
Samsung Serie 9 900X3B
Fragwürdige Modellreihe
Wer noch Ultrabook der Serie in Händen gehalten hat, sollte dies unbedingt einmal tun – man wird die Begeisterung so schnell nicht wieder vergessen. Samsungs Designern ist es gelungen ein atemberaubend flaches Gehäuse zu entwickeln, das zugeklappt eine Bauhöhe von 16,2 Millimetern aufweist (ein Apple Air erscheint dick dagegen) und nur 1.300 Gramm wiegt. Die hohe Druckstabilität des soliden Duraluminiums ist in allen Gehäusebereichen beeindruckend und eine matte Oberflächenstruktur sorgt für ein sehr edles Aussehen. Verändert wurde auch die Aufhängung des 13,3 Zoll großen Displays, das vorher an einem zentralen Scharnier befestigt war und jetzt mit zwei kleineren Aufhängungen noch mehr Stabilität bekommt. Naturgemäß kann man bei den Ultrabooks nur wenige Schnittstellen für die Peripheriegeräte unterbringen. Durch das extrem flache Design können die Schnittstellen nur im hinteren Gehäusewulst links und rechts untergebracht werden. Auf der linken Seite findet man einen USB 3.0- und einen micro-HDMI-Port, sowie einen LAN-Anschluss der per mitgeliefertem Adapter nutzbar wird. Rechtsseitig kommt ein 4-in-1 Kartenleser ins Spiel, ein mini-VGA, eine Kobinationsbuchse für Mikro und Kopfhörer sowie ein USB 2.0-Anschluss beenden die physikalischen Möglichkeiten des Flachmanns.
Für die kabellose Netzanbindung kann man auf ein WLAN mit Dual-Band zugreifen oder auch Bluetooth 3.0 nutzen, außerdem wird Intels WiDi unterstützt, um kabellos die Bilder auf ein TV-Gerät zu übertragen. Das 13, Zoll Display ist entspiegelt und bietet eine Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten an. Das spezielle Samsung-Display bietet ähnliche Vorteile wie ein IPS-Panel mit großem Blickwinkel und hohem Kontrast. Für die Arbeit im Außenbereich steht eine Helligkeit von durchschnittlich 430 cd/m² zur Verfügung, was dem Doppelten eines Durchschnittsnotebooks entspricht.
Wer trotz angekündigter C-Serie mit Ivy Bridge Prozessor bei dem hier vorgestellten Modell mit Core i5-2467M und Samsung mSATA 128 Gbyte SSD zuschlagen möchte, bekommt ein atemberaubend flaches und sehr leistungsstarke Ultrabook für rund 1.300,- bei amazon geboten.
Samsung Serie 9 900X3A
Rekordverdächtiges Subnotebook der 9er-Serie
Das Subnotebook 900X3A von Sony verfügt über einen Display, der nahezu alles andere in den Schatten stellt. Darüber hinaus ist es in puncto Mobilität unschlagbar, und auch das Design überzeugt in jeglicher Hinsicht. Bestleistung: Das 13,3 Zoll große Display bietet dem künftigen Besitzer eine Helligkeit von unglaublichen 482 cd/m². Das sorgt nicht nur für knackige Farben, sondern ermöglicht auch das problemlose Arbeiten im Park oder Café bei hoher Sonneneinstrahlung. Die matte Oberfläche verringert die Reflexionen zusätzlich, sodass Bild und Schrift jederzeit deutlich erkennbar sind. Gemindert wird die hervorragende Helligkeit nur durch die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung von 74 Prozent. Daher erhält man eine durchschnittliche Helligkeit von 413 cd/m², was nach wie vor einem sehr guten Wert entspricht. Aber auch der Kontrast von 630:1 ist großartig und auch der horizontalen Blickwinkel, Schwachstelle der meisten Notebooks, kann in diesem Fall ebenfalls überzeugen. Erst bei einer Abweichung von 85 Grad von der Optimalposition fangen die Farben an, leicht zu verlaufen. Anders sieht es in der vertikalen Ebene aus, wo bereits ab 15 Grad eine Invertierung festzustellen ist. Ein Gewicht von gerade einmal 1.356 kg sowie eine ausreichende Akkulaufzeit von rund 5,5 Stunden im WLAN-Betrieb machen das Samsung zudem zu einem sehr mobilen und flexiblen Begleiter für unterwegs.
Insgesamt macht das Subnotebook einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Das schwarze matte Gehäuse besteht aus leichtem Duraluminium und ist sehr robust. In Anbetracht des dünnen Deckels ist die Festigkeit und Stabilität eindrucksvoll und auch die Base-Unit überzeugt in diesem Zusammenhang. Die Tastatur lässt sich in zehn Stufen beleuchten, sodass das Arbeiten im Dunkeln erleichtert wird. Außerdem sind die kleinen Pfeiltasten abgesetzt, was besonders beim Blindschreiben sehr hilfreich ist. Die gummierte Oberfläche der Tasten wird sicher Vielschreiber freuen, da die Finger einen guten Halt haben und nicht wegrutschen können. Im Großen und Ganzen ist das Tippgefühl dank mittlerem Hub und festem Anschlag sehr zufriedenstellend. Das große Touchpad ist matt und überzeugt mit guten Gleiteigenschaften.Weniger beeindruckend hingegen ist die magere Anzahl an Anschlüssen. Neben zwei USB-Ports (1 x USB 3.0) findet man lediglich eine Kopfhörer/Mikrofon-Kombination, ein VGA-Anschluss sowie ein Docking-Port fehlen ebenfalls. In Sachen Leistung wiederuzm zeichnet sich das Subotebook vor allem durch die schnelle 128 GByte große SSD aus. Ihre Stärke liegt im Lesen und Schreiben verstreuter Blöcke, wie man im Test von Notebookcheck.de nachlesen kann. Der Intel Core i5-2537M ist eine Ultra Low Voltage CPU (stromsparend) und enthält eine integrierte Intel HD 3000. Dem Prozessor steht außerdem ein 4 GByte großer Arbeitsspeicher zur Seite.
Um das Samsung 900X3A sein Eigen nennen zu dürfen, muss man rund 1.600 Euro (Amazon) investieren. Wer sich dafür entscheidet, bekommt ein leistungsfähiges Subnotebook in einer edlen schwarzen Optik und mit einem hochqualitativen Display. Auch die Eingabekomponenten sowie die Mobilität rechtfertigen die hohe Summe. Die dürftigen Anschlüsse jedoch sind ein ein Manko, das in dieser Preisklasse nicht auftreten dürfte.
Samsung Serie 9 900X3A
ZX310 oder 900X3A?
Die Namensgebung steht bei Samsung zur Zeit noch nicht fest und ob es ZX310 oder 900X3A sein wird, entscheidet sich Ende Februar 2011, wenn das extrem dünne Subnotebook in deutschen Läden zu finden sein wird. Eins steht jedoch schon fest: Die 9er Serie bietet die kompaktesten Notebooks an und Apple Air-Besitzer werden sich die Augen reiben. Das nur 16,3 Millimeter dicke, 13,3 Zoll große Gerät schlägt alle Rekorde. Mit einem Gesamtgewicht von 1,31 Kilogramm unterbietet es sogar die Apple-Flunder und ist ebenfalls aus robustem Duraluminium gefertigt. Dort wo das Air in seiner silbernen Form den Schmutz regelrecht anzieht und unschöne dunkle Gebrauchsspuren zeigt, sieht es beim Samsung mit seinem dunklen Gehäuse auch nicht viel besser aus, da es Fingerabdrücke scheinbar „magnetisch“ anzieht. Auf der Prozessorseite sieht es da schon besser aus, denn Samsung spendiert den Serie 9-Geräten die neuen Intel Core i7 QuadCore-Prozessoren auf Sandy Bridge Technologie mit integrierter Grafik-Einheit. Bei dem kleineren Schwestermodell mit 11 Zoll Bildschirm werden es dann die Core i5-CPUs sein.
Da muss sich Apple warm anziehen und bald ein Modell-Refresh durchführen, da im Air noch die zwei Jahre alten ULVs als Prozessoren mit deutlich weniger Leistung arbeiten. Nächsten Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist das extrem hell Display. Mit 400 cd/m² und matter Oberfläche wird das Arbeiten im Freien selbst bei Sonnenschein kein Problem mehr darstellen und eine Auflösung von 1.366 x768 Bildpunkten ist als angebracht anzusehen. Als Akkulaufzeit gibt der Hersteller 6,5 Stunden an, wobei der Lithium-Polymer bis zu 1.000 Ladezyklen besitzt. Bei einem so flachen Gerät bilden die Anschlussmöglichkeiten eines der Hauptprobleme, da nicht genügend Platz zur Verfügung steht. Je ein USB 2.0 und 3.0 (farblich nicht hervorgehoben) stehen links und rechts zur Verfügung, neben Kartenleser und Mini-HDMI. Kabelnetzwerkverbindung ist nur über einen speziellen Adapter möglich. Eine 128 GByte große SSD als Massenspeicher rundet die Ausstattung ab.Samsung gibt zwar einen Preis von 1.600 Euro an, jedoch bleibt abzuwarten, wie der Straßenpreis sich entwickelt, wenn das Gerät genügend Interessenten gefunden hat.











