Das ThinkPad W520 richtet sich an Businessanwender mit gehobenen Ansprüchen. Erstens ist ein starker Vierkern-Prozessor von Intel an Bord. Und zweitens darf man sich auf eine Nvidia-Grafik freuen, deren Treiber an professionellen Tools wie CAD oder DCC angepasst sind.
Konkret handelt es sich um eine Nvidia Quadro 1000M, die im Visualiesierungsbereich erfahrungsgemäß gute Arbeit abliefert. Für Spiele hingegen ist der Chip weniger ausgelegt, zumindest nicht für anspruchsvolle Titel. Als Prozessor wiederum arbeitet ein Core i7-2760QM, für den der Begriff „Powerhorse“ wahrlich keine Übertreibung ist. Er taktet im Turbo Boost mit bis zu 3,5 GHz und wechselt ohne jeden Ruckler zwischen verschiedenen Programmen, zudem erledigt er selbst härteste Jobs binnen kurzer Zeit, etwa die Umwandlung von Videodateien. Unterstützung hierfür liefern vier GByte RAM, wobei sich der Arbeitsspeicher bei Bedarf auf bis 32 GByte erweitern lässt. Abgerundet wird die Hardware von einer 500 GByte großen Festplatte (7.200 U/min).
Ebenfalls nichts auszusetzen gibt es am 15,6 Zoll-Display. Es löst es mit 1.600 x 900 Bildpunkten auf, man hat also genügend Platz, um mehrere Fenster nebeneinander zu öffnen. Zudem verhindert die matte Oberfläche beim Arbeiten störende Lichtreflexionen. Und zu guter Letzt überzeugt das Panel auch mit hohen Kontrasten. Das Fachportal notebookjournal.com etwa ermittelte in einem Test bei maximaler Helligkeit einen Wert von knapp 556:1. An Schnittstellen wiederum gibt es einen Kartenleser, einen VGA- und einen DisplayPort zum Anschluss externer Bildschirme, eine eSATA/USB-Kombo sowie drei USB-Buchsen. Von letzteren unterstützen dabei zwei den flotten 3.0-Standard. Ins Netz geht der 2,7 Kilogramm schwere 15-Zöller schließlich per WLAN oder optional per UMTS, zudem gehört der Funkstandard Bluetooth zur Ausstattung.
Unterm Strich bleiben beim Lenovo / IBM ThinkPad W520 keine Wünsche offen. Die Grafik ist Business-tauglich, der Prozessor liefert ausreichend Power, zudem können der Bildschirm und die Anschlussleiste überzeugen. Entsprechend happig sind allerdings auch die Konditionen: Bei Amazon etwa muss man für das Office-Notebook derzeit 1.400 EUR auf den Tisch legen.
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- Erschienen: 23.05.2012 | Ausgabe: 6/2012
- Details zum Test
ohne Endnote
„Plus: Extrem schnell; Entspiegeltes Display; Sehr hoher Farbumfang des Displays.
Minus: Zu wenig Arbeitsspeicher in der Basis-Ausstattung; Monitor muss zwingend kalibriert werden, Werkseinstellung zwar bonbonbunt, aber alles andere als akkurat.“
















