Das Lenovo ThinkPad L420 macht in zweifacher Hinsicht neugierig. Zum einen verspricht der eingebaute Intel-Prozessor eine ordentliche Performance. Und zum anderen hat der Hersteller den Bildschirm entspiegelt. Mobile Einsätze sind also kein Problem.
Beachten muss man allerdings, dass der 14-Zöller mit einem Gewicht von 2.330 Gramm nicht gerade zu den leichtesten Vertretern seiner Zunft gehört. Die Auflösung wiederum liegt bei 1.366 x 768 Bildpunkten. An Schnittstellen gibt es einen SDXC-kompatiblen Kartenleser, eine eSATA/USB-Kombo für flotte Datentransfers, zwei gewöhnliche USB 2.0-Buchsen, einen analogen VGA-Ausgang und einen DisplayPort zur digitalen Bildübertragung an ein externes Panel. Auf eine HDMI-Schnittstelle hat der Lenovo hingegen leider verzichtet. Ins Internet geht es per WLAN nach 802.11 b/g/n, außerdem unterstützt das Subnotebook den Funkstandard Bluetooth. Beim Anschluss von entsprechenden Peripheriegeräten kann man sich also den lästigen Kabelsalat sparen.
Was die inneren Werte angeht, so bildet ein Intel Core i3-2350M das Herzstück. Zwar hat der mit 2,3 GHz taktende Zweikerner keinen Turbo Boost im Gepäck, sein Leistungsniveau ist dennoch akzeptabel. So können Anwender erfahrungsgemäß nicht nur Office-Dokumente erstellen und durchs Internet surfen, sondern auch recht flott Fotos oder Videos bearbeiten. Wer letztere zudem konvertieren möchte, muss jedoch erfahrungsgemäß etwas Zeit einkalkulieren. Vier GByte RAM, eine 500 GByte große Festplatte (7.200 U/min) und eine simple Intel HD Graphics 3000 runden die Hardware schließlich ab. Simpel bedeutet in diesem Zusammenhang, das HD-Videos zwar kein Problem sind. Spiele jedoch verarbeitet der Chip in aller Regel nicht wirklich flüssig.
Das Lenovo ThinkPad L420 verspricht eine solide Performance, zudem ist das entspiegelte Panel ein weiterer Pluspunkt. Die Konditionen jedoch erscheinen etwas überzogen. So muss man für das Notebook derzeit bei verschiedenen Händlern im Netz immerhin 650 EUR auf den Tisch legen.
27.02.2012











