Mit den Audio Bone 1.0 will der japanische Hersteller Goldendance den Kopfhörer neu erfunden haben: Die Stöpsel werden nicht in den Ohrkanal, sondern auf den Schädelknochen gesetzt. Über den Knochen soll der Schall direkt ins Innenohr transportiert werden.
Dabei macht man sich ein Prinzip zunutze, das auch Beethoven schon kannte: Schallwellen, die in Vibrationen umgewandelt wurden, werden vom Schädelknochen direkt zum Innenohr transportiert. Weil das Ohr frei bleibt, läuft man gleichzeitig nicht mehr Gefahr, wichtige Umgebungsgeräusche zu verpassen oder sein Trommelfell zu schädigen. Trotzdem sollen die Audio Bone 1.0 hervorragende Klangeigenschaften haben. Den Frequenzgang gibt der Hersteller mit 50 bis 12000 Hertz an, der maximale Schalldruckpegel liegt bei 88 dB. Die ergonomisch geformten und nur 35 Gramm schweren Kopfhörer sollen selbst nach stundenlangem Musikgenuss sicher und bequem sitzen und sogar im Wasser funktionieren.
Vom Prinzip erinnert das an den SwiMP3 V2 von Finis. Allerdings beweist Goldendance mit den Audio Bone 1.0 eindeutig mehr Geschmack: Mit diesen Kopfhörern (189 Dollar) kann man sich nicht nur ins Schwimmbad, sondern auch auf die Straße trauen.
-
- Erschienen: 15.01.2010 | Ausgabe: 2/2010
- Details zum Test
„befriedigend“ (3 von 5 Sternen)
„Der Audio-Bone-Kopfhörer ist nur etwas für den, der neben Musik auch noch Umgebungsgeräusche hören möchte. Besonderen Hörgenuss bietet er nicht.“






