Mitte August 2010 hat Canon die EOS 7DSV als Studio-Version der in Zusammenarbeit mit 5000 Freizeit- und Berufsfotografen entwickelten EOS 7D vorgestellt. Mit der neuen Kamera können Fotoprofis verschiedene Profile anlegen, in denen bestimmte Funktionen gesperrt sind. EXIF-Daten jedes Bildes werden dabei sofort bei der Aufnahme mit einem Barcode versehen, was einen schnelleren Zugriff auf die Daten ermöglicht und den Arbeitsablauf im Studio wesentlich vereinfacht.
Der Benutzer kann verschiedene Einstellungen der Kamera in vier Stufen deaktivieren. Die Lock-Funktion erlaubt es, die überarbeiteten Parameter am Gerät in einem persönlichen Profil zu speichern. Damit bleiben nur ausgewählte Funktionen gesperrt, während alle anderen Einstellungen in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Vorteilhaft ist, dass die Canon EOS 7DSV mit der Funkkarte WFT-E5A ausgestattet ist. Diese erlaubt es, Fotos schnell und einfach an den Rechner beziehungsweise einen Laptop drahtlos zu übertragen und erspart somit das Wechseln der Speicherkarten.
Die Canon EOS 7DSV eignet sich perfekt für Situationen, in denen mehrere Fotografen mit der gleichen Kamera arbeiten, etwa in einem professionellen Fotostudio. Aber auch ambitionierte Event-Fotografen werden sicherlich an der Kamera Gefallen finden, da sie die Arbeit mit großen Datenmengen spürbar vereinfacht.
In den USA soll das Gehäuse der EOS 7DSV bald für umgerechnet rund 1.450 Euro auf den Markt kommen. Damit ist es um fast 150 Euro teure als die Canon EOS 7D, die zur Zeit bei Amazon für rund 1.300 Euro erhältlich ist. Die Version mit dem Barcodeleser wiederum wird für umgerechnet etwa 2.060 Euro angeboten. Das Datum der europäischen Markteinführung hat Canon leider noch nicht bekannt gegeben.
24.08.2010



