AOC hat in sein Portfolio mit dem iF23 einen weiteren Monitor im Bilderrahmen-Design aufgenommen. Der iF23 zielt auf eine anspruchsvollere Kundschaft ab, die sich nicht mit einem der gewöhnlicherweise verbauten TN-Panels zufriedengeben will, sondern bereit dafür ist, ein paar Euro mehr ein hochwertiges IPS-Panel auszugeben. Dessen Vorteil liegt unter anderem in der hohen Blickwinkelstabilität (178 Grad) sowie in der besseren Farb- und Graustufendarstellung. IPS-Panels finden für gewöhnlich in Monitoren für Bildbearbeitungen Verwendung.
In Australien ist der iF23 bereits ausgepreist – die Down Under verlangten 399 Dollar, also umgerechnet 270 Euro, werden jedoch vermutlich leider nicht der Preis sein, denn der Monitor hierzulande kosten wird. In technischer Hinsicht wiederum bietet der 23-Zöller eine Full-HD-Auflösung im 16:9-Format (1.920 x 1.080 Pixeln), der derzeit angesagtesten Größe also. An Anschlüssen sind ein VGA- sowie ein DVI-Port vorhanden. Die etwas langsamere Reaktionszeit eines IPS-Panels kommt auch beim iF23 zum Tragen. Sie beträgt 6 Millisekunden, dürfte aber mit Ausnahme ultraschneller Spiele für die meisten Multimedia-Anwendungen vollkommen ausreichen.
Das Bilderrahmen-Design des Gehäuses in Blau/Weiß (glänzend, also: Klavierlack) mit dem rückwärtig angebrachten, verstellbaren Standfuß schließlich sorgt dafür, dass sich das Display des iF23 in etwa auf der Höhe eines Notebook-Displays befindet – weswegen sich der iF23 ganz von selbst als Zweitmonitor für einen Laptop anbietet. Wann wir hierzulande mit dem attraktiven und zumindest laut Datenblatt sehr gut ausgestatteten Monitor rechnen dürfen, steht noch nicht fest.
22.03.2010


























