AOC mausert sich seit Mitte des Jahres 2010 langsam aber sicher zu einer der ersten Adressen in Sachen Designmonitore, wie der Hersteller stilsicher mit dem neuesten Zugang in seinem TFT-Portfolio beweist. Der e2343Fk fällt, wie derzeit viele Bildschirme, extrem flach und stylish aus und will sich damit insbesondere für öffentliche, auf Repräsentation ausgelegte Räumlichkeiten empfehlen, also etwa für Verkaufsräume, Hotels oder Restaurants.
Das Gehäusedesign des Neuzugangs erinnert an den im Oktober 2010 erstmals präsentierten e2343F des Herstellers und unterscheidet sich von diesem auch tatsächlich hauptsächlich in der Gehäusefarbe – der „fk“ ist komplett in Schwarz anstatt in Schwarz/Weiß gehalten – und ist außerdem kaum erkennbare zwei Millimeter dünner. In Australien ist sogar eine Version mit dem Zusatz „fk2“ im Produktnamen mit zwei HDMI-Anschlüssen aufgetaucht, beim „fk“ wiederum sind nur VGA und DVI vertreten.
Neu an Bord wiederum ist eine Funktion namens Screen+. Sie ermöglicht es dem User, die Bildschirmfläche in insgesamt vier Areale aufzuteilen, auf denen dann unterschiedliche Anwendungen gleichzeitig geöffnet sein können. Die Größe der Areale lässt sich beliebig verändern, der praktische Nutzen dürfte jedem sofort einleuchten, der an seinem Monitor mehrere Arbeiten parallel ausführt und aufgeräumte Bildschirme schätzt.
Verbaut ist in den Monitor eine LED-Hintergrundbeleuchtung, die ihm einen extrem niedrigen Stromverbrauch von gerade einmal 15 Watt beschert. Mithilfe einer weiteren Funktion lassen sich zudem Eco-Profile anlegen, um den Verbrauch, etwa in Arbeitspausen, noch weiter zu reduzieren. Ein weiteres Highlight ist die in den Standfuß integrierte VESA-Halterung, die es erlaubt, den Monitor ohne umständliche Montage an der Wand zu befestigen – der Standfuß muss dafür lediglich umgeklappt werden.
Paneltechnisch wiederum bietet der neue Designmonitor State-of-the-Art, angefangen von der Full-HD-Auflösung bis hin zu einem werbewirksamen, oder, wie es ein Kollege formuliert hat, „nebulösen“ dynamischen Kontrast von 50.000.000:1, der in der Praxis vollkommen irrelevant ist. Viel entscheidender für den Kauf des Monitors als dieses pseudowichtige Ausrufezeichen für künftige Werbeflyer ist außer dem persönlichen Geschmack, der sich an das Design halten wird, die niedrigen Anschaffungskosten, die AOC in Aussicht stellt. Wie schon der AOC e2343F (150 Euro, Amazon) wird der hausinterne Konkurrent nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach, also je nach Umrechnungskurs, unter 200 Euro bleiben – schönes Design, auch dies beweist AOC mit seinem neuen Bildschirm, muss eben nicht unbedingt teuer sein.
24.02.2011
























