Katzenfutter

(224)
Filtern nach

  • bis
    Los
  • Bio (10)
  • Ohne Zuckerzusatz (4)
  • Ohne Farbstoffe (12)
  • Ohne Konservierungsmittel (19)
  • Getreidefrei (11)
  • Glutenfrei (3)

Ratgeber zu Katzenfutter

Keine Kohlenhydrate benötigt

Obwohl im industriell gefertigten Katzenfutter bis zu 60 Prozent Kohlenhydrate enthalten sein können, benötigt die Hauskatze keine für ihren Stoffwechsel. Lediglich als Ballaststoffe zur Anregung der Darmperistaltik sind die Kohlenhydrate erforderlich. Als strikte Fleischfresser, die unter natürlichen Bedingungen kleine Beutetiere als Futter annehmen, sind Katzen fähig, Glukose aus Aminosäuren (Eiweißen) zu bilden. So bleibt der normale Blutzuckerspiegel erhalten und hier deutet sich schon an, dass Proteine den wichtigsten Bestandteil im Futter bilden.

Unterschiedlicher Wasseranteil bei Trocken- und Feuchtfutter

Vorrangig bietet die Industrie Trockenfutter mit 10 Prozent Wasseranteil und Feuchtfutter mit bis zu 75 Prozent an. Dadurch ist die Energiedichte im Trockenfutter wesentlich höher und Katzen benötigen mehr Flüssigkeit bei der Nahrungsaufnahme. Naturgemäß trinken Katzen nicht gerne an dem Ort, wo gefressen wird. Sinnvoll ist daher, die Wassernäpfe an verschiedenen Orten in der Wohnung zu platzieren.


Hoher Proteinbedarf

Katzen haben den höchsten Proteinbedarf aller Haussäugetiere, da sich ihr gesamter Stoffwechsel um Aminosäuren dreht. Durch den hohen Anteil von meist über 30 Prozent, sollte man auch kein Katzenfutter an Hunde verfüttern, die das hochkalorische Futter meist gar nicht verbrennen können. Fette sollten ebenfalls als essentielle Fettsäuren mit 5 bis 15 Prozent Anteil zur Verfügung stehen, die meist von Hühnern und Mais- oder Soja-Öl stammen. Gegen eine gelegentliche Zufütterung mit gekochtem Hühnerfleisch oder rohem Rindfleisch spricht nichts und wird von allen Katzen gerne angenommen.

Auf Fressgewohnheiten achten

Bei den Fressgewohnheiten sollte man aufmerksam sein, denn ein plötzliches Verweigern der Nahrung kann zu drastischen Stoffwechselstörungen führen. Besonders gefährlich ist das, wenn der Stubentiger der bekannten Comic-Figur Garfield recht ähnlich sieht, und der Fettstoffwechsel kippt. Schwere Leberschäden bis hin zum Leberversagen mit tödlichem Ausgang sind dann möglich. Bei verantwortungsvoller Beobachtung und einem der Katze schmeckenden Futter kann dies allerdings nicht passieren.

Autor: Christian

Produktwissen und weitere Tests zu Katzenfutter

Gut für zwischendurch Konsument 8/2014 - Doch wie eingangs erwähnt: Auch wenn's bequem und günstig ist - um in Sachen "Gesundheit" auf der sicheren Seite zu sein, sind die Trockenfutter weniger als Hauptmahlzeit denn als leckeres "Zubrot" anzuraten.

Macht die Katze froh! test (Stiftung Warentest) 3/2014 - Nehmen Katzen zu viel Kalzium auf, kann das unter anderem dazu führen, dass andere Nährstoffe nicht optimal aufgenommen werden. Mangelhaft schneidet auch das pro Tagesration teuerste Futter im Test ab: Royal Canin enthält vor allem zu viel Vitamin A. Das ist auch bei Terra Faelis der Fall. Ihm fehlt es zudem an Kalzium. Die Produkte von Whiskas und Fressnapf im Test sind ausreichend. Beide enthalten unter anderem zu viel Kalzium.

Tierisch unterwegs freizeitguide aktiv 2/2008 - Eine Gewähr spricht aber niemand aus, und wer vergangenen Sommer versucht hat, nur die heimischen Zecke vom Tier fernzuhalten, weiß nun, dass diese Biester keine Medikamentenversprechen und Beipackzettel vom Apotheker lesen. Einpacken sollte man auch genügend Futter der gewohnten Sorte. Sicherlich gibt es auch am Urlaubsort entsprechende Nahrung. Doch viele Hunde reagieren auf eine Futterumstellung mit Magen-Darmproblemen.

„Weniger ist mehr“ - Feuchtfutter test (Stiftung Warentest) 9/2008 - aber Fütterungsempfehlung zu hoch. darf vollständig erfüllt, Nährstoffverhältnis ausgewogen; aber Fütterungsempfehlung zu hoch; sehr preisgünstig. P- und Na-Aufnahme überhöht, aber noch vertretbar; keine Fütterungsempfehlung (Menge) vorhanden. Nährstoffbedarf vollständig erfüllt, Nährstoffverhältnis ausgewogen; unter den besten Trockenfuttern am billigsten. Vitamin-A-Aufnahme stark überhöht; P-Aufnahme überhöht, aber noch vertretbar. Ca kaum nachweisbar, Ca-P-Verhältnis deutlich unter Optimum;

Feuchtfutter-Produkte für Katzen im Vergleichstest Stiftung Warentest verglich 28 Feuchtfutter-Produkte für Katzen, die in unterschiedlichsten Preisklassen und Qualitätsstufen vorlagen. Die Gesamtbewertung wurde aus ernährungsphysiologischer Qualität, der Schadstoffbelastung und der Deklaration errechnet. Die mikrobiologische Qualität konnte außer Acht gelassen werden, da alle Produkte einwandfrei waren. Der deutliche Testsieger IAMS ''Adult 1+ mit viel Huhn in Sauce'' konnte in allen Bereichen mit der Note ''sehr gut'' abschneiden. Dicht gefolgt von Animonda ''Vom Feinsten Classic mit Geflügel + Kalb'' sowie Yarrah ''Bio Pâté mit Huhn'', welches mit 97 Cent pro Tagesration auch noch sehr preisgünstig ist. Bei diesen Produkten ist der Nährstoffbedarf vollständig erfüllt und das Nährstoffverhältnis ausgewogen.

Katzen würden nicht online kaufen Konsument 8/2016 - Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse stammen vorrangig aus EU-Ländern, vor allem aus Deutschland und der Schweiz. Clever bezieht nach eigenen Angaben die tierischen Rohstoffe aus Österreich.

Her mit dem besten Futter test (Stiftung Warentest) 5/2018 - Ohne Taurin können sie herzkrank oder blind werden. Antioxidationsmittel sind ebenfalls üblich: Sie erhalten Fettsäuren und Vitamine. Wie zuverlässig sind die angegebenen Futtermengen? Auf die Empfehlungen der Anbieter ist nicht immer Verlass, zeigt der Test Ausschlaggebend für die benötigte Futtermenge sind neben dem Gewicht der Katze Rasse, Aktivität und Alter: 5 Kilogramm sind bei einem Britisch-Kurzhaar-Kater normal, bei einem Perser bereits Übergewicht.

Trockenfutter-Produkte im Vergleich Stiftung Warentest testete neben den vielen Feuchtfuttersorten auch elf Trockenfutter-Produkte. Diese müssen nach der Futtermittelverordnung so zusammengesetzt sein, dass sie eine vollwertige Alleinnahrung abgeben. Eine gesunde Katze kann man beruhigt mit gutem Trockenfutter wie dem ''Schnucki'' von Aldi (Nord) ernähren. Hier ist der Nährstoffbedarf vollständig erfüllt und die Nährstoffe stehen ausgewogen zur Verfügung. Mit einem Preis von 5 Cent pro Tagesration ist dieses Produkt auch noch besonders billig. Beinahe genauso gut und preisgünstig sind Lidls ''Coshida Knuspermix'', Aldis (Süd) ''Minou Delikatess-Mix'' und das ''Knuspermenü'' von Felix.

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Katzennahrung.

Katzen-Futter

Katzenfutter kann als Nass- oder Trockenfutter verfüttert werden. Wichtig ist ein hoher Anteil an tierischen Proteinen, insbesondere bei Jungtieren, und Aminosäuren, die vom Organismus nicht selbst in ausreichender Menge hergestellt werden. Die Zugabe von Folsäure empfiehlt sich bei Stubenkatzen, oder man stellt Katzengras zur Verfügung. Das Gros der auf dem Markt erhältlichen Katzenfutter ist speziell auf die Bedürfnisse des Katzenorganismus zugeschnitten. Wie auch andere Haustiernahrung wird es als Feucht-/Dosen- oder Trockenfutter mit unterschiedlichem Wassergehalt angeboten. Da die meisten Katzen jedoch sehr wählerisch sind und einen hohen Abwechslungsbedarf haben, sollte man beide Formen benutzen. Bei den Inhaltsstoffen gilt prinzipiell, dass der Fleischanteil sehr hoch sein sollte. Erst ab einem Anteil von 30 Prozent handelt es sich um qualitativ gutes Katzenfutter. Insbesondere bei Jungtieren ist ein hoher Anteil an tierischem Protein für das Wachstum notwendig und eine Zufütterung mit gekochtem Hühnerfleisch und Fisch kann erforderlich sein, um den hohen Proteinbedarf zu decken. Essentiell für den Organismus der Katze sind vor allem Aminosäuren, da diese nicht in ausreichender Menge vom Körper selbst zur Verfügung gestellt werden. Sie müssen daher unbedingt im Katzenfutter enthalten sein. Wenn die Tiere ausschließlich in der Wohnung gehalten werden und daher nie Gelegenheit bekommen, Gras zu fressen, ist auch der Zusatz von Folsäure zu empfehlen, oder man kauft Katzengras in kleinen Pappschalen. Da Katzen im Gegensatz zu Hunden keine Allesfresser sind, können sie die häufig in Katzenfutter enthaltenen Getreidezusätze nur sehr schwer verdauen. Ein hoher Kohlenhydratanteil ist also eher nicht notwendig. Des Weiteren sollte Katzenfutter natürlich einen – wenn auch niedrigen – Fettanteil (maximal 10 Prozent, bevorzugt essentielle Fettsäuren) und geringe Mengen Ballaststoffe enthalten. Das zumeist industriell hergestellte Katzenfutter wird häufig auch mit Konservierungsstoffen haltbar gemacht und enthält karamelisierten Zucker. Gerade bei letzterem sollte sich der Katzenfreund allerdings überlegen, ob er ein Futter mit diesem Zusatz kauft. Der Zucker sorgt nämlich eigentlich nur dafür, dass das Katzenfutter weniger streng riecht und geschmeidig ist – was für eine Katze nicht so wichtig ist.