Stärken
Schwächen
Unter dem Namen Coshida bietet Lidl Nass- und Trockenfutter für Katzen an – außerdem Snacks, Katzenmilch und Katzenstreu. (Bild: lidl.de)
Günstiges Discounterfutter oder teures Markenfutter: Was ist besser für die Katze? Unabhängige Tests geben eine klare Antwort. Dieser Ratgeber fasst zusammen, wie Lidls Eigenmarke Coshida bei Stiftung Warentest abschneidet, worauf Katzenhalterinnen und -halter beim Kauf achten sollten und was Ergänzungsfutter wirklich taugt.
Coshida im Test: Was sagt die Stiftung Warentest?
Ein zentrales Ergebnis aller bisherigen Katzenfuttertests der Stiftung Warentest: Preiswerte Discounterprodukte sind günstigen Eigenmarken aus dem Supermarkt nicht grundsätzlich unterlegen. Überraschend: Sie schneiden sogar oft besser ab als teure Markenprodukte. Coshida von Lidl bestätigt das regelmäßig.Im aktuellsten Katzen-Trockenfuttertest der Stiftung Warentest erhielt der Coshida Knabberschmaus mit Rind, Huhn & Gemüse das Gesamturteil „gut“ – und gehört zu den preiswertesten Produkten im Test. Die Testredaktion lobte die guten Nährstoffe und die nutzerfreundliche Verpackung. Noch stärker schnitt Coshida zuletzt beim Nassfutter ab: In der Stiftung-Warentest-Ausgabe 05/2024 erzielte der Coshida Schlemmerhappen mit Rind und Leber in Sauce ein sehr gutes Gesamturteil. Das Produkt versorgt ausgewachsene Katzen laut Test ausgewogen mit allen erforderlichen Nährstoffen und ist mit 0,37 Euro pro Tagesration eines der günstigsten im Vergleich. Besonders positiv: Die Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung wurden als stimmig bewertet. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Viele Hersteller empfehlen zu hohe Tagesrationen, was langfristig der Gesundheit der Katze schaden kann.
Phosphor im Nassfutter: ein Problem, das viele Produkte betrifft
Ein wiederkehrendes Thema in Katzenfutter-Tests ist der Phosphorgehalt. Zu viel Phosphor belastet die Nieren, ein Organ, das bei Katzen generell anfällig ist: Schätzungen zufolge leidet etwa ein Drittel aller Katzen ab dem siebten Lebensjahr an einer chronischen Niereninsuffizienz. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München untersuchen seit Jahren, ob hohe Phosphorgehalte im Futter die Entstehung dieser Erkrankung begünstigen können.Zu viel Phosphor kann die Nieren langfristig schädigen. Ist eine Nierenerkrankung erst einmal chronisch, lässt sie sich nicht mehr heilen. Bei nierenkranken Katzen wird phosphorarmes Diätfutter empfohlen. Für gesunde Katzen gilt: Ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis im Futter ist wünschenswert.
Trockenfutter: auf ausreichend Wasser achten
Wer seiner Katze Trockenfutter gibt, sollte besonders auf die Wasserversorgung achten. Katzen trinken von Natur aus wenig und können bei zu geringer Flüssigkeitsaufnahme ernsthafte Harnwegs- oder Nierenprobleme entwickeln. Praktischer Tipp: Stellen Sie an mehreren Stellen in der Wohnung Wasserschalen auf oder bieten Sie einen Trinkbrunnen an. Das animiert viele Katzen deutlich besser zum Trinken als eine stehende Schüssel.Für Wohnungskatzen, die sich wenig bewegen, gibt es speziell abgestimmte Futtersorten mit angepasstem Nährstoffmix – eine sinnvolle Wahl für den Kauf, wenn die Katze dauerhaft in der Wohnung lebt.
Snacks und Ergänzungsfutter: Weniger ist mehr
Neben Haupt- und Trockenfutter führt Coshida auch Katzensticks, Schleck-Snacks und Katzenmilch. Letztere enthält – wie es sich gehört – reduzierten Laktosegehalt, denn obwohl Katzen Milch mögen, vertragen die meisten von ihnen normalen Milchzucker schlecht; die Folge ist Durchfall.Generell sollten solche Zusatzprodukte nur gelegentlich gefüttert und immer auf die tägliche Gesamtfuttermenge angerechnet werden. Wer das vergisst, riskiert, dass die Katze dauerhaft zu viele Kalorien aufnimmt. Mit der Zeit droht ein gesundheitsgefährdendes Übergewicht.





















