Reithelme

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Testsieger

Aktuelle Reithelme Testsieger

Tests

    • Ausgabe: 6
      Erschienen: 05/2016
      Seiten: 7

      Für Ritter auf Rädern

      Testbericht über 19 Fahrradhelme für Kinder

      Kinderfahrradhelme: Sie schützen den Kopf bei schweren Stürzen. Knapp die Hälfte der Modelle schafft das gut. Zwei sind gefährlich groß für kleine Kinderköpfe. Testumfeld: Im Gemeinschaftstest mit der ADAC wurden 19 Fahrradhelme für Kinder unter die Lupe genommen. Davon waren 11 Fahrradhelme für größere Kinder und 8 Modelle für Kleinkinder. Die Bewertungen reichten von  weiterlesen

    • Ausgabe: Nr. 8 (August 2013)
      Erschienen: 07/2013
      Seiten: 4

      Luftig, leicht und regenfest

      Testbericht über 24 Reit- und Sportbekleidungen sowie Reitsport-Zubehöre

      Dieses Jahr hat der Sommer noch nicht ganz verstanden, dass wir Sonne statt Regen wollen. Mit unseren 24 getesteten Produkten haben Sie Spaß bei jedem Wetter. Testumfeld: Im Vergleichstest befanden sich 24 Reit- und Sportbekleidungen sowie Reitsport-Zubehöre, darunter unter anderem 2 Reitjacken, 5 Sportshirts, 4 Reithosen, 2 Reitschuhe, 2 Chaps, 2 Reitstiefel und 2  weiterlesen

    • Ausgabe: Nr. 10 (Okotber 2013)
      Erschienen: 09/2013

      Glücksbringer

      Testbericht über 1 Reithelm

      Testumfeld: Ein Reithelm wurde geprüft, verblieb jedoch ohne Endnote.  weiterlesen

Produktwissen

  • Ausgabe: Nr. 1 (Januar/Februar 2013)
    Erschienen: 12/2012
    Seiten: 4

    Auszeit auf vier Hufen

    Entspannung, Bewegung oder einfach nur der Umgang mit dem Sportpartner Pferd – es gibt mehr als nur einen Grund, in den Sattel zu steigen. Wir zeigen, warum Reiten Körper, Geist und Seele stärkt.  weiterlesen

  • Ausgabe: Nr. 10 (Oktober 2012)
    Erschienen: 09/2012
    Seiten: 6

    Teamgeist

    Mit dem Pferd die Natur genießen – was gibt es Schöneres? Ein Ausritt in der Gruppe bietet hierfür die ideale Kombination aus Sicherheit und Spaßfaktor. Doch für manche Reiter wird er auch zu einer Herausforderung. So gelingt der Teamausflug ins Grüne.  weiterlesen

  • Ausgabe: Nr. 10 (Oktober 2012)
    Erschienen: 09/2012
    Seiten: 6

    Spielend den Menschen helfen

    Strahlende Kinderaugen und jubelnde, Fußball spielende Männer – beim therapeutischen Reiten kann vielen Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Problemen dank der Pferde geholfen werden. Die Zeitschrift Mein Pferd (10/2012) berichtet auf diesen 6 Seiten über das therapeutische Reiten und dessen Effekte auf Menschen mit physischen oder geistigen Handicaps.  weiterlesen

Ratgeber zu Reithelme

Hoher Tragekomfort erhöht Akzeptanz

Zwar trägt immer noch nicht jeder Reiter einen entsprechenden Reithelm, um im Falle eines Sturzes den Kopf möglichst effektiv zu schützen. Seit einigen Jahren jedoch sind Reithelme in Leichtbauweise auf dem Markt, die aufgrund eines meist guten Tragekomforts wesentlich zu einer breiteren Akzeptanz geführt haben und dementsprechend den „klassischen“ Reiterhelmen immer mehr den Rang ablaufen.

Reithelme in Leichtbauweise sind im Aufbau einem Fahrradhelm sehr ähnlich, außerdem werden häufig dieselben (bewährten) Materialien verwendet. Trotzdem eignet sich ein Radhelm nicht als Ersatz zu Pferde, da Reithelme robuster sein müssen: Im schlimmsten Fall sollte ihnen auch der Schlag eines Hufes nichts anhaben können. Bei den hochwertigen Leichtbaumodellen wird eine stabile Außenschicht aus Hartplastik mit einem aufschäumenden Kunststoff fest verbunden (Monocoque, Inmold). Deshalb dämpfen diese Modelle Schläge von außen weit besser als Modelle, bei denen die beiden Schichten nur lose verklebt sind.

Ein weitere Vorteil ist das geringe Gewicht. Viele Leichtbauhelme wiegen deutlich unter 500 Gramm, Spitzenmodelle kommen mit rund 300 Gramm sogar an Fahrradhelme heran. Ferner lassen sich die Reithelme an die jeweilige Kopfform beziehungsweise -größe anpassen. Dabei kommt mittlerweile häufig ein „Drehsystem“ zum Einsatz, mit dem sich die Befestigungsriemen im Helm von außen vergrößern/verkleinern lassen. Bei einigen Modellen kann dies sogar in drei Richtungen erfolgen. Vorteil: Das System erlaubt eine Feinjustierung und ermöglicht damit im besten Fall einem optimalen Sitz. Außerdem kann bei Bedarf jederzeit die Passform geändert werden, also auch unterwegs und meistens sogar mit nur einer Hand. Spürbar weniger effektiv und flexibel sind dagegen Einlagen in Form von Klettbändern. Dieses Verfahren findet sich aber nur noch in den wenigsten Reithelmen.

Darüber hinaus zeichnen sich Leichtbau-Reithelme durch ein Belüftungssystem aus (Schlitze oder Löcher). In einigen wenigen Fällen kann sogar deren Größe verändert werden. Die Helme bieten natürlich im Sommer einen großen Vorteil. Trotzdem sollte bei einem Kauf auch auf die Qualität der Einlage (sofern vorhanden) geachtet werden. Bei einigen Helmen saugen sie sich nämlich mit Flüssigkeit voll anstatt diese verdunsten zu lassen. Man sollte daher auf atmungsaktive Einlagen achten. Lassen diese sich sogar herausnehmen, kann der Helm bei kalter Witterung mit einer Mütze getragen werden.

Die klassischen Reithelme hingegen hinken gerade in Sachen Belüftung und Gewicht den Leichtbaumodellen hinterher. Außerdem gibt es sie meistens nur in festen Größen, weswegen sie speziell für Kinder oder Jugendliche die schlechtere, weil teurere Wahl sind – sie „wachsen“ nämlich nicht mit. Bei der Beriemung wiederum, die übrigens nicht selten mit der von Leichtbaumodellen identisch ist, kommen 3-Punkt- und 4-Punkt-Kinngurte zum Einsatz, die sich laut Expertenmeinung in puncto Sicherheit nicht voneinander unterscheiden. Im Hochpreissegment kommen bei diesen Helmen mittlerweile auch Hightech-Materialien zum Einsatz, die sich allerdings in etlichen Tests nicht unbedingt als besser erwiesen haben – vor dem Kauf eines der gut und gern 300 bis 400 Euro teure Helms sollten also Testberichte konsultiert werden. Eine Spezialform sind schlussendlich noch die Military-Helme. Sie sind meistens glatt, haben keinen Schirm und sind als reine Sporthelme vor allem in puncto Stabilität optimiert, wobei der Tragekomfort verständlicherweise nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Apropos Sicherheit: Reithelme sollten auf jeden Fall die Kennzeichnung „DIN EN 1384“ tragen. Leider garantiert diese Auszeichnung nur, dass der Helm Mindestanforderungen bei der Stoßdämpfung, Steifigkeit sowie hinsichtlich der Stabilität von Riemen und Verschluss bietet. Sehr gute Helme lassen diese Norm daher deutlich hinter sich. Auch hier geben Testberichte Auskunft darüber, ob dies der Fall ist. Wichtig ist ferner noch, dass der Schirm im Fall eines Sturzes nachgibt (ein steifer Schirm kann böse Verletzungen hervorrufen) und dass der Kinnriemen keine Kinnschale besitzt, da diese eine weitere Verletzungsgefahr birgt.

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Produktwissen und weitere Tests zu Reit-Helme

  • Spielend den Menschen helfen
    Mein Pferd Nr. 10 (Oktober 2012) Strahlende Kinderaugen und jubelnde, Fußball spielende Männer – beim therapeutischen Reiten kann vielen Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Problemen dank der Pferde geholfen werden.Die Zeitschrift Mein Pferd (10/2012) berichtet auf diesen 6 Seiten über das therapeutische Reiten und dessen Effekte auf Menschen mit physischen oder geistigen Handicaps.
  • Teamgeist
    Mein Pferd Nr. 10 (Oktober 2012) Mit dem Pferd die Natur genießen – was gibt es Schöneres? Ein Ausritt in der Gruppe bietet hierfür die ideale Kombination aus Sicherheit und Spaßfaktor. Doch für manche Reiter wird er auch zu einer Herausforderung. So gelingt der Teamausflug ins Grüne.
  • Entspannt galoppieren leicht gemacht
    Mein Pferd Nr. 10 (Oktober 2012) Auch ganz alltägliche Schwierigkeiten können Reiter und Pferd zur Verzweiflung bringen. Solche Probleme möchten wir in einer neuen Serie zusammen mit dem FS Reit-Zentrum Reken lösen. Sie als Leser fragen, wir antworten. Im ersten Teil: richtig angaloppieren.
  • Mein Pferd Nr. 8 (August 2013) Strahlender Sonnenschein, Ausritte am frühen Morgen und Baden im kühlen See. Das ist Sommer. Dieses Jahr kam bei vielen Reitern allerdings weder beim Blick aus dem Fenster noch beim Blick auf die Wettervorhersage Sommerstimmung auf. Regen, Regen und noch mehr Regen. Dazu noch ein paar Sturmböen, und wenn es mal einen Tag warm war, folgte am Abend das große Gewitter. Meine Herbstjacken erlebten ihren zweiten Frühling und durften früher als erwartet wieder aus dem Keller an die frische Luft.
  • Thema des Monats: Bodenarbeit - Mehr Spaß & Abwechslung
    Mein Pferd Nr. 9 (September 2012) Diese 5 kreativen Übungen am Boden - vom Hütchenspiel bis zur Kletterpartie - sind eine sinnvolle Ergänzung für jeden Trainingsplan. Unabhängig von Pferdetyp und Reitweise Schreck, lass nach Sie brauchen: Plastiktüte, Gerte oder Stab Voraussetzungen: Sie sind selber ruhig und können Ihrem Pferd diese Ruhe vermitteln. Nutzen der Übung: Nimmt die Angst vor unbekannten Gegenständen, stärkt das Vertrauen, das Pferd lernt, auf Sie zu achten, Sie als Leittier zu akzeptieren.
  • Die Aura eines Königs
    Mein Pferd Nr. 9 (September 2012) In unserer Szene werden diese Pferde bevorzugt", erzählt Marius Schneider. Der Klassik- und Barockreiter leitet das Reitzentrum Gestüt Moorhof auf der Burg Kakesbeck in Lüdinghausen (Nordrhein-Westfalen). Dort widmet sich der 31-Jährige der Klassisch-Akademischen Reitkunst - auf den unterschiedlichsten Pferden. Vom Lusitano über das Warmblut bis zur seltenen italienischen Rasse Murgese ist alles dabei.
  • Ein neues Sitzgefühl
    Mein Pferd Nr. 10 (Oktober 2012) Im Leicht- traben fühlt man sich noch recht wohl auf dem Pferderücken. Aber das anschließende Gehopse im Aussitzen ist von der Reitkunst so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Lapidarer Satz des Reitlehrers: "Reiten lernt man eben nur durch Reiten!" Dass man Reiten beispielsweise nicht durchs Tennisspielen oder Skifahren lernt, ist klar. Doch die Anweisung des Reitlehrers hilft dem Reiter mit Sitzproblemen leider nicht weiter.
  • Entdecken Sie die Stärken des Viertakts
    Mein Pferd Nr. 11 (November 2012) Denn im Schritt lässt sich frei von zu schnellen Bewegungen und Fliehkräften das Bewusstsein für den eigenen Körper und für das Pferd optimal schulen. Auch Henriette Foellmer, Ausbilderin für die klassisch-französische Reitkunst aus Oranienburg bei Berlin (www.feinesreiten.de), sieht im Schritttraining viele Vorteile und hat ihm sogar ein ganzes E-Book gewidmet (erhältlich unter www.feinesreiten-online.de).
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Reiterhelme

Reithelme nach Euronorm "DIN EN 1384" bieten das Mindestmaß an Sicherheit im Reitsport. Besser sind aber Helme, die deutlich über diese Anforderungen hinaus gehen. Wichtig sind der perfekte Sitz und das Funktionieren der Sollbruchstellen. Kinnschalen sind dagegen mittlerweile aufgrund erhöhter Verletzungsgefahr verboten. Reithelme sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Reitsports, auch wenn viele vor allem junge Menschen aus Leichtsinn oder Eitelkeit nur zu gerne auf einen solchen verzichten. Dies ist jedoch gefährlich: Jedes Jahr geschehen 90.000 leichte bis schwere Reitunfälle und nur zu oft ist der Kopf beim Aufprall unmittelbar betroffen. Aus diesem Grund sind auch Reiterkappen oder dem Style dienende Zylinder keinesfalls adäquate Schutzvorrichtungen. Auf den ersten Blick ist es allerdings schwer, zu erkennen, ob es sich um einen sicheren oder unstabilen Helm handelt. Ein teurer Helm schützt nicht immer besser als ein günstiger. Tatsache ist, dass nur nach Norm geprüfte Modelle ausreichenden Schutz bieten, zu erkennen sind diese an der Aufschrift "Nach DIN EN 1384". Diese Europanorm legt die Mindestanforderungen an einen Reithelm fest, zu denen unter anderem die Stoßdämpfung, Seitensteifigkeit, Abstreifsicherheit sowie die Belastbarkeit von Riemen und Verschluss gehören. Zu empfehlen sind aber Reiterhelme, die deutlich über diese Anforderungen hinaus gehen, da sie sehr niedrig angesetzt sind. Die Außenschale muss daher fest mit dem Innenhelm verbunden sein. Die Sollbruchstellen am Schirm des Reiterhelms sind keinesfalls eine Mangelerscheinung, wie von vielen Laien nach einem Sturz angesichts des zerbrochenen Helms moniert, sondern notwendig. Ansonsten könnte der Helm beim Unfall seinem Träger das Nasenbein brechen. Kinnschalen an Reithelmen dagegen galten lange Zeit als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, sind aber mittlerweile verboten, da im Test festgestellt wurde, dass häufig Kieferbrüche die Folge waren. Solche Helme gehören also entsorgt! Sinnvoll ist neben dem Sicherheitsaspekt eine gute Belüftung des Helms; diese lässt sich in der Regel über einen Drehknopf am Helm regulieren. Gerade im Sommer ist dies für den Tragekomfort von erheblicher Bedeutung und sollte beim Kauf entsprechend berücksichtigt werden, ebenso wie natürlich der optimale Sitz. Reithelme sind zu einem Preis von etwa 40 bis 100 Euro im Handel erhältlich.