Joghurts

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 1/2018
    Erschienen: 12/2017
    Seiten: 6

    Zum Loslöffeln

    Testbericht über 24 Naturjoghurts

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  • Ausgabe: 2/2015
    Erschienen: 01/2015
    Seiten: 3

    Getarnte Naschereien

    Testbericht über 27 Milchprodukte für Kinder

    Aufwendig gestaltete Verpackungen mit Comicfiguren, beigepacktem Spielzeug oder Naschereien machen Kindermilchprodukte für die Kleinen überaus attraktiv. Doch wie unser Test zeigt, steckt in diesen Produkten reichlich Zucker - und oft auch ganz schön viel Fett. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 27 Milchprodukte für Kinder, die keine Endnoten erhielten.

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  • Ausgabe: 11/2012
    Erschienen: 10/2012
    Seiten: 6

    Wundersüßstoff unter der Lupe

    Testbericht über 16 Lebensmittel mit Stevia

    Lebensmittel mit Stevia: Jetzt gibt es die ersten Lebensmittel mit Süßstoff aus Stevia. Wie viele Kalorien sparen sie ein? Wie schmecken sie? test hat 16 neue Produkte mit Stevia geprüft. Testumfeld: Im Schnelltest wurden exemplarisch 16 Produkte mit Auslobung von Stevia (Steviolglykosiden) geprüft. Bei sechs davon untersuchten die Tester zusätzlich ein herkömmlich

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Ratgeber zu Joghurts

Sinn und Unsinn probiotischer Produkte

Probiotischen Lebensmitteln werden wahrlich Wunder nachgesagt: Sie sollen das Immunsystem stärken, fit machen und sogar Dickdarmkrebs vorbeugen oder eindämmen können. Die Werbung ist in diesem Zusammenhang insbesondere bei Joghurts sehr aktiv und präsentiert freudestrahlende und sportliche Menschen, die nur so vor Energie strotzen. Doch gibt es zunehmend Zweifel seitens der Wissenschaft an den angeblich gesundheitsfördernden Eigenschaften probiotischer Mikroorganismen.

Denn laut neuester Studien ist es extrem zweifelhaft, dass diese Mikroorganismen überhaupt in nennenswerter Zahl den Dünn- oder Dickdarm erreichen – und zwar teilungsfähig, da ansonsten keine Besiedlung des Darms möglich ist. Schuld daran ist die Magenpassage, die ganz bewusst dafür sorgt, dass Lebewesen eben nicht in den Rest des Körpers übersiedeln können. Probiotische Stämme müssten also in enormer Menge in einem Joghurt vorhanden sein, um überhaupt in größerer Zahl den Darm zu erreichen.

Wirkung umstritten

Doch auch wenn dies der Fall wäre, ist die Wirkung dieser Stämme vielfach stark umstritten. Mehrere Studien kamen zuletzt zum Schluss, dass sich weder die Häufigkeit noch die Art des Stuhles von Menschen ändern, die probiotischen Joghurt zu sich nehmen. Teils positive Ergebnisse konnten bei einigen, ganz bestimmten Stämmen hinsichtlich einer Förderung der Laktose-Verdauung und der Unterdrückung von Krankheitskeimen oder Viren im Darm beobachtet werden, die Durchfall verursachen.

Ein verbesserter, allgemeiner Infektionsschutz konnte dagegen genauso wenig nachgewiesen werden die wie Senkung des Cholesterinspiegels oder gar die Vorbeugung oder Eindämmung von Darmkrebs. Die negativen Ergebnisse der betreffenden Studien führten auch zu einem Werbeverbot bezüglich dieser Wirkungen seitens der Europäischen Union. Seit 2010 dürfen Hersteller also nur noch Wirkungen bewerben, die tatsächlich nachgewiesen sind – und deren Liste ist eben ausgesprochen klein.

Unerforscht: Negative Auswirkungen

Nun könnte man feststellen, dass auch eine kleine Wirkung hinsichtlich gesteigerter Laktose-Toleranz und Durchfallbekämpfung doch den Kauf des Produktes rechtfertige. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass probiotische Mikroorganismen durchaus auch negative Folgen haben können. So warnen Mediziner zunehmend davor, dass die kleinen Wunderorganismen in Wirklichkeit – sollte ihnen doch eine Besiedlung des Darms gelingen – die natürliche Darmflora verdrängten und deren Arbeit übernähmen.

Da diese Organismen aber anders als die natürliche Flora nur wenigen Tage bis Wochen ohne beständigen Nachschub überleben könnten, sei der Körper in der Folge sogar viel eher anfällig für Infektionen und Krankheiten. Freilich ist auch dies bislang nicht endgültig nachgewiesen worden, und wenn ohnehin keine Besiedlung des Darms gelingt, dürften auch die negativen Effekte nicht zum Tragen kommen...

Fest steht nur: Probiotische Lebensmittel sind keinesfalls Wunderheilmittel und ihre effektive Wirkung – sofern nicht in Arzneidosen verabreicht – tendiert gegen Null, zumindest in den bisher erhältlichen Joghurts. Insofern kann hier natürlich guten Gewissens zugegriffen werden. Aber ein Naturjoghurt für den halben Preis oder noch weniger tut es eben genauso.

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Weitere Ratgeber zu Joghurts

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  • Lebensmittel-Etikette zeigen keine Realität

    Wer kennt das nicht? Das Etikett eines Joghurts lacht einen mit einer Fülle von Kirschen an, im Inhalt findet sich dann aber nur eine einzige, einsame Frucht. Enttäuschend – und leider die Regel. zum Ratgeber

  • Ausgabe: 11/2009
    Erschienen: 10/2009
    Seiten: 3

    Gesundheit aus dem Kühlregal?

    Probiotische Produkte sollen Immunsystem und Darmflora stärken. Dafür sind sie natürlich auch etwas teurer. Wir haben Experten befragt, was die Bakterien wirklich können. Auf diesen 3 Seiten klärt die Zeitschrift healthy living (11/2009) über probiotische Produkte und deren Wirkung auf. Außerdem werden Tipps gegeben, worauf man beim Verzehr achten sollte.... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Joghurts

  • test (Stiftung Warentest) 1/2018 Das lässt sich bei den 18 cremigen Produkten im Test an leicht erhöhten Eiweiß- und Zuckergehalten ablesen. Großer oder kleiner Becher, mit oder ohne Pappbanderole, einzeln oder im Viererpack: Die Joghurts im Test sind unterschiedlich verpackt. Fast alle Behälter bestehen aus Polypropylen oder Polystyrol. Beide Materialen gelten laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als sicher für Lebensmittel. Doch die Verpackungen belasten die Umwelt unterschiedlich stark.
  • test (Stiftung Warentest) 7/2011 Dann mit Naturjogurt mischen und genießen. Wir können nur drei Erdbeerjogurts empfehlen – alle drei kommen ohne Zusatz von Aromen aus: Der Testsie- ger Emmi Swiss Yogurt Erdbeere ist mit 0,51 Euro pro 100 Gramm am teuersten, doch nur er schmeckt nach frischen Erdbeeren. Gut und halb so teuer ist der Bio Joghurt Erdbeer der Lidl-Marke Biotrend (0,26 Euro je 100 Gramm). Bei den Erdbeerjogurts mit Sahne schneidet nur der Mövenpick Feinjoghurt Erdbeere (0,39 Euro) gut ab.
  • Gesundheit aus dem Kühlregal?
    healthy living 11/2009 Ob trinken oder löffeln, ist egal – Hauptsache, der Joghurt wird regelmäßig verzehrt Darauf sollten Sie achten 7 Tipps zu Auswahl, Lagerung und Verzehr der guten Bakterien Qualität: Die zentrale Frage: „Sind genug der richtigen Bakterien drin?“, ist leider kaum überprüfbar. In diesem Punkt kann man nichts anderes tun, als den Herstellern zu vertrauen. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass auf der Packung die eingesetzten Bakterienstämme klar genannt sind.
  • ÖKO-TEST 1/2009 Klang lecker, roch gut - schmeckte aber gar nicht: Erst nach dem Verzehr war einigen Narren aufgefallen, dass es sich nicht um Joghurt, sondern um Duschgel gehandelt hatte ... Was Joghurt probiotisch macht Probiotischer Joghurt zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Keimen aus, die die Magensäure überleben und so lebend im Dickdarm ankommen. Hier sollen sie positive Effekte bewirken - zum Beispiel unerwünschte Keime verdrängen oder für eine bessere Verdauung sorgen.
  • Guter Rat 3/2009 Eine Milliarde Keime pro Tag Ebenfalls vage und nicht gesetzlich vorgeschrieben sind Empfehlungen, wonach zum Ende der Mindesthaltbarkeit noch mindestens eine Million lebender Keime in einem Gramm Joghurt enthalten sein sollen. Die Zahl klingt zwar beeindruckend, ist tatsächlich aber gar nicht so groß. »Für messbare probiotische Effekte im Organismus braucht es eine tägliche Zufuhr von 100 Millionen bis eine Milliarde probiotischer Keime«, sagt Dr.
  • Functional Food: „Noch gesünder?“
    test (Stiftung Warentest) 3/2008 Funktion: Sterine und Stanole, beides sekundäre Pflanzenstoffe, werden dem Lebensmittel zugesetzt. Sie hemmen die Cholesterinaufnahme aus dem Darm. Der Cholesterinspiegel soll bei regelmäßigem Verzehr um zehn Prozent sinken. Die Produkte sind nur für Personen mit erhöhten Cholesterinwerten geeignet, keinesfalls für Schwangere oder Kinder. Wer Medikamente nimmt, sollte die Einnahme mit dem Arzt besprechen. Pro- & Prebiotisches Produkte: Häufig Jogurt und Milch(misch)getränke, Brot und Cerealien.
  • test (Stiftung Warentest) 6/2004 Übergewicht: Eine Epidemie Die Wahrheit ist: Vitamine sind meist überdosiert, Kalziumzusätze bringen oft nicht viel. Gleichzeitig werden reichlich Zucker, Fett und Kalorien aufgetischt. Und die tragen zum rapide wachsenden Übergewicht auch in jungen Jahren bei. Bis zu 20 Prozent der Kinder gelten – je nach Alter – als übergewichtig. Experten sprechen bereits von einer Epidemie. Übergewicht hat viele Gründe: Bewegungsmangel, Veranlagung, soziale Ursachen, falsche Ernährungsgewohnheiten.
  • Wer kennt das nicht? Das Etikett eines Joghurts lacht einen mit einer Fülle von Kirschen an, im Inhalt findet sich dann aber nur eine einzige, einsame Frucht. Enttäuschend – und leider die Regel. Dies berichtet die Bild am Sonntag nach einem von ihr bei der Verbraucherzentrale Hamburg in Auftrag gegebenen Test. Das Ergebnis: Nur bei einer von 19 getesteten Joghurtsorten stimmte die Abbildung auf der Verpackung auch mit dem Inhalt überein. Ähnliche Resultate gab es bei Eiersalaten.
  • Konsument 2/2015 Kein Wunder: Egal ob Joghurt, Milchdrink, Frischkäse oder Milchdessert, der Gesamtzuckergehalt der untersuchten Kindermilchprodukte beträgt mindestens 10 Prozent, in vielen Fällen auch deutlich mehr. Echte Zuckerbomben sind das üppige Joghurt & Smarties von Nestlé und der Joghurtspaß + Smarties von Milfina (Hofer). In ihnen stecken 20,6 bzw. 19,7 Prozent Zucker! Ausgerechnet unter den Joghurts fanden wir viele kalorienträchtige Produkte.
  • test (Stiftung Warentest) 7/2005 Das ist nicht sehr viel weniger als ein vollfetter Fruchtjoghurt mit rund 100 Kilokalorien je 100 Gramm, aber auf jeden Fall mehr als bei einem vollfetten Naturjogurt. Auch Traubenzucker ist da keine wirkliche Alternative. Im Gegenteil: Er hat einen hohen glykämischen Index und regt die Bauchspeicheldrüse zur Insulinausschüttung an. Was folgt, ist Lust auf mehr. Zum Abnehmen nicht geeignet Wegen der üppigen Kalorienzahl eignen sich magere Fruchtjogurts nicht zum Abnehmen.
  • Probiotische Lebensmittel liegen im Trend. Ob Joghurt, Wurst, Käse und nun auch probiotische Margarine – die Nachfrage nach den oftmals unscheinbar verpackten Produkten ist hoch. Deren Preise allerdings auch. Verbraucher schrecken jedoch nicht vor einem Kauf zurück. Die immer größer werdende Beliebtheit von Probiotika scheint am vielversprechenden Nutzen zu liegen, den der Verzehr der Keime mit sich bringen soll: Der Darm wird aktiver und die Immunabwehr wird gestärkt. Guter Rat hat in ihrer neuesten Ausgabe 14 probiotische Lebensmittel getestet und klärt über Inhaltsstoffe und Wirksamkeit auf.
  • Fit For Fun 4/2010 Bei magerem Fruchtjoghurt hoffen wir ja vor allem auf Kalorienersparnis. Aber gibt's die überhaupt? Und schmecken die fettarmen Varianten? Der Test!Testumfeld:Im Test waren acht Erdbeerjoghurts.

Joghurts

Fruchtjoghurt ist unter den Verbrauchern am beliebtesten. Der Fruchtanteil bestimmt die Bezeichnung, mit der geworben werden darf. Billige Exemplare simulieren Fruchstücke lediglich durch Gelierung von Fruchtrückständen. Aber auch Nicht-Frucht-Aromen sind auf dem Vormarsch, Naturjoghurt ist die klassische Alternative. Traditionelle Kulturen sind genauso gesund wie probiotische. Aus der gesundheitsbewussten Ernährung ist Joghurt nicht mehr wegzudenken. In den Kühlregalen finden sich daher immer neue Joghurterzeugnisse, die teilweise recht gewöhnungsbedürftige Geschmacksaromen aufweisen. Am beliebtesten sind Fruchtjoghurtsorten, da diese einen sehr milden Geschmack haben und sehr erfrischend wirken. Die genaue Bezeichnung beschreibt den enthaltenen Fruchtanteil. Nur ab 6,0 Prozent Volumeninhalt darf von Fruchjoghurt gesprochen werden, oft sind hier Produkte mit echten Fruchtstücken zu finden. "Joghurt mit Fruchtzubereitung" dagegen beschreibt Produkte mit mehr als 3,5 aber weniger als 6,0 Prozent Fruchtanteil. Alle anderen Joghurtsorten dürfen nur als "Joghurt mit Fruchtgeschmack" ausgewiesen werden. Hier muss nicht einmal echte Frucht enthalten sein, da die Geschmacksrichtung auch gänzlich durch künstliche Aromen entstehen darf. Oftmals werden bei solch billigen Produkten auch schlicht Fruchtrückstände mittels Gelierung zu "Fruckstücken" geformt. Immer mehr verbreiten sich auch Milchmischerzeugnisse, bei denen der Joghurt mit Aromen wie Kokos, Kaffee, Nougat, Stracciatella, Schokolade oder Vanille versetzt wurde. Rund ein Fünftel des in Deutschland verkauften Joghurts ist aber noch immer klassischer Naturjoghurt. Da dieser in seiner ursprünglichen Form aber fast allen Verbrauchern zu sauer ist, kommen heute fast nur noch "milde" Bakterienkulturen zum Einsatz. Die durch sie gebildete überwiegend optisch rechtsrehende L(+)-Milchsäure ist zudem bekömmlicher. Naturjoghurt muss mindestens 3,5 Prozent Fett enthalten, fettarmer Joghurt besitzt nur zwischen 1,5 und 1,8 Prozent, Magermilchjoghurt sogar maximal 0,5 Prozent Fett. Je höher der Fettanteil, desto milder der Geschmack und samtiger die Struktur des Joghurts. Sahnejoghurt hat entsprechend mindestens 10 Prozent Fettanteil. Im Übrigen ist es vollkommen egal, ob traditionelle oder sogenannte probiotische Kulturen zum Einsatz kommen. Anders als in der Werbung suggeriert haben beide Kulturtypen beinahe identische, leicht positive Auswirkungen auf das Immunsystem.