Schnuller

51

Top-Filter: Getestet von

  • ÖKO-TEST ÖKO-TEST

Tests

Alle anzeigen

Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: Nr. 8 (August 2012)
    Erschienen: 07/2012

    Wir müssen draußen bleiben

    Testbericht über 17 Schnuller

    In allen Schnullern in unserem Test ließen sich polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nachweisen. ... Testumfeld: Die Zeitschrift ÖKO-TEST prüfte 17 Silikonschnuller. Die Modelle erhielten Bewertungen von „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe und dem Testergebnis Praxisprüfung. Es kann nicht besser sein als das

    zum Test

  • Ausgabe: 1/2009
    Erschienen: 01/2009
    Seiten: 6

    Schnuckelchen

    Testbericht über 28 Schnuller

    Der Schnuller tröstet das Baby und entlastet die Nerven der Eltern. ÖKO-TEST hat 28 Modelle aus Latex und Silikon eingekauft. ... Testumfeld: Im Test befanden sich 28 Schnuller, darunter 13 aus Latex und 15 aus Silikon. Sie wurden mit „sehr gut“ bis „ungenügend“ bewertet. Getestet wurde die Qualität der Inhaltsstoffe und weitere Mängel. Die Silikonschnuller wurden

    zum Test

Benachrichtigung

Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Babyschnuller.

Ratgeber zu Schnuller

Auswahlkriterien bei Schnullern


Wann genau der Schnuller dem Daumen zum ersten Mal Konkurrenz gemacht hat, ist nicht sicher. Experten vermuten, dass die Vorgänger der heutigen Latex- und Silikonsauger auf die Tüftelei eines Zahnarztes zurückzuführen sind. Fatalerweise sind es gerade die Zahnmediziner, die sich heute am vehementesten gegen den Schnuller aussprechen – zu groß sei die Gefahr von Kieferfehlbildungen, Sprachentwicklungsstörungen und Zahnfehlstellungen. Dieselben Experten warnen aber auch vor der noch größeren Gefahr durch Daumenlutschen. Was läge da näher, als die Nuckel für das kleinere Übel zu erklären und eben darauf zu achten, die richtigen zu kaufen. Denn die Auswahl ist überraschend groß.


Kiefergerechter Schnuller

Seit es die sogenannten kiefergerechten Schnuller gibt, scheint für besorgte Eltern im eingangs erwähnten Sinn Entwarnung veranlasst. Denn diese Saugteile zeichnen sich dadurch aus, dass sie dank ihrer flachen Form der Zunge viel Platz lassen - und auch die Lippenauflage sehr schmal gestaltet ist. Kiefergerechte Schnuller sollen ein Nach-Vorne-Schieben des Oberkiefers verhindern und den Unterkiefer der kleinen Lutschmeister entlasten, der beim Daumenlutschen im Wachstum gehemmt werden kann. Hier haben sich insbesondere NUK oder nip einen Namen gemacht. Die Nuckel dieser wohl bekanntesten Marken sollen den ihnen zugesprochenen Beruhigungseffekt für die Kleinen mit reduzierten Gefahren von Kiefer-Fehlbildungen kombinieren. Zu diesem Zweck werden sie meist in drei Größen hergestellt, die die Entwicklung des Kiefers berücksichtigt und sich an die sich verändernde Gaumengeometrie anpasst.

Silikon oder Latex?

Eine grundsätzliche Entscheidung sind Sauger aus Latex oder Silikon, die beide ihre Vor- und Nachteile haben. Latex ist zäher und beißfester als Silikon, das als weicher, glatter und geschmacksneutral ist. Silikon kann außerdem sehr gut ausgekocht und hygienisch gehalten werden, muss aber meist mit dem Durchbruch der ersten Zähnchen entsorgt werden, da mit einem Biss kleinere Teilchen abreißen, die das Kleine versehentlich verschlucken könnte. Weil Babys nicht selten bis ins Kindergartenalter auf Schnullern herumknabbern und intensiv daran saugen, sollte früh zu einem reißfesten Latexschnuller gewechselt werden – sofern nur auszuschließen ist, dass der Steppke nicht allergisch auf das fetthaltige Naturmaterial reagiert. Der Einfluss der Eltern ist leider geringer als erwünscht, denn vielen Babys schmeckt ein Latexschnuller ohnehin nicht. Auch bei der Saugerform herrschen frühe Vorlieben – ob runde Kirschkern-, abgeflachte Mandel-, abgewinkelte oder anpassbare Form, wird allein das Baby entscheiden.

Zur Schnuller Bestenliste springen

Weitere Tests und Ratgeber zu Nuckel

  • ÖKO-TEST 1/2009 Manchmal ergibt sich der Abschied ganz zufällig, wie eine Mutter in einem Forum schreibt: „Wir waren im Urlaub an der belgischen Nordseeküste und haben Max’ Schnuller verloren.

Babyschnuller

Schnuller gibt es in verschiedenen Größen und Materialien, das weiche Mundteil in Gaumenform besteht in der Regel entweder aus Latex, Silikon oder Kautschuk. Vorsicht vor dem Weichmacher Bisphenol A – er steht im Verdacht, Gesundheit und Erbgut des Kindes zu schädigen. Ursprünglich als Beruhigungssauger bezeichnet, soll der Schnuller dem intensiven Saugbedürfnis des Säuglings nachkommen, ohne dabei den Gaumen oder die Zähne zu verformen. Doch die Erfindung ist nicht ganz unumstritten: Obwohl sehr weich, ist der Schnuller ein Fremdkörper im Mund des Kindes. Die Zunge wird nicht mehr an die Zähne gedrückt, was bei längerem Gebrauch zu einem ungleichmäßigen Wachstum von Unter- und Oberkiefer führen kann. In der Fachterminologie wird der Effekt als „offener Biss“ bezeichnet. Außerdem kann in Schnullern der Weichmacher Bisphenol A enthalten sein. Die Substanz steht im Verdacht, Gesundheit und Erbgut zu schädigen. Eltern sollten ihren Säugling also nicht zu sehr an den Schnuller gewöhnen. Zwar ist er ein gutes Mittel, um Spannungssituationen zu lösen, allerdings wird das „Beruhigungsmittel“ viel zu oft eingesetzt. Das ist aus oben genannten Gründen nicht ganz unbedenklich und erschwert obendrein die Entwöhnung. Zu Beginn des dritten Lebensjahres sollte man den Schnuller auf jeden Fall absetzen, bis dahin kann sich der Kiefer selbst wieder in die normale Form bringen.