McNeill Schulranzen Ranzen für jedes Bedürfnis
Das Wichtigste auf einen Blick:
- markante Doppelstreifen mit Katzenaugeneffekt
- vier Typen: Ergo Complete, „der Leichteste“, „der Leuchtende“, „das Raumwunder“
- praktische Fächeraufteilung, z. B. Bücherfach im Hauptfach, flexibler Trennwend, Vortasche
- „der Leichteste“ (mac2) wiegt nur 980 Gramm
- Ranzen mit und ohne vorgeschriebene optische Warnwirkung nach DIN
- Nachhaltigkeit: Schulranzen aus recyceltem Ocean Plastic steht für „saubere Meere“
McNeill ist im Ranzenmarkt seit Mitte der 1970er-Jahre eine feste Größe. Doch fast genauso lang segelt die Marke im Windschatten von Branchenprimus Scout, der fast zur selben Zeit mit der Produktion ähnlicher Ranzentypen begann: leichte, im Dunkeln reflektierende und tagsüber leuchtende Ranzen, die die unhandlichen Lederranzen weitgehend ablösten – und ab sofort eigene Produktkategorie bildeten. Bis heute kämpfen die Duellanten um die Vorherrschaft und die beste Zielgruppenansprache. Bei McNeill sind es Argumente wie federleicht, ergonomisch geformt und sicher – vor allem dank der markanten Doppelstreifen mit Katzenaugeneffekt.
Drei Ausstattungsschwerpunkte
Obwohl die Produkt- und Designvarianten bei den Ranzen und Ranzensets mit Turnbeutel, Trinkflasche und Etui groß ist, wirkt das McNeill-Sortiment ansprechend aufgeräumt und nach Zielgruppen sortiert. Wer auf die Webseite des Unternehmens navigiert, kann „en passant" eine erste Entscheidung treffen, einen Ranzen passend zum Kind und entsprechend der Schulranzennorm DIN 58124 (mit Zusatzmarkierungen in Warnwesten-Leuchtfarben) zu wählen oder, wenn es ein Geschenk sein soll, in erster Linie eines mit dem Wunschmotiv der Kleinen.
Dabei gibt es vier grundlegende Typen mit unterschiedlichen Ausstattungsschwerpunkten:
- mac2, der Leichteste (mit flexibler Trennwand im Bücherfach, integrierter Vortasche und zwei Seitenfächer mit Gummiring)
- McLight, der Leuchtende (mit Bücherfächern im Hauptfach, einer Vortasche, zwei Seitenfächern mit Reißverschluss und einem Schlüsselring)
- Biggy, das Raumwunder (mit zwei Bücherfächern im Hauptfach, einer Vor- und Fronttasche, einer Reißverschlusstasche und einem Schlüsselband)
- Ergo Complete, der „Testsieger" (mit Bücherfach im Hauptfach, Vortasche mit Organizer, Seitenfächern mit Gummiring und Schlüsselband)
Norm oder Design: Sichere und unsichere Ranzen
Doch diese Weichenstellung führt sogleich zu einem Dilemma, in dem Eltern beim Ranzenkauf generell stecken: Bei der Wahl zwischen schönen Motiven und Ranzen „nach Norm" setzt das Gros der Kundschaft auf das Äußere – weil vor allem die Kleinen die Entscheidung darüber treffen, welcher Ranzen sie in den neuen Lebensabschnitt begleiten soll. McNeill hat darauf ganz ähnlich reagiert wie viele Mitbewerber: Die Auswahl nach Design von der Auswahl nach Norm zu trennen und die Entscheidung bewusst den Eltern zu überlassen. Das heißt: Weniger attraktive Norm-Ranzen mit den empfohlenen 20 Prozent Fluoreszenz- und 10 Prozent Reflexflächen stehen gleichwertig neben den modisch akzentuierten Ranzen, besitzen aber zur Kennzeichnung einen extra Anhänger. Immerhin sind die DIN-Ranzen deutlich gekennzeichnet und nicht wild mit den nur knallbunten Dessin-Varianten ohne ausreichende optische Warnwirkung vermengt.



















