Sub­aru Impreza 1.6i AWD 5-​Gang manu­ell (84 kW) [11] Test

  • 3 Tests
  • Kom­pakt­klasse
  • All­rad­an­trieb
  • Ver­brauch (l/100 km): 6,2

Gut

2,5

Unsere Note basiert auf Tests.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 04.04.2014 | Ausgabe: 5/2014
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    ohne Endnote

    „Herrlich, so ein Basis-Subaru. Erfrischend bodenständig, nichts für Angeber, Raser oder Ellenbogen-Menschen. Er transportiert alle trocken und sicher ans Ziel, auch bei Schnee. Wirklich billig ist er aber weder in der Anschaffung noch - wegen der teuren Versicherung - im Unterhalt. Dafür überzeugt er mit 5 Jahren Garantie.“

    • Erschienen: 17.12.2013 | Ausgabe: 1/2014
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    • Erschienen: 10.08.2012 | Ausgabe: 32/2012
    • Details zum Test

    „gut - befriedigend“ (3,5 von 5 Sternen)

    „Der Impreza ist ein pragmatischer, robuster Arbeiter mit geräumigem Innenraum. Mit nur einer Motorvariante wird er in der Kompaktklasse aber ein Außenseiter bleiben.“


Unser Fazit

Bie­der und soli­der

Der japanische Allradler hat seit seiner Vorstellung im Jahre 1992 einige grundlegende Wandlungen mitgemacht. In der neuesten Version gibt er sich als biederer 4x4-Vertreter der Kompaktklasse. Einige technische Besonderheiten sind ihm aber geblieben.

Gute, alte Stufenheck-Rallye-Zeit

Von seiner Anfangszeit bis zum Jahr 2007 war der Impreza vor allem als Stufenhecklimousine und Kombi bekannt. Der Boxermotor mit vier Zylindern ermöglichte einen tiefen Schwerpunkt und der Allradantrieb eine gute Traktion. Mit einem Turbolader versehen und pilotiert von Fahrer-Legenden wie Colin McRae sowie Richard Burns (beide inzwischen verstorben), dominierte der Impreza jahrelang die World Rally Championship. In der Karosserievariante GD A, die nur von 2000 bis 2002 gebaut wurde, war das Auto zudem ein echter Hingucker. Sparsam war der Impreza aber nicht unbedingt, und wenn im Innenraum nichts schepperte, dann war irgendetwas nicht in Ordnung.

Innenraum hochwertiger denn je

Davon ist bei der Neuauflage wenig übriggebliegen. Die Verarbeitung im Innenraum ist hochwertiger geworden, die Anmutung von Plaste und Elaste aus Fernost weitgehend verschwunden. Die Karosserieform mit ihrem Schrägheck fügt sich unspektakulär in die Golf-Klasse ein, und der Normverbrauch bleibt unter 7 Litern. Der Kofferraum fasst zwischen 380 und 1270 Liter, je nachdem, ob man die Rücksitzbank umlegt oder nicht. In der Basisversion war der Impreza auch früher kein Wolf im Schafspelz, und in der neuen Variante liefert der 1,6-Liter-Boxer akzeptable 114 Pferdestärken. Mit manuell geschaltetem Fünfganggetriebe sind maximal 185 Kilometer pro Stunde möglich, und der Wagen beschleunigt innerhalb von 12,3 Sekunden auf 100 km/h. Ein Diesel ist nicht verfügbar.

Erstaunlicher Charakterwandel

Käufer können zwischen Allradantrieb und Vorderradantrieb wählen, im 4x4-Betrieb verbessert eine Geländeuntersetzung die Traktion. Vergleicht man den neuen Impreza, der im Frühjahr 2013 in den Schauräumen stehen wird, mit dem Modell von vor zehn Jahren, so hat sich mehr verändert, als sonst innerhalb eine solchen Zeitraumes bei Fahrzeugmodellen üblich ist. Der Impreza ist deutlich solider geworden, aber auch braver und langweiliger– wie es das zunehmende Alter eben so mit sich bringt.

von Hendrik

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