Britax-Römer führt eine Kindersitzunterlage mit Isofix-Aussparungen im Sortiment, die sich für Babyschalen und Kindersitze mit und ohne Isofixanbindung eignet. Material, Passform und Ausführung geben keinen Grund zur Klage, und dennoch scheint das Konzept nicht rundum ausgereift, wie manche Kundenbewertungen zeigen.
Praktische Staufächer im Fußteil
Die Kindersitzauflage erreicht in ihren Abmessungen 90 x 49,5 Zentimeter in Länge und Breite und stellt damit zumindest einen Teil der Nutzer vor manches Problem: Sie sei nicht in der Lage, die Rückenlehne der Autorückbank komplett abzudecken. Folglich ziehe sich beim Versuch, dies dennoch zu erreichen, das Fußteil nebst Netztaschen nach oben über einen Teil der Sitzfläche. Damit aber sei das Konzept nicht nur weniger rutschfest, sondern auch die an sich pfiffigen Staufächer für Kleinteile im Fußteil überflüssig.Bewusst kurzes Rückenteil
Doch offenbar kommt das Gros der Nutzer sehr gut mit dem Polsterschutz zurecht, der ganz offensichtlich bewusst nicht die gesamte Rückenlehne abdecken soll. Vor allem mit Blick auf die unterschiedlichen Fahrzeugtypen und Sitzbankgrößen bedarf ein hoch geschnittenes Polster stets der Befestigung. Zu diesem Zweck verpassen die meisten Hersteller ihren Sitzauflagen eine Kopfstüztenhalterung, die allerdings dann sinnlos ist, wenn die Kopfstütze ohnehin zwecks Montage des Kindersitzes entfernt werden muss.
Passt in fast jedes Auto – mit oder ohne Isofix
Ansonsten vertraut man bei Britax auf ein ausgesprochen widerstandsfähiges Material mit gepolsterten Auflageflächen und Aussparungen für Isofix-Konnnektoren, die laut Kundenberichten exakt in der passenden Größe gearbeitet sind. Im Unterschied zu manchem Konkurrenzprodukt habe man es hier mit einer Auflage zu tun, die nicht erst passend gemacht werden müsse, sie sitze schlicht perfekt in fast jedem Auto.Schützt effektiv vor Schmutz und Beschädigungen
Voll des Lobes war die geneigte Kundschaft angesichts der praktischen Staufächer mit Netzeinsatz. Nur leider haben sie konzeptbedingt mit kurzen Halbwertszeiten zu kämpfen, da Kinderfüße sie beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto allzu schnell herunterreißen. Ebenfalls Lob verdient das Konzept als solches – empfindliche Autositze würden vor Schmutz und Beschädigung effektiv geschützt, zudem erhöhe es die Stabilität und vermindere Rutschgefahren bei Kindersitzen, die mit dem Standard-Autogurt befestigt werden.Fazit: Britax-Römer liefert ein gewohnt ordentliches Produkt ab, das einen robusten und zweckgeeigneten Eindruck hinterlässt. Auch die geforderten knapp 23 EUR (Amazon) passen zum positiven Gesamtbild - vor allem auch mit Blick auf die Konkurrenz, die bei vergleichbarer Qualität das Portemonnaie mitunter etwas stärker beansprucht.






















