auto motor und sportAusgabe: 9/2013Erschienen: 04/2013
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Das Elektronische Stabilitätsprogramm, kurz ESP, erlangte als Retter aller Elche Weltruhm, heute ist es zentraler Baustein nahezu aller Regelsysteme eines Fahrzeugs. Wie gut funktioniert die Technik? Hilft sie dem Fahrer wirklich? Kaschiert sie gar Fahrwerksschwächen? auto motor und sport hat quer durch alle Klassen getestet.
Was wurde getestet?
Verglichen wurden zehn Elektronische Stabilitätsprogramme (ESP) unterschiedlichster Fahrzeugtypen, unter anderem Kleinwagen, Kompaktklasse, Oberklasse und Geländewagen. Die Bewertungen reichten von 42 bis 92 von jeweils 100 möglichen Punkten.
Als Testkriterien dienten die Messwerte des Wedel- und Ausweichtests, des 18-Meter-Slaloms, der Schachbrett-Bremsung und des Brems-Ausweichtestes. Des Weiteren wurden die Fahreindrücke der Regeleingriffe bei trockener und nasser Fahrbahn und die Bremsstabilität beim Brems-Ausweichtest und der Schachbrett-Bremsung bewertet.
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„Plus: Teils kaum merkliche, sehr sensible Regeleingriffe, Fahrzeug bleibt meist sehr ruhig und gut beherrschbar.
Minus: Langer Bremsweg bei Verzögerung auf wechselnd griffigem Untergrund, grobe Regelung im Slalom.“
„Vom günstigen Sandero hätten die meisten wohl weniger als die gebotene Leistung erwartet - wir auch. Das ESP arbeitet bei allen Fahrmanövern zwar nicht besonders subtil, dafür aber effektiv.“
„Plus: Insgesamt exakte und gefühlvolle Eingriffe, sicheres Fahrverhalten bei glatter Fahrbahn.
Minus: Starkes Untersteuern auf nassem Asphalt, extrem verzögertes Einlenken beim Brems-Ausweichtest.“
„Plus: Harmonisch beim Brems-Ausweichtest, gezielte Eingriffe gegen Untersteuern, insgesamt gute Regelstrategie.
Minus: Unruhig beim Bremsen auf Untergrund mit wechselndem Reibwert, grobe Eingriffe in der Ausweichgasse.“
„Porsche wählt die Kennlinien des ESP so, dass sie dem Fahrer nicht nur auf, sondern auch abseits der Rennstrecke Freiheiten lässt - was wiederum in bestimmten Situationen gute Reflexe voraussetzt.“
„Plus: Sehr präzise Regelung bei den Fahrdynamiktests auf trockener Fahrbahn, sehr sicher bei hohem Tempo.
Minus: Spätes Eingreifen bei plötzlichem Übersteuern auf rutschigem Untergrund, unruhig bei Brems-Ausweichtest.“
„Plus: Bei Ausweichmanövern elegante Regelung ohne grobe Eingriffe, kurzer Bremsweg bei Ausweichtest.
Minus: Wenig feinfühlig, plötzliche und radikale Gaswegnahme, starkes Untersteuern auf rutschigem Untergrund.“
„Plus: Hohe Stabilität beim Bremsen auf Fahrbahnen mit unterschiedlichem Reibwert, ESP erfüllt Grundfunktion.
Minus: Grobschlächtige Regeleingriffe, radikales Abdrehen der Motorleistung.“
„Plus: Auf bewässerter Kreisbahn reduziert ESP deutlich das Untersteuern; ruhig beim Brems-Ausweichtest.
Minus: Zu konservative Regelstrategie, unnötig frühe und übertrieben harte Eingriffe.“
„Plus: ESP nutzt Potenzial des Fahrwerks beim Ausweichtest, lässt maximales Tempo zu.
Minus: Insgesamt rigide Eingriffe, Elektronik nimmt vor allem die Motorleistung weg.“
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