Mineralwasser

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Produktwissen und weitere Tests zu Quellwässer

Beunruhigende Östrogenbelastung Das Lieblingsgetränk der Deutschen ist beunruhigender Weise mit Umwelthormonen belastet. Das haben Frankfurter Forscher nun herausgefunden. Demnach habe man in 12 von 20 untersuchten Mineralwässern chemische Verbindungen gefunden, die zum Beispiel dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähnelten. Dies sei insbesondere bei Mineralwasser aus Kunststoffflaschen ein Problem.

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Medium-Wässer

Natürliche Mineralwässer müssen in Deutschland amtlich anerkannt werden, was hohe Qualitätsstandards gewährleistet. Auch Heilwässer erfordern dies, müssen jedoch auch eine heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung vorweisen können. Quell- und Tafelwässer dagegen dürfen Verunreinigungen enthalten. Wässer mit Kohlensäure sind in Deutschland noch beliebter als "stille Wässer". Als Mineralwasser werden natürliche Mineralwässer sowie alle anderen zum Verzehr geeigneten Wässer bezeichnet. Natürliche Mineralwässer benötigen als einzige Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung, dass heißt, sie müssen mit dem Namen der Quelle und dem Ort der Quellnutzung gekennzeichnet werden. In der so genannten Mineral- und Tafelwasserverordnung werden Kriterien wie Höchstwerte der Inhaltsstoffe und Behandlung des Wassers festgeschrieben, die von den Herstellern erfüllt werden müssen. Auch Heilwässer bedürfen aufgrund ihrer Vermarktung als Arzneimittel eine entsprechende amtliche Zulassung. Hier muss eine heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung nachgewiesen worden sein. Der Mineral- und Spurenelementanteil liegt in der Regel aber auf dem Niveau natürlicher Mineralwässer. Quell- und Tafelwässer bedürfen hingegen keiner amtlichen Anerkennung, in ihnen dürfen Spuren von Verunreinigungen enthalten sein. Tafelwässer bestehen zudem hauptsächlich aus Trinkwasser, entstammen also keiner bestimmten Quelle. Obwohl somit vier Klassen unterschieden werden, bezeichnet der Volksmund meist zusammenfassend alle Wasserarten als Mineralwasser. Mineralwässer enthalten wider Erwarten keine Mineralien in Reinform: Der Name "Mineralwasser" besagt, dass das Wasser durch mineralhaltiges Gestein geflossen ist, dabei Mineralien aufgelöst und einige ihrer Bestandteile in gelöster Form in sich aufgenommen hat. Deshalb enthalten Mineralwässer mehr organische Bestandteile als See- oder Leitungswasser und versorgen den Körper demnach mit zusätzlichen Mineralstoffen. Mineralwasser ist seit den 70er Jahren immer beliebter geworden: Mittlerweile gelangen aus 223 Mineralbrunnen in Deutschland Mineralwässer auf den Markt. Hierbei sind solche mit Kohlendioxidanteil besonders beliebt, sie machen fast 90 Prozent der verkauften Menge aus. Die Bläschenbildung des Gases und der je nach CO2-Gehalt säuerliche Geschmack der Kohlensäure regen die Geschmackssinneszellen an, was einen Erfrischungseffekt zur Folge hat. Aber auch die "stillen Wässer" gewinnen an Beliebtheit, im letzten Jahr wurden hiervon 13 Prozent mehr abgesetzt als zuvor.