Brettspiele

(1.652)
Filtern nach

  • bis
    Los
  • Elektronisches Spiel (13)
  • Legespiel (120)
  • Rollenspiel (RPG) (7)
  • Würfelspiel (63)
  • Kartenspiel (115)
  • Holzspiel (6)
  • Puzzle (2)
  • Strategie (731)
  • Taktik (236)
  • Kinderunterhaltung (188)
  • Glück (166)
  • Familienunterhaltung (155)
  • Knobeln (87)
  • Aufbaustrategie (75)
  • Kooperation (59)
  • Action (48)
  • Quiz (47)
  • Geschicklichkeit (43)
  • Kommunikation (34)
  • mehr…
  • Erweiterung (42)
  • Grundspiel (644)
  • Deutscher Spielepreis (2)
  • International Gamers Award (1)
  • Kennerspiel des Jahres (3)
  • Spiel des Jahres (204)

Produktwissen und weitere Tests zu Brettspiele

Schachtel bitte füllen! spielbox 5/2013 - Mit String Railway fiel Hisashi Hayashi zum ersten Mal auf, weil er bunte Bindfäden benutzte, um ein Eisenbahnnetz entstehen zu lassen (s. sb 1/11). In String Railway Transport verwendete er die gleichen Materialen, schuf damit jedoch ein völlig anderes Spiel (s. sb 7/11). In Trains hingegen, das unlängst in deutscher Sprache erschienen ist, greift der Autor auf konventionelle Komponenten zurück: Das Streckennetz wird aus Klötzchen gebaut. Die Originalität liegt hier im Antrieb: Um die Schienen auf den Spielplan zu bringen und für den Eisenbahnbau Geld aufzutreiben, muss ein Deckbauspiel herhalten. Und das orientiert sich eng an Dominion. Ein Gesellschaftsspiel wurde geprüft und erhielt 9 von 10 möglichen Punkten.

Cash, not Guns spielbox 1/2013 - Wie wurde der Westen wirklich erobert? Durch Verabreichung einer Überdosis Blei? Eher durch Geld. Wie jeder, der seinen Apfelbaum pflanzen, seine Kinder großziehen und sein Haus bauen will, brauchten auch die Neuankömmlinge damals einen bestimmten Rohstoff: Kies, Kohle, Knete, Penunzen, Schotter... Nur die wenigsten, die damals in den Westen der jungen USA strömten, befriedigten ihr Gewinnstreben auf kriminelle Weise. Es wurde ein Gesellschaftsspiel getestet, welches 7 von 10 Punkten erhielt.

Mit Bleizinn auf den Erzplaneten. spielbox 2/2012 - Gesellschaften zur Reinhaltung der jeweiligen Landessprache gibt es in vielen Ländern, auch wenn jeder mit ein bisschen Ahnung von der Materie weiß, dass sich lebende Sprachen stets verändern, auch und gerade durch Einflüsse von außen. Genau durch solche wurden sie nämlich zu dem, was sie heute sind. In Deutschland mag es einen trösten, dass derartige bizarre Ideen bei unseren Nachbarn noch weitaus wildere Blüten treiben als hierzulande. In Frankreich gibt es gleich eine Akademie, die festlegt, was Französisch ist und was nicht, und alles aus dem angelsächsischen Raum kommende wird als Kulturimperialismus abgelehnt. So verwundert es etwas, dass gerade aus unserem Nachbarland einst ein Spiel namens FULL METAL PLANETE kam. Getestet wurde ein Gesellschaftsspiel, welches mit 7 von 10 Punkten bewertet wurde.

Die Akte Whitechapel AGM Magazin 5/2011 - Der gute alte Jack the Ripper. Die Faszination, die von diesem grausigen Massenmörder ausgeht, ist auch über hundert Jahre nach seinen Taten ungebrochen. ... Auf dem Prüfstand war ein Gesellschaftsspiel. Es gab keine Endnote.

Busstop the Boardgame spielbox 2/2011 - Das soll mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vereinbar sein? Busunternehmen, die auf ihren Fahrten durchweg nur Angehörige bestimmter Bevölkerungsgruppen mitnehmen?! Nicht bei uns! In Japan vielleicht. Von dort kommt ja auch BUSSTOP THE BOARDGAME, freundlicherweise auf der Unterseite der Schachtel übersetzt in ‚Die Bushaltestelle - Das Brettspiel‘, was in Sachen Titelappeal selbst von einem IRONO UFUBI (Piatnik, 1995) noch um Längen abgehängt wird. ...

Nüchtern betrachtet spielbox 2/2011 - Mit dem Spielgefühl ist das immer so eine Sache: Wann ist ein Spiel richtig rund? Wenn es spannend ist, wenn es uns fordert? Sicherlich. Besonders gelungen darf man es nennen, wenn das Spielthema und unser Tun eine Einheit bilden. Problematisch kann es werden, wenn beides gar nicht zusammen passt. Bei GRAND CRU kommt es hier auf die Spieler selbst an.

Hinten werden die Affen fett spielbox 7/2010 - Seit 1990 ist GMT mit Cosims befasst und in diesem Marktsegment seit langem führend. Ungeachtet dessen begann der Verlag vor zehn Jahren, seine Fühler auch in Richtung Euro-Games auszustrecken. Hier namhafte Autoren wie Reiner Knizia und Alan Moon sollten für schnellen Erfolg sorgen, der aber wohl überschaubar blieb. Mit DOMINANT SPECIES könnte sich das Blatt nun wenden, denn dieses Spiel spricht nicht nur Euro-Gamer an, es dürfte auch der GMT-Klientel liegen, wenn sie mal fremdgehen will. Zwar darf sie mit den Tierchen nicht Krieg führen, aber friedfertig ist Chad Jensens Spiel deshalb noch lange nicht.

Steinerne Ahnengalerie spielbox 3/2010 - Die Kultur der Rapanui auf der Osterinsel gibt noch heute den Archäologen Rätsel auf. Warum scheuten die Bewohner dieses Eilands, das fast 4000 Kilometer von der nächsten menschlichen Siedlung entfernt ist, keine Mühen, mehrere 100 Tonnen schwere Steinskulpturen an die Küste zu stellen? Und warum erlosch der Elan so plötzlich im 17. Jahrhundert, dass zahllose dieser Moai unvollendet in den Steinbrüchen blieben?

Galaktico spielbox 3/2010 - Science Fiction-Themen liegen zur Zeit spielerisch im Trend. Man denke nur an Vlaada Chvátils SPACE ALERT oder an RAUMPIRATEN und AD ASTRA aus der vergangenen spielbox, um nur einige zu nennen. Die Ostertags, diesmal Helge als Autor und Anselm als Grafiker, folgen diesem Trend mit GALAKTICO. ...

Ende eines Mythos spielbox 7/2009 - Mein langweiligstes Erlebnis an einem Spieltisch war wohl eine Partie Black-Beard von Avalon Hill, eine sehr realitätsnahe Simulation des Piratendaseins. Wer hier romantische Vorstellungen à la Hollywood-Piraten oder gar Abscheu ob des blutrünstigen Gesindels entwickelt, liegt völlig falsch. Tatsächlich lagen die Piraten die meiste Zeit untätig auf See und warteten vergeblich auf vorbeifahrende Beute. Im Spiel war das gekonnt durch permanenten Leerlauf wiedergegeben. Und wenn doch mal etwas kam, hatte die Mannschaft Skorbut oder aus Langeweile gemeutert, wie auch bald meine Mitspieler.

Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Brettspiele.

Brettspiele

Die beliebtesten Brettspiele sind aktuell die Autorenspiele („German Games“). Hier ist der Glücksfaktor minimiert und alle Spieler können bis zum Schluss mitspielen und siegen. Ansonsten zählt all das als Brettspiel, was über ein Spielbrett verfügt, auf dem Figuren, Spielsteine und anderes Spielmaterial miteinander interagieren. Klassischerweise versteht man unter einem Brettspiel ein Spiel, welches über ein Spielbrett verfügt, auf dem Figuren, Spielsteine und anderes Spielmaterial miteinander interagieren. Dabei zählen Spiele mit einzelnen Spielfeldteilen wie zum Beispiel Carcassonne, Die Siedler, Tempus oder Twilight Imperium 3rd streng genommen eigentlich nicht zur Kategorie der Brettspiele, da bei ihnen das Spielfeld nicht aus einem Brett besteht sondern vor jeder Partie erst neu – oft zufällig – zusammengestellt werden muss. Sie fallen prinzipiell eher unter die Kategorie der Legespiele. Im Allgemeinen wird dies jedoch nicht so eng gesehen, da die Grenzen hier zunehmend fließend sind. Der in letzter Zeit große Erfolg der Brettspiele basiert nicht zuletzt auf den so genannten Autorenspielen, bei denen durch elegante Spielmechanismen versucht wird, das Glückselement einzuschränken und allen Spielern bis zum Schluss eine Aussicht auf den Sieg zu lassen. Darüber hinaus gibt es kein klassisches Ausscheiden – jeder Spieler kann bis zum Ende mitspielen. Da die Großzahl der Autoren aus Deutschland stammt, werden diese Spiele auch häufig pauschalisierend als "German Games" oder "German Style Games" bezeichnet. Die große Masse der Brettspiele, insbesondere der prämierten "German Games" gehört dabei zur Klasse der Strategiespiele, bei denen jede Spielaktion eines Spielers meist voraussehbare Effekte auf das Spiel hat. Häufig sind sie vor einem historischen Hintergrund angesiedelt, der es den Spielern einfach macht, sich mit der jeweiligen Spielmaterie zu identifizieren und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, dank des reduzierten Glücksfaktors und entsprechender Regeln realistischen Gesetzmäßigkeiten zu unterliegen. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Terminus Brettspiel allerdings mittlerweile weitgehend zu einem simplen Synonym für Gesellschaftsspiele jeder Art entwickelt. Dabei erfolgt die Abgrenzung von anderen Spieletypen wie etwa Würfelspielen oder Kartenspielen meist nur noch sehr diffus. Vielfach sind hier aber auch konzeptionell bereits Überschneidungen vorhanden. So gibt es eine Reihe von Brettspielen, die zugleich Elemente eines Legespiels beinhalten.