Brettspiele

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Produktwissen und weitere Tests zu Brettspiele

Schachtel bitte füllen! spielbox 5/2013 - Mit String Railway fiel Hisashi Hayashi zum ersten Mal auf, weil er bunte Bindfäden benutzte, um ein Eisenbahnnetz entstehen zu lassen (s. sb 1/11). In String Railway Transport verwendete er die gleichen Materialen, schuf damit jedoch ein völlig anderes Spiel (s. sb 7/11). In Trains hingegen, das unlängst in deutscher Sprache erschienen ist, greift der Autor auf konventionelle Komponenten zurück: Das Streckennetz wird aus Klötzchen gebaut. Die Originalität liegt hier im Antrieb: Um die Schienen auf den Spielplan zu bringen und für den Eisenbahnbau Geld aufzutreiben, muss ein Deckbauspiel herhalten. Und das orientiert sich eng an Dominion. Ein Gesellschaftsspiel wurde geprüft und erhielt 9 von 10 möglichen Punkten.

Ich lass' mir doch nicht den Mund verbieten! spielbox 2/2013 - Goblin, n. Mischievous ugly demon. [ME, f. OF gobelin, med. L gobelinus, of obsc. orig.]. So definiert es das Concise Oxford Dictionary of Current English in seiner Ausgabe von 1964. Goblins sind also boshafte, hässliche Dämonen, deren sprachliche Herkunft im Dunkel liegt. Sie konnten ihre Art über die Jahrhunderte bewahren und schafften es sogar in die Harry Potter Romane, wo sie dem Beruf des Bankers eine ganz eigene Note verliehen. Ob sie auch handwerklich begabt sind, werden wir in Goblins inc erfahren, wo sie sich als Arbeiter am Bau von Robotern versuchen. Es wurde ein Gesellschaftsspiel geprüft und mit 8 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Abgespeckte Partnerstadt spielbox 6/2011 - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Nach dem vielbeachteten TROYES im letzten Jahr schickte Pearl Games zur diesjährigen SPIEL in Essen die belgische Partnerstadt Tournai ins Rennen. Gleich dazu gab's nebst Tragetäschchen einen Werbeflyer des örtlichen Tourismusbüros. Schließlich besteht ja eine geringe Chance, dass selbst Spieler ihren Urlaubsanspruch nicht zur Gänze mit Cons, Messen und sonstigen ludophilen Events zupflastern. Und so eine Städtereise hat ja auch positive Seiten - historische Gebäude live erleben zum Beispiel. Nicht dass wir irgendwann noch denken, die hätten in Natura auch Baukosten- und Siegpunktsymbole in der linken oberen Ecke. Sowas nenne ich ein fürsorgliches Rundumpaket.

Invasion From Outer Space spieletest.at 7/2011 - Dieses Spiel ist bisher nur auf englisch erhältlich. Flying Frog Productions die Dritte ...

Pestlos zufrieden spielbox 6/2010 - Es gibt immer wieder Spiele, die nur sehr eingeschränkt geeignet sind, Freundschaften zu begründen oder zu vertiefen. RATTUS gehört zweifelsohne dazu. Titel und Thema lassen bereits erahnen, was auf die maximal vier Teilnehmer zukommt: der Ausbruch der Pest Mitte des 14. Jahrhunderts und ihre Ausbreitung durch Ratten in ganz Europa.

Martinique spielbox 5/2010 - Ho ho ho, ein Spiel mit einem Totenkopf im Schriftzug. Was mag uns da wohl erwarten? ...

Nüchtern bis an die Schmerzgrenze spielbox 4/2010 - Die Idee, den Spielplan auf ein Geschirrtuch zu drucken, könnte für die Ragnar Brothers den Durchbruch bedeutet haben - wenn man davon absieht, dass auch das Spiel selbst (HISTORY OF THE WORLD) ein ganz hervorragendes war. Das Spieltuch hätte eine wunderbare Corporate Identity ergeben können und wäre der Komplexität auch nicht abträglich gewesen. Man denke nur VIKING FURY oder KINGS AND CASTLES. Dass die schlichte Aufmachung kein cleveres Konzept war, sondern aus der Not geboren, zeigt sich erst jetzt mit WORKSHOP OF THE WORLD: Zu den Brothers kann unmöglich ein Grafiker gehören.

Ein Schienennetz für Käsewürfel spielbox 1/2010 - Julia hat Schuld! Sie hat einen Lieblingskäse namens Wensleydale, in dem Mangos und Papayas verarbeitet sind. Am besten bezieht man ihn direkt von der Molkerei in Hawes. Hawes liegt in den Yorkshire Dales, irgendwo in der Mitte der britischen Insel. Immer wenn sie mit ihrem Mann zum Einkaufen fuhr, fiel ihm auf, dass es in der Gegend nur wenig Eisenbahnstrecken gibt. Aber diese wenigen haben eine atemberaubende Streckenführung. Hier ein Eisenbahnspiel anzusiedeln, das wäre eine besondere Herausforderung. Julias Mann heißt Martin Wallace.

Den Katastrophen trotzen spielbox 7/2009 - Schon immer erlagen Autoren der Versuchung, ihre Spiele selbst zu verlegen. Früher waren es meist Neulinge, die - zutiefst überzeugt von ihrer Idee - recht blauäugig drauflosproduzierten und schließlich auf einem Bestand, der schon mal eine Garage füllte, sitzenblieben. Inzwischen haben sich die Marktbedingungen verändert, sodass gerade bekannte Autoren die Chance nutzen, neben der Publikation bei Verlagen ihr Lieblingskind in Eigenregie auf den Markt zu bringen. So auch Bernd Eisenstein, der unlängst bei Kosmos (Zack & Pack) und alea (Alea iacta est) veröffentlichte.

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Brettspiele

Die beliebtesten Brettspiele sind aktuell die Autorenspiele („German Games“). Hier ist der Glücksfaktor minimiert und alle Spieler können bis zum Schluss mitspielen und siegen. Ansonsten zählt all das als Brettspiel, was über ein Spielbrett verfügt, auf dem Figuren, Spielsteine und anderes Spielmaterial miteinander interagieren. Klassischerweise versteht man unter einem Brettspiel ein Spiel, welches über ein Spielbrett verfügt, auf dem Figuren, Spielsteine und anderes Spielmaterial miteinander interagieren. Dabei zählen Spiele mit einzelnen Spielfeldteilen wie zum Beispiel Carcassonne, Die Siedler, Tempus oder Twilight Imperium 3rd streng genommen eigentlich nicht zur Kategorie der Brettspiele, da bei ihnen das Spielfeld nicht aus einem Brett besteht sondern vor jeder Partie erst neu – oft zufällig – zusammengestellt werden muss. Sie fallen prinzipiell eher unter die Kategorie der Legespiele. Im Allgemeinen wird dies jedoch nicht so eng gesehen, da die Grenzen hier zunehmend fließend sind. Der in letzter Zeit große Erfolg der Brettspiele basiert nicht zuletzt auf den so genannten Autorenspielen, bei denen durch elegante Spielmechanismen versucht wird, das Glückselement einzuschränken und allen Spielern bis zum Schluss eine Aussicht auf den Sieg zu lassen. Darüber hinaus gibt es kein klassisches Ausscheiden – jeder Spieler kann bis zum Ende mitspielen. Da die Großzahl der Autoren aus Deutschland stammt, werden diese Spiele auch häufig pauschalisierend als "German Games" oder "German Style Games" bezeichnet. Die große Masse der Brettspiele, insbesondere der prämierten "German Games" gehört dabei zur Klasse der Strategiespiele, bei denen jede Spielaktion eines Spielers meist voraussehbare Effekte auf das Spiel hat. Häufig sind sie vor einem historischen Hintergrund angesiedelt, der es den Spielern einfach macht, sich mit der jeweiligen Spielmaterie zu identifizieren und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, dank des reduzierten Glücksfaktors und entsprechender Regeln realistischen Gesetzmäßigkeiten zu unterliegen. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Terminus Brettspiel allerdings mittlerweile weitgehend zu einem simplen Synonym für Gesellschaftsspiele jeder Art entwickelt. Dabei erfolgt die Abgrenzung von anderen Spieletypen wie etwa Würfelspielen oder Kartenspielen meist nur noch sehr diffus. Vielfach sind hier aber auch konzeptionell bereits Überschneidungen vorhanden. So gibt es eine Reihe von Brettspielen, die zugleich Elemente eines Legespiels beinhalten.