Brettspiele

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Ratgeber zu Brettspiele

Kooperationsspiele - Zusammen anstatt gegeneinander

ArkhamIm Zuge der seit den 90ern Jahren des vergangenen Jahrhunderts wiederkehrenden Begeisterung für Gesellschaftsspiele hat eine Gruppe von Brettspielen sich besonderer Beliebtheit erfreut: Kooperationsspiele. Denn immer mehr Spieler sind des ewigen Wettstreits mit den Mitspielern müde und wollen lieber mit anderen zusammen das Spielziel erreichen. Kooperationsspiele ermöglichen daher entweder den gemeinsamen Kampf gegen das Spiel an sich oder das Spiel einer Gruppe gegen einen einzelnen Mitspieler.

Das Spiel wird durch eine Art KI gesteuert

Brettspiele wie das im Horrorgenre angesiedelte Arkham Horror oder auch Pandemic, bei dem die Spieler wie im Film Outbreak gemeinsam Seuchenausbrüche bekämpfen müssen, besitzen daher eine ausgeklügelte, künstliche Intelligenz. Diese wird meist über das Ziehen von Karten realisiert, die genaue Anweisungen geben, welche Schritte das Spiel in jeder Spielrunde vornimmt. Sehr gut gemachte Regelsysteme berücksichtigen dabei sogar die Aktionen der Spieler und passen auf diese Weise den Schwierigkeitsgrad an.

Vorteil: Häufig auch solitär spielbar

Ein großer Vorteil solcher Kooperationsspiele ist, dass sie meist auch solitär gespielt werden können. Viele Brettspiele dieser Art benötigen dabei nicht einmal das Lernen neuer Regeln, da es für das Spielsystem egal ist, wie viele gegnerische Spieler antreten – es wird einfach die Anzahl der Nichtspielerfiguren, benötigten Ressourcen etc. erhöht. Praktisch ist zudem, dass sich Spieler mit stark unterschiedlicher Erfahrung an einen Tisch setzen können und Neulinge nicht das Gefühl haben, „ohnehin keine Chance zu haben“. Sie gewinnen oder verlieren mit dem Team zusammen.

Untergattung: Semi-kooperative Spiele

Eines der ersten, sehr populären Kooperationsspiele war Hero Quest. Hier tritt eine Gruppe von Spielern mit jeweils einer Heldenfigur gegen das Böse im Dungeon an. Anders als bei den zuvor geschilderten Spielen wird dieses aber nicht durch Regelmechanismen simuliert, sondern von einem einzelnen Mitspieler übernommen. Er steuert alle gegnerischen Figuren und globalen Ereignisse. Bei dieser Sonderform des kooperativen Spiels heißt es also: Einer gegen alle. Streng genommen handelt es sich also nur teilweise um ein Kooperationsspiel.

Ein erfahrener Spieler gegen den Rest der Gruppe

Solche Spiele empfehlen sich auch für Spielgruppen, in denen ein besonders erfahrener Spieler gegen den eher unerfahrenen Rest antreten möchte, der sich dann gegenseitig unterstützen kann und muss. Typische Vertreter dieses Spieltyps sind DOOM oder Descent. Doch generell gilt: Ein Kooperationsspiel ist ideal für Abende, an denen man lieber gemütlich zusammen spielt als sich gegenseitig einen harten Wettbewerb zu liefern.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Brettspiele

Unsere kleine Farm spielbox 2/2012 - Wer die vor mehr als 30 Jahren gedrehte Fernsehserie Unsere kleine Farm mochte, erkennt auf dem Cover unweigerlich die Familie Ingalls, die unweit des Dorfes Walnut Grove einen Bauernhof betreibt. In diesen Western ging es nicht um rauchende Colts. Vielmehr kämpften sich die Ingalls mit Fleiß und Gottvertrauen durch das karge Leben. Ein Schicksal, das wir Spieler teilen. Getestet wurde ein Gesellschaftsspiel, welches mit 7 von 10 Punkten bewertet wurde.

Oben traditionell, unten originell spielbox 5/2011 - Wie international der Spielemarkt heutzutage ist, wird nirgends besser deutlich als auf der SPIEL in Essen. Bei den Ausstellern wächst die Liste der Nationalitäten von Jahr zu Jahr. Unlängst haben Verlage aus Polen auf sich aufmerksam gemacht, die eine Reihe von sehr ansprechend aufgemachten Spielen vorlegten. MAGNUM SAL ist eines von ihnen.

Invasion From Outer Space spieletest.at 7/2011 - Dieses Spiel ist bisher nur auf englisch erhältlich. Flying Frog Productions die Dritte ...

Mit knappen Knappen knapp überbieten spielbox 6/2010 - Nach dem Kartenspiel EASY SCHOOL und dem Legespiel LUNGARNO - beide bei Red Glove in Italien erschienen und in Deutschland durch Abacusspiele vertrieben - liegt mit JERUSALEM bereits Michele Muras drittes Werk vor. Sowohl was die Schachtelgröße als auch was den Anspruch betrifft, hat sich der Autor dabei kontinuierlich gesteigert.

Martians!!! spieletest.at 6/2010 - Dieses Spiel ist im Moment nur auf Englisch erhältlich. Zombies haben die Stadt schon überrannt, doch mittels Zauberspruch ist diese Gefahr eliminiert worden. Der Zeitsprung ins Mittelalter hat uns auch gegen Skelette gestählt, die können uns also auch nichts mehr anhaben. In Humans!!!, Ableger Nummer 2 der Breitenstein'schen Twilight Creations, Inc.-Herzeigeserie, durften wir Zombies spielen und Menschen anknabbern. Was fehlt also noch? Genau: Aliens!!! ...

Tribun: Die Brutier-Erweiterung spielbox 6/2009 - Erweiterungen sind oft ein Dorn im Auge des Puristen, obwohl sie zumeist einfach ignoriert werden können. In der Regel bieten sie den Hardcore-Fans eines Spiels eine willkommene Abwechslung. Nur selten findet sich hier etwas wirklich Neues. ...

Das Spiel mit dem Omm spielbox 5/2014 - Ich hasse Gartenarbeit! Dieses Grünzeug, das überall wächst und wuchert. Grässlich! Alle naselang muss man Rasen mähen. Und dann dieses Unkraut! Der Nachbar quengelt, weil die Bäume und Sträucher zu ihm rüberwachsen. Nein, Gartenarbeit ist absolut nicht mein Ding! Dabei gibt es praktische Alternativen. Japanische Steingärten bestehen aus Sand- oder Kiesflächen mit kunstvoll geharkten Mustern. Hier und da erheben sich Steine und Felsbrocken. Und wenn man gelegentlich eine Gießkanne voller Unkrautvernichter über die Fläche verteilt, dann belästigt auch kein Grün unser Auge. Im Check war ein Gesellschaftsspiel, das mit 8 von 10 maximal möglichen Punkten beurteilt wurde.

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Brettspiele

Die beliebtesten Brettspiele sind aktuell die Autorenspiele („German Games“). Hier ist der Glücksfaktor minimiert und alle Spieler können bis zum Schluss mitspielen und siegen. Ansonsten zählt all das als Brettspiel, was über ein Spielbrett verfügt, auf dem Figuren, Spielsteine und anderes Spielmaterial miteinander interagieren. Klassischerweise versteht man unter einem Brettspiel ein Spiel, welches über ein Spielbrett verfügt, auf dem Figuren, Spielsteine und anderes Spielmaterial miteinander interagieren. Dabei zählen Spiele mit einzelnen Spielfeldteilen wie zum Beispiel Carcassonne, Die Siedler, Tempus oder Twilight Imperium 3rd streng genommen eigentlich nicht zur Kategorie der Brettspiele, da bei ihnen das Spielfeld nicht aus einem Brett besteht sondern vor jeder Partie erst neu – oft zufällig – zusammengestellt werden muss. Sie fallen prinzipiell eher unter die Kategorie der Legespiele. Im Allgemeinen wird dies jedoch nicht so eng gesehen, da die Grenzen hier zunehmend fließend sind. Der in letzter Zeit große Erfolg der Brettspiele basiert nicht zuletzt auf den so genannten Autorenspielen, bei denen durch elegante Spielmechanismen versucht wird, das Glückselement einzuschränken und allen Spielern bis zum Schluss eine Aussicht auf den Sieg zu lassen. Darüber hinaus gibt es kein klassisches Ausscheiden – jeder Spieler kann bis zum Ende mitspielen. Da die Großzahl der Autoren aus Deutschland stammt, werden diese Spiele auch häufig pauschalisierend als "German Games" oder "German Style Games" bezeichnet. Die große Masse der Brettspiele, insbesondere der prämierten "German Games" gehört dabei zur Klasse der Strategiespiele, bei denen jede Spielaktion eines Spielers meist voraussehbare Effekte auf das Spiel hat. Häufig sind sie vor einem historischen Hintergrund angesiedelt, der es den Spielern einfach macht, sich mit der jeweiligen Spielmaterie zu identifizieren und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, dank des reduzierten Glücksfaktors und entsprechender Regeln realistischen Gesetzmäßigkeiten zu unterliegen. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Terminus Brettspiel allerdings mittlerweile weitgehend zu einem simplen Synonym für Gesellschaftsspiele jeder Art entwickelt. Dabei erfolgt die Abgrenzung von anderen Spieletypen wie etwa Würfelspielen oder Kartenspielen meist nur noch sehr diffus. Vielfach sind hier aber auch konzeptionell bereits Überschneidungen vorhanden. So gibt es eine Reihe von Brettspielen, die zugleich Elemente eines Legespiels beinhalten.