
- Typ: Therapieverfahren
1/2006 Einzeltest |
ohne Endnote
„Für kurze Zeit zu fasten, hat zahlreiche Effekte. Sie sind jedoch medizinisch wenig relevant, weil sie rasch wieder vergehen, wenn die Ernährung nicht dauerhaft umgestellt wird. Auf bestehende Krankheiten und Störungen wie zum Beispiel eine rheumatoide Arthritis, wirkt sich die kurzzeitige Verringerung der Risikofaktoren wie eine Reduktion des Gewichts, die das Fasten bewirkt, nicht aus. Gleiches gilt bei den Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Therapeutisch wirksam ist letztlich nur eine Ernährungsumstellung, nicht das Fasten. ...“ |
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Progressive Muskelentspannung nach Jacobson Stiftung Warentest Online 1/2006 - Die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (PME) ist eine Körpertechnik, mit deren Hilfe sich eine Anspannung der Muskeln erkennen und erfühlen lässt. Durch die Konzentration auf willkürlichen Spannungswechsel der Muskeln kann der Übende eine fortschreitende Entspannung im ganzen Körper erreichen. Das Verfahren wird auch Progressive Muskelrelaxation nach E. Jacobson, Jacobson-Entspannungstraining oder Tiefenmuskel-Entspannungstraining (TE) genannt. Im deutschen Sprachraum wird die Jacobson-Methode hauptsächlich in psychosomatischen Kliniken, in der Psychiatrie und in Rehabibilitationseinrichtungen angewendet. Zudem nutzen niedergelassene Psychotherapeuten und auch Bewegungstherapeuten dieses Verfahren.Geübt wird in leichter Bekleidung im Liegen, meist in Gruppen, manchmal auch in Einzelstunden, jeweils etwa eine Stunde lang. Der Trainer gibt Schritt für Schritt Anweisungen, was zu tun ist. Bei geschlossenen Augen und ruhiger Atmung konzentrieren sich Übende auf jene Körperbereiche, in denen Verspannungen oder Unwohlsein zu spüren sind. Der Reihe nach werden dann bestimmte Muskelgruppen angespannt und wieder gelockert. Erst ballt man die dominante Hand (bei Rechtshändern die rechte Hand) einige Sekunden lang, öffnet sie wieder und lässt sie für 30 bis 40 Sekunden weich und locker werden. Diese Veränderungen werden bewusst wahrgenommen, die Übung wiederholt. Danach werden der Unterarm, der Oberarm einbezogen, anschließend Hand, Arm und Oberarm der nicht dominanten Seite. Dann wird die Stirn fest gerunzelt und wieder entspannt. es folgen Nasen- und Augenregion, Mund- und Kieferbereich, Nacken und Hals, die Schultern und Brustmuskeln, der obere Rücken, die Bauchmuskulatur, zuletzt Oberschenkel, Wadenmuskel und Fuß. Testumfeld: Die Stiftung Warentest untersuchte Methode und Wirksamkeit der ‚Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson‘. Die PME beruht auf der Beobachtung, dass auch ein Mensch, der offenbar völlig ruhig und entspannt ist. unter einer Muskelanspannung leiden kann, die sich negativ auf den Körper und die seelische Verfassung auswirkt. Der Artikel beinhaltet allgemeine Informationen zum Themenbereich ‚Progressive Muskelentspannung‘ sowie Informationen zu Geschichte und Entwicklung, Konzept sowie zur Durchführung der Heilmethode. Zudem wird auf die Anwendungsbereiche bzw. die eingesetzten Mittel eingegangen. Dieser Testbericht basiert auf dem Buch „Die andere Medizin – ‚Alternative‘ Heilmethoden für Sie bewertet“, das auch über die Internetseite der Stiftung Warentest zu erwerben ist. Der Test enthält Zusatzinformationen zu Risiken und unerwünschten Wirkungen, die Anwender und ihre Ausbildung sowie zur Plausibilität des Konzepts. Von den Verfechtern der ‚anderen Medizin‘ wird oft ins Feld geführt, dass sich ihre Konzepte mit den Methoden, wie sie in der üblicherweise praktizierten Medizin eingesetzt werden, nicht überprüfen lassen. Die Bewertungen der Stiftung Warentest sind die Schlussfolgerungen aus den im Buch dargelegten Sachverhalten. Welche Schlüsse Sie hinsichtlich Ihrer eigenen Behandlung daraus ziehen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Alle Angaben ohne Gewähr.
Fasten Stiftung Warentest Online 1/2006 - Als Fasten bezeichnet man den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. In medizinischer Absicht eingesetzt, Soll sich Fasten gesundheitlich positiv auswirken. In der Medizin wird das Fasten therapeutisch eingesetzt. Bereits zur Zeit Hippokrates begann man, körperliche und geistige Erkrankungen durch Fasten zu behandeln. Pionier des so genannten Heilfastens war der deutsche Arzt Otto Buchinger (1882-1970). Er entwarf ein Konzept der stationären Behandlung von Menschen, das das Fasten in den Mittelpunkt stellte, aber auch andere Naturheilverfahren wie zum Beispiel Wasseranwendungen, Bewegung und Pflanzenheilkunde, einschloss. Das Nicht-Essen wird heute auch als so genannte Null-Diät praktiziert, um schnell an Gewicht zu verlieren. Damit hat es aber eine andere Zielsetzung als das Heilfasten. Jedes Lebewesen kann eine gewisse Zeit ausschließlieh von den Nahrungsbestandteilen leben, die es im Körper gespeichert hat. Normalgewichtige gesunde Menschen können bis zu 60 Tage auf Nahrung verzichten, ohne Schäden befürchten zu müssen. Beim Heilfasten wird diese, von den meisten Menschen aufgrund ihrer ausreichenden Versorgung mit Nahrung nicht mehr genutzte Fähigkeit des Körpers eingesetzt, um mit sich selbst neue Erfahrungen zu machen und um Körperprozesse zu beeinflussen. Testumfeld: Die Stiftung Warentest untersuchte Methode und Wirksamkeit des ‚Fastens‘. Dieses Therapieverfahren soll sich durch den zeitweiligen Verzicht auf feste Nahrung positiv auf die Gesundheit auswirken. Der Artikel beinhaltet allgemeine Informationen zum Themenbereich Fasten sowie Informationen zu Geschichte und Entwicklung, Konzept sowie zur Durchführung der Heilmethode. Zudem wird auf die Anwendungsbereiche bzw. die eingesetzten Mittel eingegangen. Dieser Testbericht basiert auf dem Buch „Die andere Medizin - ‚Alternative‘ Heilmethoden für Sie bewertet“, das auch über die Internetseite der Stiftung Warentest zu erwerben ist. Der Test enthält Zusatzinformationen zu Risiken und unerwünschten Wirkungen, die Anwender und ihre Ausbildung sowie zur Plausibilität des Konzepts. Von den Verfechtern der ‚anderen Medizin‘ wird oft ins Feld geführt, dass sich ihre Konzepte mit den Methoden, wie sie in der üblicherweise praktizierten Medizin eingesetzt werden, nicht überprüfen lassen. Die Bewertungen der Stiftung Warentest sind die Schlussfolgerungen aus den im Buch dargelegten Sachverhalten. Welche Schlüsse Sie hinsichtlich Ihrer eigenen Behandlung daraus ziehen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Produktbeschreibung
Fasten
Wie sich Fasten auf die Vorgänge in Stoffwechsel, Hormon-, Nerven- und Immunsystem und das Gewicht auswirkt, lässt sich mit den bekannten Abläufen im Körper erklären. Darüber hinaus werden dem Fasten aber noch Effekte nachgesagt, für deren Erklärung spezielle Ideen herangezogen werden. So gibt es die Theorie, dass sich bei Übergewicht bestimmte Eiweiße im Bindegewebe ablagern und dieses verdicken. Dadurch soll sich die Sauerstoffversorgung der Zellen und auch der Abtransport von Stoffwechselendprodukten aus ihnen verschlechtern. Beim Fasten sollen diese Eiweiße abgebaut werden, sodass sich die Durchblutung in den feinsten Blutgefäßen verbessert.
Des Weiteren geht man davon aus, dass es sich bei Krankheiten, an denen das Immunsystem beteiligt ist, positiv auswirkt, wenn sich das Abwehrsystem eine Zeit lang nicht mehr mit den Eiweißstoffen beschäftigen muss, die die Nahrung normalerweise zuführt.
Fasten wird unter anderem eingesetzt, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, rheumatische Erkrankungen - speziell rheumatoide Arthritis -, Gelenkbesehwerden, Schmerzerkrankungen und Migräne, Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien und Hautkrankheiten zu bessern. Es soll allgemein die Abwehrkräfte stärken.
