Einen einfachen digitalen Bilderrahmen ohne Extras oder – wie manche sagen würden – Schnickschnack bietet Rollei mit dem DF-8 Memories White Mirror an. Der Bilderrahmen wird ab März 2010 im Handel lieferbar sein und ist vom Hersteller mit 49,95 Euro ausgepreist. Der Straßenpreis des mit dem Zusatz "Black Mirror" auch in Schwarz lieferbaren Gerätes dürfte jedoch bereits zum Verkaufsstart ein paar Euro darunter liegen.
Die knapp 50 Euro für den DF-8 White/Black Mirror sind sicherlich gut angelegtes Geld für alle, deren Erwartungen an einen Bilderrahmen sich auf das Wesentliche beschränken – nämlich Diashows vorführen. Der DF-8 bietet dafür ein paar Optionen wie zum Beispiel zehn Übergänge, dazu noch eine Vorschau-, eine Zoom- sowie eine Drehfunktion. Außerdem lässt sich die Geschwindigkeit des Fotowechsels einstellen, wobei leider nicht bekannt ist, in welchen Abständen. Zu viel Variabilität sollte man allerdings nicht erwarten. Gerade in den unteren Preisklassen sind hier die Wahlmöglichkeiten meistens doch recht dürftig.
Das Display des DF-8 White/Black Mirror hat eine Bildschirmdiagonale von 8 Zoll und bietet die (gute) Standardauflösung von 800 x 600 Pixeln. Relevanter wäre es natürlich zu wissen, wie es der Bilderrahmen mit dem Blickwinkel hält. In Tests entpuppt sich die Blickwinkelschwäche meistens als größtes Manko der digitalen Fotojongleure. Erfreulich dagegen ist auf jeden Fall, dass der Rahmen das Digicam-Format 4:3 unterstützt, sodass die Fotos nicht erst separat zugerichtet beziehungsweise vom Gerät passend gemacht werden müssen.
Gespart hat Rollei am internen Speicher. Er ist nur 16 MB groß. Der Einsatz einer Speicherkarte als Foto-Lieferanten ist demnach unumgänglich. Geeignet dafür sind Speicherkarten der Formate SD(HC), MMC und MS sowie USB-Sticks. Und zum Schluss bietet uns der DF-8 White/Black Mirror schließlich doch noch ein kleines Gimmick, nämlich einen flexiblen Standfuß, der das Aufstellen des Monitors wahlweise im Hoch- oder im Querformat ermöglicht.
Fazit: wenig Geld für einen einfachen Bilderrahmen – warum nicht, wenn es nicht mehr sein soll?
09.02.2010






















