Nur wenige Epilierer verstehen sich auch auf das Rasieren, eine Fähigkeit, die insbesondere an schmerzempfindlichen Körperregionen für viele eine wünschenswerte Alternative zum Auszupfen darstellt. Zum kleinen Kreis dieser Geräte gehört der Satinell HP6401/04 von Philips, ein Epilierer, der sich außerdem durch niedrige Anschaffungskosten auszeichnet.
Vor allem die Achselhaare stellen für viele Benutzerinnen eine nahezu unüberwindliche Hürde dar, denn eine Epilation an dieser Stelle kann äußerst schmerzhaft sein. In der Regel werden Achselhaare daher mit dem Nassrasierer behandelt. Mit dem Philips wiederum steht ein Modell zur Verfügung, bei dem nach der Epilation der Beine auch die Achseln sowie weitere „Problemzonen“ behandelt werden können – mit einer Handbewegung ist der Aufsatz gewechselt und der Epilierer verwandelt sich in einen Rasierer.
Und das Ergebnis der Rasur soll sogar, diesen Schluss legen jedenfalls die zahlreichen Käuferstimmen zum Produkt bei Internethändlern nahe, ganz ordentlich ausfallen. Der Aufsatz kann natürlich, und dies ist ein weiterer Vorteil des Philips, auch dazu benutzt werden, die für eine Epilation zu langen Haare vor dem Auszupfen etwas zu stutzen. In puncto Epilation wiederum zeigt sich der Philips nicht gerade als Top-Gerät. So benötigt er, wie ebenfalls Käuferinnen berichten, mitunter zwei oder sogar drei Durchgänge, bis alle Haare entfernt sind. Dafür sei die Epilation vergleichsweise hautschonend und nicht so schmerzhaft – wobei letztere Aussage wie immer bei einem Epilierer ziemlich subjektiv ist und nicht verallgemeinert werden kann.
Im Unterschied zu den Topgeräte in diesem Segment schont der Philips das Haushaltsbudget – 35 Euro werden derzeit bei Amazon für die Epilierer-/Rasierer-Kombination fällig. Wer mit seinen kleinen Schwächen leben kann, bekommt für wenig Geld einen Epilierer mit einer praktischen Zusatzausstattung.
12.07.2011























